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Zu jung? - Was kann man trotzdem tun? 
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Registriert: 09.08.2010, 19:31
Beiträge: 7
Ich bin 16 und weiß nicht was ich tun soll. Ich habe schon in der Volksschule begonnen die Anastasia Bücher zu lesen und habe bis jetzt alle Bände und auch gaaanz vieele andere Bücher mit solchen Themen gelesen. Mich begeistert das alles total, und es ist für mich eine Bestätigung für das, was ich mir schon immer gedacht und gewünscht habe. Aber ich weiß nicht was ich jetzt machen kann. In meiner Gegend bin ich die einzige in meinem Alter die sich für solche Dinge interessiert. Ich rede zwar ab und zu mit Erwachsenen über diese Dinge, aber ich fühle mich trotzdem allein. Eine Frau hat zu mir zwar einmal gesagt, ich bin jung und sammle erst einmal Informationen, aber ich möchte soooo gerne etwas TUN!! Hat jemand von euch Ideen wie ich etwas machen kann, und wie ich mich selbst (außer immer mit Büchern) mit den Mitteln die ein "Kind" in unsrer Gesellschaft hat, weiterentwickeln kann? Ihr müsst nicht antworten wenn ihr nicht wollt, vielleicht muss ja wirklich ganz alleine draufkommen, ... trotzdem lieeebe Grüße :) DANKE


04.01.2012, 19:10
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Registriert: 10.04.2007, 01:16
Beiträge: 416
Ich denke, Du könntest erst mal hier im Forum stöbern, da gibt es ein Unterforum "Junge Zukunft", welches speziell für jugendliche User eingerichtet ist. Wenn Dich dort Beiträge ansprechen, kannst Du dort etwas schreiben. Wahrscheinlich werden die Autoren dann von Deinem Posting informiert, wenn sie denn noch hier im Forum sind, denn es ist schon eine Weile recht ruhig hier geworden. Trotzdem könntest Du auf diese Weise Kontakte zu gleichgesinnten Gleichaltrigen bekommen.
Die andere Möglichkeit wäre, jugendliche Autoren aus diesem Forum (einige haben ja ihr Alter angegeben) per PM direkt zu kontaktieren.
Viel mehr fällt mir erst mal nicht ein. Vielen und nicht nur mir geht es immer wieder so, dass die Gleichgesinnten, die etwas tun wollen, sehr weit auseinander wohnen. Die sehr interessanten und immer wieder hier vorgestellten Leseabende in Österreich sind für mich einfach zu weit weg (entweder muss ich auf meine Tochter aufpassen oder ich kann arbeitsmäßig nicht weg oder beides). Möglicherweise wären diese Treffen aber was für Dich. Ich vermute, dass da auch Interessierte in Deinem Alter hingehen. Wenn ich bei mir zu Treffen gehe, bin ich immer wieder beeindruckt, wie wir uns gegenseitig in unserer Gedankengeschwindigkeit fördern, allein dafür sind diese Treffen schon toll, unabhängig vom Alter. Es kommen den Leuten einfach jedes Mal neue Ideen, was sie selbst und was gemeinsam getan werden kann.
Und irgendwann hatte ich genug davon, immer nur zu denken: Österreich oder das Allgäu sind zu weit weg, und habe selbst angefangen, Treffen für Berlin und Brandenburg zu organisieren. Wenn man die Ansprüche nicht zu hoch stellt (Vorträge organisieren schaffe ich nicht), und jeder seinen Teil zu dem Treffen beiträgt, dann ist vieles offen und es kann dadurch auch viel passieren. Und beim 2. Treffen bei mir kam der Vortrag dann ohne mein Zutun.
Ich meine, auch das wäre eine Möglichkeit, was Du tun könntest.

_________________
www.sonnengaertnerei.de


04.01.2012, 21:20
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Registriert: 09.08.2010, 19:31
Beiträge: 7
Danke, ich habe gedacht es gibt in Österreich viel weniger als in Deutschland. Ich habe auch schon öfters nach solchen Treffen Ausschau gehalten, aber sie sind für mich trotzdem ziemlich weit weg, und ich darf auch noch nicht allein Autofahrn :(( Aber trotzdem Danke, vielleicht habe ich einmal Glück und finde etwas :))))


05.01.2012, 12:24
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Registriert: 01.04.2009, 20:38
Beiträge: 30
Wohnort: Kassel
Hallo Theresa,

vor Kurzem erst habe ich einen echt tollen Begriff gelesen: ontologische kausalität. Alleine durch deine Anwesenheit und Aussprechen deiner Gedanken und Gefühle hast du Einfluss auf deine Umgebung. Es ist in der Regel ein sehr sehr langsamer Prozess, aber er geschieht. Dass du Fliegen nicht tötest und in deiner Klasse man nur mit Verwunderung darauf reagiert ist schon so ein Anzeichen.
Wir haben hier in meiner WG einen Balkon und im Sommer flogen recht viele Wespen rum. Es war schön, ihnen zu erlauben auf meinem Finger zu landen, ich habe sogar etwas Honig auf den Finger gestrichen und die Wespe beim Naschen beobachtet. Die Blicke meiner Mitbewohner waren auch voller Staunen =) Dann kam ein anderer Mitbewohner, der viel Angst vor den Tieren hatte. Er fuchtelte um sich und nachdem er eine Wespe erwischt hatte, wurde ich gestochen =/
Das gab dann eine schöne und spannende Diskussion, ob sie denn auch gestochen hätte, wenn er nicht ängstlich umsich geschlagen hätte...

Solche Erlebnisse können Menschen dauerhaft und positiv prägen und Du kannst dazu sehr viel beitragen. Sei dir in deiner Überzeugung sicher und erkläre deinen Standpunkt. Wer zuhören möchte wird es schon tun. Verzweifle nicht an denen, die lachen und es als Schwachsinn abtun.
Ich habe das Gefühl, dass die Hilfestellung für andere Mitmenschen das Wichtigste ist, damit das Aufwachen größere Kreise zieht. Fast immer habe ich aber kein Gefühl dafür, wer gerade diese Hilfestellung braucht, da ist ein Gebet, z.B. vor dem Treffen im Freundeskreis, eine sehr große Erleichterung. Ich bete dann für gute Gespräche, interessierte Fragen und vor allem die richtigen Worte. Heute erst habe ich wiedermal die Erfahrung gemacht, dass Gott wirklich dieses Wunder geschehen lässt.

Hoffentlich ist es eine kleine Inspiration für Dich ;)


06.01.2012, 00:29
Profil ICQ

Registriert: 09.08.2010, 19:31
Beiträge: 7
Hy Johnzen :)))

WOW, was du geschrieben hast, ist wundervoll. Danke, das hilft mir wirklich sehr.
Das mit den Wespen ist wirklich toll, ich habe noch ein bisschen Angst gestochen zu werden, obwohl, was kann denn schon passieren, aber töten könnte ich auch nie eine.
Ich glaube die Wespe hätte dich von alleine nicht gestochen, zuminderst nicht aus Angst.

DANKE nochmals :D


07.01.2012, 09:15
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Registriert: 12.01.2010, 07:49
Beiträge: 177
Wohnort: Waiblingen, BW.
Tja, Theresa,

dumm gelaufen, da steckst ganz schön in der Patsche:
ZU jung was zu tun... Da kannst dann nix machen, das ergibt sich aus der Formulierung...

Aber ich finde man kann sich auch auf den Standpunkt stellen, daß 16 nicht zu jung ist, was zu tun, sondern es gut und genau richtig ist, so früh anzufangen.
Ich meine im 7. Band ist die Geschichte der kleinen Sonja aus dem Waisenheim. Auf alle fälle kannst all das tun, was sie während der Schulzeit gemacht hat. Sich Informieren ist ja auch was zu tun, und auch sehr wichtig damit es dann, wenn es an das Tun geht auch gut klappt. Ich war überrascht, wieviel gute Literatur bei uns in der Stadtbücherei zu finden ist.
Ansonnsten kannst ja schauen, ob du irgendwo zugriff auf ein kleines Stück Land bekommst, dann kannst da anfangen Pflanzen vorzuziehen, erfahrungen sammeln. Oder dich umsehen, ob du irgendjemand findest dem du bei der Arbeit in der Natur helfen kannst. Falls das schwierig ist, kannst ja mal schauen, wo du überall Blumentöpfe mit verschiedensten Pflanzen unterbringen kannst.
Zudem kann man auch einfach in den Wald oder sonnstige Natur gehen, beobachten, und nachdenken.


13.01.2012, 21:45
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Registriert: 12.01.2010, 07:49
Beiträge: 177
Wohnort: Waiblingen, BW.
@ Johnzen,

interessante Geschichte mit den Wespen. Interessant wäre zu wissen, ob und wie du dich in deinen Gedanken oder Emotionen von deinem Mitbewohner beeinflussen/ mitreißen lassen hast?


13.01.2012, 21:47
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Registriert: 12.06.2011, 13:28
Beiträge: 4
Wohnort: Baden-Württemberg
Hallo Theresa!
Ich bin auch "erst" 20 Jahre alt und ich empfinde es auch als schwer mit meinen Freunden über Themen wie "Gott und die Welt" zu reden, denn oft hat man in diesem Alter andere Dinge im Kopf aber ändert sich das mit der Zeit? Ich bin mir da unsicher...ich denke in jedem Alter ist es heutzutage schwer Menschen zu finden die sich mit Themen wie Umwelt, die Bestimmung des Menschen, Gottes wahres Wesen usw. beschäftigen wollen. Ich möchte meine Freunde natürlich auch nicht überrumpeln weil ich das Gefühl habe, dass sie dann nur noch "dicht" machen. Oft sage ich einfach meine Meinung zu bestimmten Dingen wenn es angebracht ist und oft sind sie dann Neugierig und fragen mich, wie ich darauf komme und so kann ich dann über Anastasia erzählen. Manchmal wundern sie sich auch einfach, wenn ich mich über so etwas wie das Blühen einer Blume freue :)
Zu deiner Frage was du tun kannst: Hast du eine Möglichkeit irgendwo etwas anzupflanzen? Wir haben auch nur eine Wohnung. Wir haben uns aber einen kleinen Garten von der Stadt gepachtet um Obst und Gemüse anzupflanzen. So kann ich schon mal Erfahrungen sammeln für meinen späteren Familienlandsitz. Liebe Grüße!


22.01.2012, 15:37
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Registriert: 21.07.2011, 20:20
Beiträge: 16
Wohnort: Berlin
Hallo Theresa!
Ja, versuch doch ob du irgendwo was anbauen kannst. Vielleicht kannst du ja einen kleinen Garten bekommen?
Und lies lies lies! Auch wenn man schon ne Menge weiß, es gibt immer noch mehr zu lernen. Man weiß ja nie was man noch nicht weiß!
Wenn du Lust hast dich per EMail auszutauschen, kannst du mir auch schreiben.
Liebe Grüße!
Laura :P


24.01.2012, 17:41
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