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Moechte Gemuese essen koennen :( 
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Hi ihr Lieben.

Hab ein Problem.
Ich bin jetzt schon seit ca. 12 Jahren Vegetarierin, und moechte aber nach ner Zeit oder nach paar Jahren / Bald zu Veganerin umsteigen. NUR

ich esse leider keine Gemuese!!! (außer Gurken [leider selten], Karotten, Petersiliengewuerz) und das schon seit ich ein kleines Kind war (ungefaehr ab 3. oder 4. Lebensjahr)

Und ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, mehr Gemuese essen zu 'lernen'. :(
Hab schon oefters ausprobiert klein anzufangen, aber das klappt bei allem drum und dran nicht! Kann noch nichtmal richtig eine Gemuesekapsel schlucken, des spuckt mein Koerper von selbst wieder aus (wenn es zwischen meinem Hals und Zunge ist). Letztens hab ich doch eins runterbekommen aber musste mich fast erbrechen aber hab das doch geschafft und beim ersten mal hab ich gleich eine Veraenderung gespuert (bin mehr fitter geworden) :-D (nur leider hab ich das nichtmehr geschafft dranzubleiben und die naechste kapsel hinzukriegen zu schlucken)

Wie kann ich das besser hinbekommen mehr Gemuese auf mich zu nehmen? Weiß da jemand einen Tipp? (außer die Kapseln)
Waere sehr dankbar!

P.s. weiß noch jemand ein gutes Buch fuer "Veganer"? So verschiedene Rezepte wie ein richtiger Veganerprofi essen wuerde/macht. waere auch ganz toll =)

Herzliche Gruesse
Nadia


12.01.2012, 17:09
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Registriert: 10.04.2007, 01:16
Beiträge: 416
Hallo Nadia,

sei erst mal herzlich willkommen hier im Forum. Ich fand es angenehm und erfrischend, Deine ersten Beiträge hier zu lesen.
Magst Du hier schreiben, wovon Du Dich gegenwärtig hauptsächlich ernährst? Was Du von Deinen Reaktionen auf Gemüse schreibst, klingt fast nach einer Unverträglichkeit. Oder auch nach einer Reaktion auf Schadstoffe. Manche reagieren tatsächlich auf Kunstdünger und Pestizide, die noch am Gemüse haften.
Und die andere Frage: Spielt es bei Dir in Bezug auf die Verträglichkeit eine Rolle, ob das Gemüse roh oder gekocht ist? Also wenn Du Möhren isst, verträgst Du sie eher roh oder gekocht?
Wie sieht es mit Obst, Getreide und Nüssen bei Dir aus?
Bei mir war und ist die Ernährung eine Entwicklung, wenn ich jetzt darüber nachdenke, sogar ein wesentlicher Teil meines Lebensweges.
Ein Buch über vegane Ernährung kann Dir helfen, es wäre aber auch gut, wenn wir schauen, an welchem Punkt Du ernährungsmäßig gerade stehst, also wie Dein ganz persönlicher Übergang zur Veganernährung aussehen könnte.

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www.sonnengaertnerei.de


12.01.2012, 19:52
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Hallo Andreas H,
Dankeschön! :)

Meistens esse ich Nudel-, Kartoffel-Gerichte
(Kartoffelpüree, Salzkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelsuppe usw... Spätzle, Schupfnudeln, Rahmnudeln, Spagetti, ...)

und dazu noch manchmal Obst (je nach Jahreszeit. Fast alles außer Kirsche, Weintrauben und Kiwi)

Milchprodukte & Süßigkeiten esse ich auch so gut wie alles :) (Käse nur spezieller Toastkäse)

Brot esse ich derzeit nichtmehr oft, weil ich eher irgendwie verschiedenes anderes möchte, aber essen kann ichs schon (mit Brunch, Butter, Margarine, oder Nutella, oder nur so Brot)
so wie auch Brötchen, Toast, Kuchen...
(Zimt/Honig)kellogs mit Milch mag ich auch noch.
Achja und Reis auch noch...
Nüsse esse ich leider nicht, außer nur die kleingehackte in Schokoladentafel oder die von Toffifee...


Hm so genau kenne ich mich da nicht aus mit den Schadstoffen im Gemüse oder wegen der Verträglichkeit. Aber am anfang aß ich Möhren immer gern so roh,... gekocht mochte ich sie nie aber erst später wo ich sie in die Kartoffelsuppe mitgekocht hab, gehts dann jetzt auch, nur dauerte es einpaar Wochen/Monate bis es mir 'schmeckte'. Bis jetzt kann ich sie roh und gekocht essen, aber am liebsten roh.

& Hab noch etwas untergewicht (falls des wichtig ist).


12.01.2012, 22:49

Registriert: 12.01.2010, 07:49
Beiträge: 176
Wohnort: Waiblingen, BW.
Es gibt ein Buch "die Methusalemernährung" von Hennig Müller Burzler. Er hat auf seinem Weg der Vegetarischen Ernährung viel Erfahrung gesammelt, wie sich Nahrungsmittel vertragen, oder nicht, bzw. wechselwirken, und Probleme die sich für Vegetarier auftun könnenEr hat daraus Methoden zur Entgiftung und Wiederherstellung der Verdauungskraft entwickelt. Er betreibt auch eine Praxis wo man sich kinesiologisch austesten kann.

Ich bin inzwischen der Meinung, man soll das Essen was einem schmeckt, wenn der Köper die Nachrungsmittel kennt, singnalisiert er was einem gut tut. Man merkt ja, daß sich der Apetitt verschiebt, wenn man krank ist.

Ich habe Respekt vor Veganern, sehe es allerdings so, daß ich die Dinge, welche die Tiere bei guter Haltung dem Menschen gerne schenken (Milch, Ei) für mich ethisch unproblematisch sind.

Ich kann mir vorstellen daß es sich für dich lohnt zu Prüfen ob Unverträglichkeiten in versch. Bereiche vorliegen, ev. Testen ob das Gemüse vom Körper abgelehnt wird, weil was nicht in Ordnung ist, und mich ansonnsten von deinem Geschmack leiten lassen. Das ist für mich auch ein sehr einleuchtender Aspekt aus den Büchern. Ich denke auch, daß sich die Darmflora der Ernährung anpasst, Es kann sein, daß für dich von deiner bisherigen Ernährung abweichende Nahrung problematisch ist. Es gibt Präperate, zur Darmflorasanierung, mit der man die ev. was verbessern kann. Davor sollte allerdings eine genauere Ursachenuntersuchung stehen.


13.01.2012, 01:50
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Registriert: 21.07.2011, 20:20
Beiträge: 16
Wohnort: Berlin
Hallo Nadia!

Essen ist eine Gewohnheitssache, wenn du seit Jahren kein Gemüse mehr hattest, ist es kein Wunder, dass es jetzt "unverträglich" für dich ist. Aber wenn du es essen willst (du schreibst ja, dass du willst) dann tu es einfach.
Versuch positiv über Gemüse zu denken. Es ist auch viel "im Kopf". Wenn du deine Gedanken änderst, ist es auch wahrscheinlich, dass sich deine Reaktionen ändern.
Und zum veganen Essen ... Ich glaube es ist sinnvoller, wenn du einfach insgesamt gesünder isst anstatt veganes Junkfood. Das was du schreibst was du isst, klingt wirklich nicht sehr gesund.

Da du schreibst dass du Obst isst, vielleicht hast du ja Lust grüne Smoothies zu probieren. Das ist Obst mit Blattgemüse und Wasser püriert. Schmeckt richtig gut und enthält sehr viele Nährstoffe - essentielle Aminosäuren und Mineralstoffe, Vitamine, etc. aus dem Grünzeug.
meine Lieblingsvariante ist diese:
eine reife Banane, eine Orange oder Mandarine und irgendwelches Grünzeug, das gerade da ist, zB. Spinat, Rucola, Feldsalat, Wildkräuter,... – im Mixer pürieren und fertig!
(eine Anleitung als Video gibts hier: grünesmoothies.de)

Und probier doch mal Tahin (Sesammus, gibts im Bioladen). Das ist zwar kein Gemüse, enthält aber unheimlich viele Mineralien!

Liebe Grüße!
Laura


Zuletzt geändert von Laura am 14.03.2012, 20:07, insgesamt 1-mal geändert.



24.01.2012, 18:39
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Registriert: 10.04.2007, 01:16
Beiträge: 416
Hallo Nadja,

wenn Du rohe Möhren verträgst, empfehle ich Dir, es als nächstes mit frischen Kräutern zu probieren. Auf Grund der bisher milden Witterung wächst gerade überall Vogelmiere, die teilweise sogar blüht. Das ist zurzeit mein wichtigstes Wildkraut. Ich suche schon beim Pflücken die leckersten Triebe aus, so dass ich später nicht mehr putzen muss. Ich esse die Miere ungewaschen, also so wie ich sie geerntet habe. Dadurch esse ich die Mikroben, wie z. B. Milchsäurebakterien, die auf der Miere natürlicherweise leben mit, womit ich teilweise meinen Bedarf an Vitamin B 12 decke. Die Miere ist ein echter Snack zum Naschen in Situationen, in denen ich sonst Süßes genascht hatte.
Wichtig bei der Ernährung mit rohen also lebenden Kräutern: Unbedingt sehr gründlich kauen! Dabei geht es sowohl um das Zerkleinern als auch um das Einspeicheln. Unser Speichel enthalt Enzyme, die Polysaccharide aufspalten und die Zellulose, die das Grundgerüst aller grünen Pflanzen bildet, ist ein Polysaccharid. Es kommt deshalb darauf an, dass möglichst jede Zelle des Krautes, was man isst, einzeln (!) von Speichel umgeben wird. Wenn man dann das zerkaute und eingespeichelte Kraut herunter schluckt, arbeitet der Speichel im Magen weiter und löst die Zellwände auf. Erst dann können im Magen und Darm die inneren Bestandteile aus den Zellen aufgeschlossen werden. Der Magen selbst ist nicht in der Lage, Zellulose aufzulösen.
Da sich viele heute nicht mehr die Ruhe und Zeit nehmen, Kräuter so gründlich zu kauen, gibt es auch die Möglichkeit, die Kräuter mit einem Häcksler zu einer musartigen Masse zu zerkleinern. Das geht auch, ist aber nicht so natürlich wie das gründliche Kauen und Einspeicheln.
Wahrscheinlich isst Anastasia deshalb immer mal zwischendurch nur einen Halm. Wenn keine große Mahlzeit auf dem Tisch steht und man beim Abbeißen nicht schon den nächsten Bissen erwartet, nimmt man sich automatisch mehr Zeit, so einen Halm im Mund zu genießen, bis er sich von selbst auflöst.

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26.01.2012, 09:38
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