Positives Denken und Kindererziehung, wie verwirklichen?

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Lothlorien
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Beitrag von Lothlorien » 01.04.2008, 23:12

Vielleicht sollten wir versuchen eigene Anastasiaschulen zu schaffen also solche wo die Kinder gestalten und eigentlich schon die Könige sind.

Dafür müssten wir lügen zumindest in der Beantragung und das würde uns sicher auch schon selbst verändern.

Wir sind gezwungen das kleinere übel zu wählen und das ist bitter.

und noch was: Sind wir denn wirklich in der Lage den kindern die partner zu sein die sie brauchen fördern usw ich habe das gefühl viel zeit für mich zu brauchen und dann habe ich fast ein schlechtes gewissen weil ich mit meiner eigenen reinigung beschäftigt bin.
Was mir Sorgen macht ist auch die Schwere, die Depression des lebens die ich dabei rein bringe und die das kind immer spürt und obwohl ich es nicht will bin ich nicht immer so leicht wie sie es vielleicht brauchen.

Ich bin dann manchmal froh das sie woanders unter kindern andre erfahrungen machen können leichtere, gleichgesinnte und ich hoffe das es nicht nur eine billige Ausrede für mich ist...

lothlorien

thorti
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Beitrag von thorti » 02.04.2008, 08:44

Grüsst euch,

wir können den Kindern derzeit Konkret helfen, in dem wir uns selbst erziehen. Ihnen das Beste Vorleben, was uns möglich ist.
DIe Kinder brauchen die Grundbasis von daheim. Selbst wenn die Einflüsse von aussen stark wirken, doch die Kräfte von daheim, wirken im Hintergrund und geben den Kindern das meiste.
Das was die Kinder von Aussen mitbringen dient zur Prüfung unser selbst.
Reagieren wir agressiv , ungeduldig lehnen wir es ab?
Oder können wir den Kindern vermitteln was sie benötigen um gestärkt und mit selbstbewusstsein in diese Welt zu treten.
Die Kinder heute haben die grosse gelegenheit zwei welten kennen zu lernen und dann sich zu entscheiden. Die Entscheidung nehmen wir eltern ihnen nicht ab

Die Schule geht nur einher mit der Siedlung...

vorher aber mal wieder Wikipedia
Eine Schule (lat. schola von griech. σχολή [sçoˈle], Ursprungsbedeutung: „freie Zeit“, „Müßiggang, Nichtstun“, „Muße“, später „Studium, Vorlesung“), auch Bildungsanstalt oder Lehranstalt genannt, ist ein Ort des Lehrens und Lernens.

Deswegen bevorzuge ich lieber Wissenszentrum, weil dies soll die Schule ja bewirken. Das Wissen aus dem Zentrum zu vermitteln.
Bei den Weden gabe es solche Zentren, wie Arkaim.Die Lehrer sammeln, fördern, tauschen das Wissen, und dann auf der Wanderschaft den Kindern Vermitteln.

Zu Beginn können wir nur eine Siedlung gründen, den Kindern ein Wissenzentrum schaffen und hoffen das sie das wissen vermitteln. Unterstützung kommt da auch aus Tekos, die Hilfe anbieten, bereits Lehrer aussenden.
Aber hierfür gilt es den Fehler auszumärzen.

Also schaffen wirs

Bleibt gesund

Thorsten

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Andreas Hinz
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Beitrag von Andreas Hinz » 11.07.2008, 12:48

Liebe Leute,

ich habe ein Problem mit meiner autistischen Tochter und weiß nicht mehr weiter. Sie ist inzwischen 9 Jahre alt und spricht nach wie vor nicht. Seit einigen Wochen drückt sie alle Tiere tot, die sie nur findet, hat im See die Kaulquappen gegessen, zerdrückt die jungen Erdkrötenbabys, die Feuerwanzen und die Schnecken. Außerdem reißt sie überall die Blütenköpfe ab. Ich schimpfe jedesmal mit ihr. Drücke sie auch fest mit den Händen, erkläre ihr, dass den Tieren das genauso weh tut, dass sie auch weiterleben wollen. Sie hört mir jedesmal aufmerksam zu und macht dann weiter. Bei den Spaziergängen bin ich nur noch dabei, sie daran zu hindern, worauf sie oft laut und schrill schreit. Ich weiß nicht mehr weiter. Momentan ist die Natur nur vor ihr sicher, wenn ich sie in die Wohnung einsperre, bis es Winter wird und sie nichts mehr töten kann. Aber das kann dioch auch nicht die Lösung sein. Dabei hat sie bei ihren Untaten nicht einmal einen aggressiven Gesichtsausdruck sondern eher einen neugierigen, wie wohl die Tiere innen aussehen.

Weiß jemand von Euch einen Rat?

Viele Grüße
Kraeutergnom
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Konstantin
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Beitrag von Konstantin » 11.07.2008, 14:04

Hallo Krautergnom,

einsperren klingt für mich nicht nach der richtigen Lösung.
Raus in die Natur ist eigentlich immer das Beste. Gibt es bei Euch Landstriche mit wenigen oder unerreichbaren Tieren? Wald/ Steinbruch etc?

Weißt Du ob Sie hören und verstehen kann? Wie sieht es aus mit Gedankenübertragung / Begegnung-Gespräch im Traum

Andere Idee: Begegnung mit grösseren Tieren die es sich nicht gefallen lassen getötet zu werden: Hund/Katze/Pferd/Delphin...
Ich denke sie braucht direkte Rückkopplung von den Lebewesen.

Sie auch fest zu drücken oder zu schimpfen hilft vermutlich nicht. Das würde über den Verstand wirken müssen.

Bei uns im Park hatte ich schon öfters Kindergruppen zu Besuch. Da hatte ich eine Lösung zu finden dass sie nicht alle Pflanzen platt machen.
Ich such mir jetzt jedes mal die lautstärksten raus und frage sie ob sie wissen wie es geht Pflanzen zu streicheln. Dann zeige ich ihnen wie sie Blätter und Stämme vorsichtig streicheln und die Klassenanführer müssen es nachmachen. Danach lade ich alle ein das Streicheln zu üben. Dann erst darf die Klasse in den Garten. - Hat bisher immer gut geklappt. Die Aufmerksamkeit der Kinder ist deutlich gestiegen.

Kannst Du dies auf Deine Tochter übertragen?

Gibt es eine Idee ob es mit Dir selber etwas zu tun hat? Macht sie irgendetwas nach was Du getan hast? zB Fliege/Vespe/Mücke getötet?
Oder wie sieht es mit Deinem inneren, tierischen Gefühlen aus? Hast Du da in Dir was getötet, was eigentlich tierisch wild sein will?

Oft wollen Kinder den Eltern etwas zeigen.

Liebe Deine Tocher bedingungslos. Das spürt sie sicher.

Alles gute
Konstantin

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Beitrag von Christa » 11.07.2008, 19:10

Lieber Kräutergnom,

ein sehr guter Freund meines Mannes ist Autist. Bei ihm ist es zwar nicht ganz so schlimm, wie bei Deiner Tochter, trotzdem denke ich, dass ihr weiterhelfen könnte, was ihm geholfen hat.

Er konnte früher fremde Menschen überhaupt nicht ansprechen. Kontakt zu fremden Menschen aufzunehmen wäre für ihn unmöglich gewesen und erst recht, in ein Cafe zu gehen und einen Tee zu bestellen. Seit einiger Zeit geht er es jedoch kinesiologisch an und es hat ihm massiv geholfen. Er kann inzwischen, auch wenn es ihm noch sehr schwerfällt, alleine im Cafe etwas bestellen. Er machte Riesenfortschritte!
Inzwischen ist er soweit, dass er alleine nach Australien reisen wird, um dort einen Freund zu besuchen und sich Australien anzuschauen, was ihn sehr interessiert.

Dieser Freund hat Fähigkeiten, für den ich ihn regelrecht bewundere. Er liest im Morphofeld un bekommt von dort alle Informationen, die er benötigt. Wenn er hier anruft (was er inzwischen bei meinem Mann sehr gut kann, da er ihm völlig vertraut) dann sagt er zum Beispiel: "Ich sehe, dass Du am Computer sitzt und Christa in der Küche Kuchen bäckt." Tatsächlich war es in diesem Fall so, dass mein Mann am Computer saß und schrieb und ich buk Brot! Mit solchen Aussagen verblüfft er uns immer wieder. Aber das ist ja ein anderes Thema.

Vielleicht versuchst Du es einmal mit einer/einem guten Kinesiologin/Kinesiologen.

Ich wünsche Dir viel Kraft

Christa
Der wedische Weg ist der Weg der Mitte

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Andreas Hinz
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Beitrag von Andreas Hinz » 11.07.2008, 23:51

Vielen Dank für diese ersten Antworten!

Konstantin, ich denke, mit dem Nachmachen hast Du es getroffen. Daran habe ich auch schon vor dem Schreiben gedacht, nur finde ich die Lösung nicht.
Ja, auch ich habe ähnliches mit den Tieren gemacht wie jetzt meine Tochter. Zunächst in der Kleinkindphase, soll ich Hühner und Küken totgetrampelt haben. Meine Erinnerung daran ist verschüttet, ich weiß es nur durch Erzählungen meiner Mutter. Noch bis zum 4. Lebensjahr sollen meine Beine nach den Stadttauben ausgeschlagen haben, wenn wir mal in Berlin waren.
Auch bei mir sollen alle Erklärungen meiner Eltern und auch Strafen nichts gebracht haben. Die einzige Erinnerung habe ich an einem Nachmittag zwischen unseren Hühnern, als diese offenbar noch im ganzen Garten frei laufen durften, also als ich etwa drei Jahre alt war. Da spielte ich mit einem bunten Ball und warf diesen immer wieder in die Hühnerschar. Dann freute ich mich, wenn die Hühner auseinanderflatterten. Jedesmal kam dann meine Oma, die zu der Zeit noch mit meinen Eltern zusammen wohnte schimpfend aus dem Haus gerannt. Ich lief jedesmal lachend weg von den Hühnern, wartete, bis meine Oma wieder drin war und begann das Spiel wieder von vorne. Ich konnte zu dieser Zeit noch nicht sprechen, aber die Erinnerung ist noch voll da.
Bei meiner Tochter beoabachtete ich, wie sie schon mit drei Jahren auch größere Tiere sehr liebevoll ansah, während sie sich auf diese raufstellte, wie auf unseren Kater oder auf fremde Hunde. Noch heute freut sie sich über jeden Hund, den sie sieht und zieht ihn erstmal freudig am Schwanz oder versucht, auf ihm zu reiten. Als ich diese Bilder gesehen hatte, überkam mich die Ahnung, dass es bei mir und den Hühnern ähnlich gewesen sein muss. Ich wollte den Küken und den Hühnern nicht weh tun, ich erfasste das weh tun wahrscheinlich genauso wenig wie heute meine Tochter. Ich war wahrscheinlich so verzückt von den Tieren, dass ich mich erstmal auf sie draufstellte. Ein Küken überlebte das nicht, nach der Erzählung meiner Mutter.

Das ist die eine Seite unseres Verhältnisses zu Tieren. Blütenköpfe soll ich übrigens auch gern abgerissen haben.
Aber meine Tochter zeigt mir immer deutlicher auch noch eine richtig dunkle Seite in mir. An die einen Geschehnisse habe ich aus meiner Kleinkindzeit kaum noch Erinnerungen. Aber es gab in meiner Schulzeit auch noch einmal eine richtig grausame Phase bei mir. Vielleicht regt mich das Verhalten meiner Tochter deshalb in letzter Zeit besonders auf.
Irgendwann wollte ich herausfinden, wie Tiere sterben. Ich experimentierte mit Insekten, vorwiegend mit Käfern, die meine Eltern als Schädlinge bezeichneten. So gab ich dem Ganzen den Deckmantel der Schädlingsbekämpfung. Ich erinnere mich aber noch sehr genau daran, dass ich meine Experimente heimlich machte, weil ich sehr genau wusste, dass ich damit verbotenerweise Tiere quälte. Es war Forscherdrang, ich konnte lange nicht mehr damit aufhören, erst als ich 15 wurde gab sich das. Wie weiß ich auch nicht mehr, ich glaube einfach mal, dass sich so viel Schuld bei mir angehäuft hatte, dass ich einfach aufhören musste. Seltsamerweise interessierte ich mich seitdem ich 8 Jahre alt war für den Naturschutz und die Rettung bedrohter Tierarten. Beides lief also parallel bei mir ab.
Wenn ich heute so daran denke, glaube ich auch, dass einige Menschen diesen Forscherdrang zu ihrem Beruf gemacht haben, z. B. in der Vivisektion. Aber das ist schon wieder eine Beurteilung anderer, die hier vielleicht gar nicht dran ist.
Jedenfalls sehe ich in letzter Zeit bei meiner Tochter genau den gleichen Forscherausdruck im Gesicht, wenn sie Feuerwanzen zerdrückt. Zurzeit gibt es bei uns keinen Wald ohne Feuerwanzen oder Erdkrötenbabys. Ich muss mich also wirklich bei jedem Spaziergang damit auseinander setzen.

Ich sehe die Parallelen also schon sehr deutlich und gerade deshalb rege ich mich so auf in solchen Situationen. Wahrscheinlich ist die Lösung sehr nahe, nur sehe ich sie nicht.

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Beitrag von Konstantin » 12.07.2008, 08:39

Hallo Kraeutergnom,

liebe die Schatten, die in Dir sind. Deine Tochter hilft Dir anscheinend sehr gut Dich selbst (und Deine Schatten) zu erkennen. Es ist simpel: Nur Licht und Liebe kann Dunkles erhellen. Das Dunkle zu beschimpfen macht es nicht heller. Das Dunkle, Schattige ist quasi Gott-fern und sehnt sich sehr stark nach Licht und Liebe.

Schau doch mal ob Dir diese Webseite weiterhilft: www.puramaryam.de

Ich kenne die Autorin (Maria) persönlich und schätze sie.
Was mir an ihrer Art fehlt ist das konkrete Tun im Garten. Deshalb finde ich die Ausführungen von Anastasia so wertvoll. Ich bin eben ein begeisterter Gärtner :)
Für geistige, seelische Themen, sind Marias Anregungen für mich jedoch sehr wertvoll.

Viele Grüße
Konstantin

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Beitrag von Andreas Hinz » 16.07.2008, 17:15

Lieber Konstantin,

auch wenn ich nun ein paar Tage lang in mich gegangen bin, fällt es mir schwer, die Schatten in mir zu lieben. Es ist schon seltsam: Seit einigen Monaten ist mir bewusst, dass auch die zerstörenden Kräfte zu Gottes Schöpfungstraum gehörten und immer noch gehören. Ich strebe danach, diese Kräfte wieder miteinander zu versöhnen. Ich habe dabei gemerkt, dass ich zuerst mit dieser Versöhnung der Kräfte in mir selbst anfangen soll, was ich auch in Ordnung finde.

Aber diese Schatten in mir zu lieben, finde ich unmöglich. Das sind so schlimme Dinge, die kann ich einfach nicht lieben. Ich merke, dass ich da auf dem Weg bin und vor einer unüberwindlichen Mauer stehe. Ich habe gelernt, die Menschen mit Gottes Augen zu sehen: Den Sünder zu lieben, aber nicht seine Sünde.
Mir wird durch diese Gespräche mit Euch hier noch einmal sehr bewusst, dass auch diese schlimmen Dinge Aspekte unserer Urschöpfereltern sind. Wenn ich es schaffe, diese Schatten in mir zu lieben, bekomme ich erst die Verbindung zu allen unseren Schöpfereltern. Nur - ich schaffe das (noch) nicht.

Ich habe mich in den letzten Tagen bewusst beobachtet. Ein paar Mal hatte ich eine Mücke erschlagen, weil sie mich gestochen hat, sehr spontan. Obwohl ich sonst inzwischen der Meinung bin, dass ich niemand umbringen will, nur weil er mir einen Tropfen Blut aussaugt. Oft habe ich deshalb schon die Mücken geduldet, sofern es nicht zu viele auf einem Mal geworden sind. Neulich hatte ich sogar eine Bremse mich stechen lassen. Der Stich war dann sogar irgendwie heilsam für mich.
Und nun werde ich doch wieder rückfällig.
Dabei habe ich aber jedesmal das Gefühl, diese Art der Zerstörung gehört zu mir, es ist sogar in Ordnung.
Irgendwie will ich noch lernen, das zu verstehen.

Konstantin, Du hast recht: Meine Tochter hilft mir tatsächlich, mich selbst zu erkennen. Ich will mich an die Schatten in mir herantasten. Vielleicht liegt ja in der Begegnung mit ihnen ein Schlüssel zur Lösung vieler Probleme. Vielleicht ist ja meine Tochter zu uns gekommen, um uns den Weg zu zeigen. Wenn ich weitergekommen bin, teile ich das mit Euch.

Ich danke Euch für diesen Austausch.

Liebe Grüße
Kraeutergnom
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Beitrag von Konstantin » 16.07.2008, 21:00

Lieber Kraeutergnom,

ein ganz herzliches Danke für Deine Offenheit. Ich empfinde Dich als sehr mutigen Menschen. Da wirst Du es auch lernen Deine Schatten zu lieben.

Das mit dem "Schatten lieben" geht allerdings nicht so ohne weiteres.
Es liegt daran, dass vielen mit dem Begriff "Liebe" die polare Liebe erklärt wurde. Also eine Empfindung innerhalb der Polarität bzw. innerhalb der Dualität.

Beispiele:
Freund und Feind
Licht und Schatten
Freud und Leid
Liebe und Hass

Es wirkt praktisch so, als ob alles in der Dualität gefangen ist.
Bei der "Liebe" ist da beispielsweise die Bedingung verknüpft worden, dass man ein schönes Gefühl empfindet. Hass fühlt sich anders an, ...und so weiter.

Mit dieser polaren Liebe den Schatten zu lieben führt nicht wirklich weiter. Ich glaube das das gar nicht geht. Das wäre mehr masochistisch: Ich liebe es gequält zu werden...

Was ich meine mit "Schatten lieben":
Es gibt eine Liebe die über der Dualität steht: Sie nennt man bedingungslose Liebe.

Wenn Du beispielsweise, je nach Bedarf, sagst:
"Ich gehe in Resonanz zur bedingungslosen Liebe."

dann kann Dir das helfen aus der Meta-Ebene das Sein zu erleben und zu fühlen. Es ist genau genommen ganz einfach. Das SEIN ist um uns, in uns, war immer und wird immer sein. Das wir das SEIN sind, können wir auch lernen dieses GANZE bedingungslos zu lieben. Also können wir auch die polaren Aspekte, die lichtvollen und die schattigen Teile der Welt bedingungslos lieben lernen.

Ich glaube, dass viele Problem erst entstanden in dem Teile des grossen Ganzen (zB ein Gefühl von Angst / Wut etc) als schlecht definiert wurde und man es "wegdrücken" wollte / sollte. Dann richtet man sich auf die "positiven" Seiten des Lebens aus und irgendwann kommt der Modergeruch aus dem Emotionskeller: Da ist noch eine "Leiche"... ein nicht gelebtes, nicht geliebtes Gefühl...

Die genannte Webseite ist sehr umfangreich.
Vielleicht magst Du mit dieser Unterseite beginnnen:
http://www.puramaryam.de/heil.html

Liebe Grüße
Konstantin

Nino
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Beitrag von Nino » 17.07.2008, 12:00

Ich denke auch es ist gut und wichtig das Kinder mit anderen Kindern Spielen können.

Doch was bringt ihnen das wenn man das verschließt was ihnen am nächsten ist, sich selbst?

Ich find es auf jedenfall spannent zu beobachten was passiert wenn ich mich überwinde dem kind meine Ehrlichen Gedanken preiszugeben weil ich grad traurig bin oder Sauer weil ich irgendwas nicht verstehe oder mit mir selbst Beschäfftigt bin.

Es ist auch spannend zu beobachten was passiert wenn ich zum spielen herrausgefordert werde.
Auch wenn ich eigendlich garnicht will aber aus Liebe und respekt meine Faulheit überwinde und doch ja dazu sage.

Denn was heißt es eigendlich wenn man zum spielen aufgefordert wird?




Es könnte heißen:
Möchest du mein Freund sein?
Hast du Lust mit mir neue Abenteuer zu bestehen?
Wollen wir uns zusammen weiterentwickeln?
(ich bin mir sicher euch fällt noch mehr ein)

Was Passiert denn alles beim Spielen?
und welche auswirkung hat es auf die Zukunft?

...

Und was wär ich bloß für ein NARR wenn ich dies ablehnen würde?

Wie könnt ich eine Schule des Lebens gründen wenn ich dieser Auf-Forderung nicht beistehe?

Unsere Kinder sind meist weiser und größer als wir uns vorstellen können,
sie können uns heilen, zusammenführen, lieben lassen und weiterentwickeln, wenn wir nur den mut dazu haben auf sie ein zu gehen und uns zu öffnen.

den rest der geschichte schreibt ihr.

Ich wünsche viel spaß beim Spielen :D

Liebe grüße

Nino

Ps.

Ich hoffe das war jetzt nicht zuviel des guten.

ich bin offen für Kritik :D

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