ICH - SEKTE -- Eine Kurzgeschichte von W. Megre

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Christa
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Re: ICH - SEKTE -- Eine Kurzgeschichte von W. Megre

Beitrag von Christa » 12.03.2010, 10:14

Liebe Nanni,

als ich fragte, habe ich mir schon gedacht, dass dabei noch irgendetwas Anderes eine Rolle spielen muss, denn von sich aus machen die Behörden erst einmal nichts, wenn der Mensch mit seinen Kindern reist. Natürlich ist das in Deinem Falle ein gefundenes Fressen für die Behörden. Das System ist gnadenlos.

Ich schicke Dir mein Mitgefühl, viel Liebe und wünsche Dir viel Kraft, damit Ihr alles im Sinne der Kinder gut übersteht.
Der wedische Weg ist der Weg der Mitte

Nanni
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Re: ICH - SEKTE -- Eine Kurzgeschichte von W. Megre

Beitrag von Nanni » 12.03.2010, 12:04

Christa, Deine Wünsche sind gut gemeint ......

Die Gedanken zur Ich-Sekte sind ein guter Anlass, ein Missverständnis zu klären:

Wir wollen doch die Selbstversorgung, autarke, also unabhängige, selbstbestimmte Lebensweise im Einklang mit Allem .......oder nicht? Kein Egoismus .... sondern allem dienend ....
Ich habe erkannt, dass ich selbst für alles sorgen kann und es auch möchte, denn ich selbst bin ein Schöpfer:
~ Kraft schöpfe ich in mir selbst, in meinem Inneren ...... indem ich in mich gehe - mich sammle, gerate ich nicht ausser mir, aus dem Gleichgewicht - schöpfe ich unendlich Kraft!
~ Liebe erfahre ich durch alles, was mich umgibt, jeden Augenblick fühle ich sie in mir!
~ Gefühle sind individuell und gehören mir selbst. Bei mir sind sie sinnvoll, weil sie zu meinem Schicksal gehören, weil ich sie brauche.

Der Schöpfer gab mir in meine Hände, was ich brauche. Wie jedem Menschen. Wir brauchen nur die Fülle dankbar anzunehmen und zu leben in jedem Moment. Es ist für uns gesorgt.Wir bekommen, was wir brauchen. Alles ist, wie es sein soll. Alles ist gut.
Alles ist im Sinne für das Ganze.

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Andreas Hinz
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Re: ICH - SEKTE -- Eine Kurzgeschichte von W. Megre

Beitrag von Andreas Hinz » 12.03.2010, 12:26

Hallo Nanni,

Fernwärme hatte hier vor kurzem einen Beitrag geschrieben, der mich nachdenklich gemacht hatte. Leider sind der Beitrag und der User selbst nicht mehr im Forum, vor allem letzteres empfinde ich persönlich als großen Verlust. Sinngemäß schrieb er in etwa, dass er von ähnlichen Fällen schon gehört hatte und auch darüber, wie das Misstrauen der Behörden bei uns entsteht. Demnach seid Ihr kein Einzelfall in Deutschland.
Vielleicht ist es in Deinem Fall deshalb sinnvoll, die Zeit für Euch arbeiten zu lassen. Damit meine ich, dass Du die Meinungen des Richters und des Jugendamtes stehen lassen solltest, auch wenn sie gegen Dich gerichtet sind.
Indem Du Toleranz gegenüber ihren Ansichten zeigst, nimmst Du ihnen die Notwendigkeit, ihre Position Dir gegenüber zu behaupten. Es genügt, dass Du sagst, dass sie im Irrtum sind. Mehr ist nicht notwendig, weil im deutschen Recht die Unschuldsvermutung gilt, im Zweifel also für den Angeklagten geurteilt werden muss. Das bedeutet, dass sie Dir für den Entzug des Sorgerechts die Sektenverbindung bzw. Deine damit verbundene Absichten, die Kinder außer Landes zu bringen, beweisen müssten. Bis dahin genügt es, dass Du alle Fragen wahrheitsgemäß mit einfachem "Ja" bzw. "Nein" beantwortest.
So was hat schon Jesus gesagt.
Und im Laufe der Zeit werden sie sich dann tatsächlich ihre Postion bilden. Wenn sie von Dir keinen Kampf bekommen und Du einfach nur bei Deiner Meinung bleibst, werden sie im Laufe der Zeit den Unsinn mit der Sekte spüren und erkennen. Das erfordert einfach nur Geduld.

Viele Grüße
von Andreas
www.sonnengaertnerei.de

Nanni
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Re: ICH - SEKTE -- Eine Kurzgeschichte von W. Megre

Beitrag von Nanni » 14.03.2010, 20:26

Danke, Andreas!
Ja, so ähnlich sehe ich es inzwischen auch. Ich lehne mich etwas zurück und harre der Dinge, die da kommen mögen ..... eine Illusion ist wie eine Seifenblase, sie hält sich eine bestimmte Zeit in der Luft und bezaubert die Betrachter ....... und dann Plopp ..... zerplatzt sie und macht der Realität Platz.
Danke für den Hinweis der kurzen Antworten .... und auf Jesus.

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