Die Vision der Siedlung

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STERNCHEN

Die Vision der Siedlung

Beitrag von STERNCHEN » 08.12.2004, 19:38

Beitrge, entnommen dem Almanach Die klingenden Zedern Russlands, Ausgabe Nr. 2 (6) 2004
Titel Die Formel des Lebens und nicht berlebens

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Autor: Mitarbeiter der Abteilung
Geologischer kologie
Forschungsinstitutes fr Geologie
Zhadik Sergej


Die Vision der Siedlung

Jeder von uns hat seine eigene Wahrnehmung des Geschehens, sein Begreifen davon. Sehr oft erscheint uns diese Wahrnehmung, nur unsere eigene Sichtweise oder Meinung, wenn auch nicht als letzte Instanz, aber in jedem Fall zumindest als einzig Wahre, oder annhernd an das Wahre.
Die Zeit vergeht aber: Wir lesen etwas, analysieren, bekommen eine neue Information, denken um und es stellt sich heraus, dass unsere Vorstellung ber das Geschehen, was uns als fast die einzige Wahrheit erschien, entfernt sich immer weiter von dieser. Wir haben schon ein anderes Verstndnis, eine andere Wahrheit.
Aber wir sind doch viele und jeder hat seine Wahrheit hinter dem Rcken.
Nun werde ich jetzt meine Wahrheit darstellen, aber vergessen Sie bitte nicht, dass es nur meine Sichtweise auf das Geschehen ist.


In einem Film hat ein weier Mensch versucht, bei dem Huptling eines Indianerstammes das Land frs Geld abzukaufen. Der Huptling sagte darauf:
Wenn ich das Geld ins Feuer werfe, was bleibt davon brig ? Und jetzt schau mal ich werfe eine Hand voll der Erde ins Feuer sie bleibt Erde ! Dein Geld ist fr mich blo Papier, was zur Asche wird. Und Du willst dafr das Land meiner Ahnen bekommen ?
Hat das System, oder wenn Sie es anders nennen wollen, Zivilisation, Fortschritt, aus uns in vielen Hinsichten Sklaven der Umstnde gemacht ? So knnen wir uns unser Leben und uns selbst nicht mehr ohne Prinzipien der Lebensweise, Ziele und Komfort der Zivilisation vorstellen. Aber Anastasia sagte doch dem Wladimir, dass dem Menschen alles von Anfang an vom Schpfer gegeben wurde.
Einige von uns gehen zu ihren Zielen und ihrem Traum. Fallen auf die Nase, machen Fehler, aber sie richten sich auf und gehen weiter. Ob alle bis zum Ziel hinkommen ?? Die einen sind schon auf dem Weg. Die anderen machen sich erst auf, trumen, stellen sich ihren Sieg vor. Oft dauert es jahrelang, manchmal das ganze Leben lang. Wir haben dann Angst etwas zu tun, irgendwohin zu gehen.
Was, wenn ich es nicht schaffe ?? Es ist so bequem zu trumen und trumen...
Aber begreifen es Sie doch bitte, von dem Weg zu trumen und die Sachen fr den Weg zu packen (Information, die man gebrauchen kann) bedeutet nicht gleich den Weg zu gehen. Wollen Sie mir jetzt widersprechen ? Na gut, tun Sie das, aber erst nachdem Sie das zu Ende gelesen haben.
Die Erschaffung der Vision der Siedlung ? So, wie Anastasia es sagt ? Aber da kommt ein Problem auf: Grob gefasst, hat sie noch niemand von den zuknftigen Siedlern (Ausnahme bilden nur wenige) erstellt !
Sagen Sie mir bitte, wer von uns hat alle sieben Bcher von Anastasia in der Natur gelesen, weit weg von den knstlich erzeugten Mechanismen und Lrm ?? Auerdem nicht sprunghaft und spontan, sondern von dem ersten bis zum siebten innerhalb von etwa zehn Tagen auerhalb des Systems.
Das junge Paar im vedischen Russland lebte ein ganzes Jahr auf dem Grundstck seines zuknftigen Landsitzes, und erstellte eine Vision. Beachten Sie bitte, die Vision wurde nicht irgendwo erstellt, sondern auf dem eigenen Grundstck, in dem Ort, wo von ihnen der Raum der Liebe geschaffen werden wird. Dazu muss man sagen, dass sie ja in den vedischen Familien erzogen wurden und hatten ein uerst gutes Naturverstndnis.
Und was ist mit uns ?! Wie knnen wir von der Erstellung der Siedlungsvision reden, indem wir uns voll in der Macht des Systems befinden ? Wir sitzen in der bequemen Wohnung und schpfen die Vision ?! Vielleicht denken Sie, dass der sogenannte Oberpriester nicht stren wird, dass es alles schon gut sei ? Aber das System lebt doch selbststndig und hat eine ausreichende Anzahl der blinden, und nicht nur solchen, Diener. Seine eigenstndige Existenz ist enorm. Haben Sie schon so was gehrt: Die Anfrage erzeugt das Angebot ? Wir stimmen jeden Tag mit dem Geldbeutel mal fr eine mal fr andere Produktion ab, die oft umweltschdlich ist und die Natur verschmutzt. Man soll ehrlich zu sich selbst sein: Wir sind zur Zeit nur Teile des Mechanismus, der unseren Planeten zerstrt. Wir sind nicht frei. Was fr eine Vision knnen wir dann erstellen ? Deswegen glaube ich, dass wir nicht nur keine Vision der Siedlung erstellt haben, sondern auch die Bcher nicht richtig gelesen haben: Viele Informationen sind an uns vorbeigegangen.
Erinnern Sie Sich, Anastasia sagte: Im ersten Jahr pflanzen Sie einen Baum, lernen Sie das Land spren....
So empfehle ich: Gehen Sie fr ein halbes Jahr (zumindest fr ein Paar Monate) in die Natur, bauen Sie sich eine Htte, bauen Sie Gemse an, lesen Sie einige Male die Bcher durch. Versuchen Sie die Reinheit der Gedanken zu bewahren, damit die Gedanken, Worte und Handlungen zu einer Einheit werden, verzichten Sie aufs Fleisch. Verspren Sie, was fr das Leben in der Siedlung wirklich gebraucht wird. Und ?? Ist es fr jemand schwierig ? Mcken, Ameisen, Hitze, Klte haben Ihnen was ausgemacht ? Aber genau so, indem man eine Saison so verbringt, erstellen die zuknftigen Siedler eine Vision.
Jetzt mchte ich etwas ber die Zivilisationserrungenschaften sagen. Nehmen wir zum Beispiel Strom. Wie verluft unser Tag ? Eine Stunde brauchen wir um zur Arbeit zu kommen, 8-9 Stunden verbringen wir dort, noch eine Stunde geht fr die Rckfahrt, insgesamt also 10 bis 11 Stunden. Zu Hause sind wir meistens erst gegen 6 oder 8 Uhr abends. Und um den Lichttag zu verlngern, bentigen wir Strom. Aber wenn wir in der Siedlung leben, der ganze Lichttag gehrt doch uns ! Das sind jene 10 bis 11 Stunden unseres Lebens, die uns die Arbeit in der Stadt wegnimmt. Reicht es etwa nicht aus ???
Gute rzte betrachten den Menschenorganismus als eine Einheit, wo alles miteinander verbunden ist. Was ist dann mit unserem Planeten ist es etwa kein einheitlicher Organismus ? Es soll ja alles in unserer Siedlung so schn und sauber sein und der Strom vom ffentlichen Netzwerk kommen...
Aber die Erde ist doch auch ein einheitlicher Organismus ! um Strom zu erzeugen, werden Kohle, Erdl, Gas, Uran verbrannt, die Flsse werden entstellt. Um dieses System auch noch arbeiten zu lassen, werden Hunderte Millionen Tonnen von Metall geschmolzen. Stellen Sie sich vor, wie viele giftige Abflle in die Luft, Wasser und den Boden geraten ?! Zur Zeit gilt der Osten von der Ukraine als Zone der kologischen Probleme, dort werden Erze geschmolzen. Haben Sie schon mal gesehen, wie die Bergbauorte aussehen ?! Und wir, in deren Herzen ein schner Traum erleuchtet ist, ziehen in unseren Kpfen in die zuknftigen Siedlungen Gas- und Wasserleitungen, Strom, Badewannen und Kloschsseln... Was soll man dann von den anderen erwarten ?
Das Glck eines Menschen besteht nicht in dem Komfort oder in dessen Fehlen, es ist in uns selbst. Das Glck ist in der Einheit mit dem Gott. Stellen Sie sich vor, wie gro die Liebe des Gottes-Schpfers zu uns ist, wie enorm seine Geduld den Menschen gegenber ist, die seine Schpfung in eine verpestete Wste verwandeln. Stellen Sie sich vor, Sie werden von den Mcken angegriffen und sie stechen und stechen und saugen Ihr Blut. Haben Sie es ?? Und jetzt versuchen Sie, sie lieb zu gewinnen und nicht tten. Reicht es mit Ihrer Liebe lange aus ?
Natrlich kann man die Menschheit nicht in einem Augenblick verndern, darum ist es ntig, kotechnologien auszuarbeiten und zu verwenden, Klranlagen zu errichten und energiesparende Produktionsverfahren zu entdecken. Aber selbst wenn man es sich vorstellt, dass die allerneuesten und fr heute progressiven Technologien verwendet werden, die Belastung auf unsere Umwelt bleibt trotzdem wesentlich sprbar. Letztendlich wird alles durch die Lebensweise des Menschen bestimmt, durch seine Werte und seine Entwicklungsrichtung (Das Wort Dekadenz/Degenerierung passt hier vielleicht besser).
Windenergieanlagen ? Auf den ersten Blick ist das gut. Aber nur auf den ersten. Auf dem Familienlandsitz knnen sie schdlich sein: Sie erzeugen Gerusche und Vibration, die Vgel, Insekte und Tiere verscheuchen (vielleicht werden ja auch konstruktive Lsungen gefunden, die Zeit zeigts dann). Was fr ein Raum der Liebe ! Stellen Sie sich die ganze Siedlung voll von solche Windgeneratoren vor. Es wird so laut sein, dass nicht nur die Maulwrfe, sondern eher Hunde und Katzen werden uns davonlaufen. Dann rechnen Sie noch bitte, wen es interessiert, wie viele Tonnen von Blei (fr Akkus), Eisen und andere Materialien bentigt werden, um diese Generatoren ausreichend fr die ganze Erdbevlkerung herzustellen.
Sonnenkollektoren ? Vielleicht ist das was, vielleicht aber...
Bevor Sie irgendwelchen Abschnitt in die Vision der Siedlung einbringen, analysieren Sie bitte ganz genau, weil der menschliche Geiz schon viele schne Herzenswnsche zunichte gemacht hat.


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Gregor
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Beitrag von Gregor » 11.12.2004, 22:04

:lol: Wow, ich bin beeindruckt. Der Text ist einfach fantastisch. :lol:

Velen Dank, dass du ihn hier reingesetzt hast.

Gregor
Kinder die man liebt, werden Erwachsene die Lieben!

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