Tipps zum Siedlungsaufbau

Die Übersetzungen der Texte aus dem russischen Forum, damit alle über die Ereignisse in Russland informiert sind!

Moderatoren: Blümchen, Andreas Hinz

Antworten
STERNCHEN

Tipps zum Siedlungsaufbau

Beitrag von STERNCHEN » 16.12.2004, 12:08

Autor: Ruslan

MEIN WEG IN DIE NEUE WELT

Hier ist meine Leseprobe. Auf dem Leserforum der Website www.anastasia.ru habe ich den Nickname Forest, im Almanach soll der Name Ruslan erscheinen, w_forest@mail.ru


Alles hat seinen Anfang

Erst vor einem Jahr war ich anders. Ja, ich hab die Bücher von Megre gelesen, hab auch sehr viel davon verstanden. Aber wahrscheinlich war damals meine Zeit noch nicht reif... Menschen, Information und Situationen kommen zur rechten Zeit, wenn Sie innerlich für sie bereit sind, wenn das Verständnis da ist, und nur das Wissen und Sicherheit fehlen ein bisschen... Es stellt such heraus, dass viele Menschen, die Megres Bücher gelesen haben und aufrichtig daran glauben, auf etwas warten: Darauf, dass es bald viele Anastasia-Freunde geben wird, dass die Macht uns als positive Erscheinung betrachten wird, dass das Gesetz verabschiedet wird, oder auf etwas anderes. Den anderen Zweifelnden soll man wissenschaftliche Untermauerung von Anastasias Aussagen darbieten, sie müssen berühren, betasten und erblicken, wie die anderen in den Landsitzen leben, sich überzeugen, dass man so leben kann, dass man dort glücklich sein kann.
Nach dem Silvester habe ich alle Bücher durchgelesen und wollte noch mal die Webseite www.anastasia.ru besuchen, dort habe ich gesehen, dass Anastasia-Freunde aus Charkow sich immer mittwochs treffen. Ich war da, habe mit den Leuten gesprochen und nach diesem Tag noch eine gute Woche überlegt. Wo ich auf etwas gewartet habe, weiß selbst nicht worauf, haben schon viele gehandelt !
Später kam ich auf den Gedanken, dass zwei Sachen ein Hindernis für die Realisierung der Ideen bilden, die in den Büchern von Megre beschrieben sind :

1. Das Fehlen vom Bewusstsein bei den Menschen selbst: Sie haben etwas noch nicht ganz durchdacht, etwas noch nicht bestimmt
2. Informationsmangel

Die beiden Punkte hängen miteinander zusammen.

Wenn Sie in Gedanken ein Bild von dem Landsitz malen wollen, kommt der Wunsch nach mehr Wissen. Wenn Sie grundsätzlich meinen, es sei unrealistisch, jede wichtige Information wird Ihnen nicht so vorkommen.
Und umgekehrt, indem man etwas Neues erfährt, wird es ersichtlich, dass der Aufbau des Landsitzes so einfach und spannend ist !
Es gibt vielleicht noch eine Tatsache, die Menschen etwas irritiert: Es wird viel Aufmerksamkeit den Unternehmern geschenkt. Bei denen wurde der Anfang gemacht. Viele von ihnen haben nachgedacht, die meisten haben aber nur die äußere Form aus den Büchern übernommen und verweilen immer noch in der Geldwelt.
Einfache Menschen konnte diese Tatsache auf den Gedanken bringen, man benötige einen Startkapital für den Familienlandsitz, der durch schwermütige Arbeit oder durch unternehmerische Tätigkeit für kurze Zeit erworben werden kann. In der Wirklichkeit kommt es nur im ersten Augenblick so vor. Wir leben jetzt im System und denken mit dessen Masstäben. Und es sagt: Allein für den Hausbau werden einige Tausende Dollar benötigt. Ausgehend von den eigenen Bedürfnissen kann man bestimmen, was wir brauchen und was wir weglassen können. Und wenn Sie danach entscheiden, dass nicht unbedingt ein Ziegelsteinhaus gebaut werden muss, informieren Sie sich mehr über die Bauformen, Sie werden dann sehen, dass die meisten Sachen kostenlos gemacht werden, indem nur Ihre eigene Arbeitskraft investiert wird. Also erwägen Sie Ihre Ansprüche und wenn diese nicht zu hoch sind, kann man mit dem Aufbau des Landsitzes jetzt schon anfangen, ohne Startkapital zu haben. Natürlich werden im Prozess einige Mittel benötig, aber die Ausgaben werden nicht so groß sein, wie es uns das System aufzwingen will.

Wie sehen wir denn einen Familienlandsitz ?

Lasst uns darüber nachdenken, was wir von einem Familienlandsitz wollen. Sie sagen wohl: Das Glück. Jawohl, das Glück. Gehen Sie etwas detaillierter vor, wodurch wird es konkret ausgedrückt ? Was wollen wir haben, was wir früher nicht hatten. Was gibt es denn im Landsitz, was wir im Leben vermissen ?
Ein Stadtbewohner hat alle Zivilisationserrungenschaften: Küche mit Gasherd, Waschbecken, viele Gerte wie Wasserkocher, Kaffeemaschinen, Kühlschränke, Dusche, Bad, WC, Sofa, Fernseher, Radio, Strom. Es scheint paradiesisch zu sein ! Aber irgendetwas fehlt doch ? Das Land fehlt sagen Sie. Ob es wirklich das Land ist ? Viele haben doch Schrebergärten oder Datschen, dort gibt es einen Gemüsegarten, sogar einige Obstbäume. Dort gibt es auch Zivilisationskomfort, so dass man sich gut erholen kann. Aber trotzdem ist vom Glück keine Spur. Also was fehlt dann den Stadtbewohnern ??? Wenn Sie ein Stadtbewohner sind, dann ist es genau jetzt höchste Zeit sich Gedanken zu machen.
Viele Dorfbewohner besitzen das Land, ca. 0,4 Ha pro Kopf, oder 1 Ha oder manchmal sogar mehr. Auf dem Lande gibt es kein Problem mit den Lebensmitteln, all die Früchte werden frisch verzehrt, die wunderschönste Natur ist auch da. Viele halten auch Kühe, Schweine und Hühner. Also warum dann wollen wir doch nicht auf dem Lande leben? Warum träumen die Jugendlichen nur so davon, ihr Dorf zu verlassen ?
Wahrscheinlich, weil sie auch keine Freude haben. Die Eltern haben viele Tiere, große Gemüsegärten. Man will dort nicht schuften, man sieht keinen Sinn darin. Man träumt vom WC, von einer Badewanne, von der Wasserleitung...
Kennen Sie das, wenn man zwei Dinge auf einmal machen will, kriegt man keine von den beiden gescheit erledigt. Die Dorfbewohner machen meistens drei Sachen gleichzeitig: haben einen Job, halten Schweine oder Kühe und beackern noch einen Gemüsegarten. Es kommt dazu, dass sie von keiner dieser Sachen Einnahmen haben. Klar, die Arbeit auf dem Lande ist meistens gering belohnt, aber so oder so ist es in unserer Gesellschaft üblich zur Arbeit zu gehen. Nach dem Motto: Rente und andere Umstände... Dabei wenn man nur eine Sache sehr gut machen würde, könnte man einen viel größeren Ertrag erzielen, als wenn drei Sachen auf einmal erledigt werden.
Wenn wir Dorfbewohnern von dem Familienlandsitz erzählen, sagen sie: Da wirst du doch verrecken ! Warum ? Ja, weil alle eindeutig 1 Hektar als Gemüsegarten empfinden. Es hat sich bestimmte Einstellung der Erde gegenüber gebildet das ist Sklavenarbeit. Es gibt keinen Liebesbezug zur Erde. Auch gibt es kein Begreifen in den Handlungen. Jeder handelt so wie es andere auch tun. Dorfbewohner sollten sich darüber Gedanken machen, was sie denn eigentlich wollen.

Solange der Stadtbewohner den Familienlandsitz mit einer Datscha und der Dorfbewohner mit einem Gemüsegarten assoziiert, wird es Ihnen nicht gelingen ! Sie übertragen alle Bedingungen Ihres Lebens dorthin. Bedenken Sie bloß: Der einzige Unterschied zu Ihrem jetzigen Leben wird wahrscheinlich die Grundstücksgröße und das Vorhandensein der Bäume darauf sein. Der Aufbau des Familienlandsitzes fängt in erster Linie mit der Veränderung von sich selbst. Solange das Bild im Kopf nicht zusammengesetzt wird, bleibt alles im Leben beim Alten. Also bauen Sie die Vision detailliert auf: Wie sehen Sie den Landsitz, und vergleichen Sie es bitte mit den heutigen Leben. Wenn die Unterschiede schwach sind, quälen Sie bitte weder sich selbst noch Ihre Gleichgesinnte. Es ist noch zu früh für Sie, man soll allmählich aufwachen.
Ein Beispiel aus dem Leben: Da kommt ein Mensch und sagt, er möchte, kann aber nicht anfangen einen Familienlandsitz aufzubauen. Und begründet das damit, dass er kein Geld hat, er verdiene zu wenig. Wir erzählen ihm, dass man das Land kostenlos erwerben kann, nur die Notarkosten müssen übernommen werden, die von jedem getragen werden können.
Er bezweifelt das lange, wir lesen ihm das Gesetz vor. Danach bringt er jede Menge Argumente, dass die Behörden das Land nicht gratis werden abgeben wollen. Wir nennen Beispiele aus dem realen Leben. Und so weiter.
Die Zeit vergeht die Landfrage ist abgeschlossen. Er beginnt lange zu erzählen, dass er wohl finanziell nicht imstande ist, das Haus zu bauen. Wiederum berichten wir über die Häuser aus Strohballen, Lehm, Erde. Der Mensch findet weitere Argumente: So darf man nicht bauen, das Haus wird nicht mal einen Tag überleben, fällt auseinander, das Dach wird Wasser durchlassen. Grade mal haben wir die Frage mit dem Haus geklärt, fängt er mit dem Möbel an...
Kurz gesagt, solange der Mensch Kakerlaken im Kopf hat, hilft ihm auch nichts !
Sind Sie bereit sich zu ändern ?! Dann viel Erfolg !! Denken Sie darüber nach, was für die Erschaffung von einem Raum der Liebe benötigt wird. Sie wollen ihn doch ?! Oder verbinden Sie ihn mit der Zivilisation auf einem Ha ? Ob diese Sie unauffällig von dem Wesentlichen ablenken wird? Wollen Sie ein Riesenhaus für sich ? Brauchen Sie wirklich dort einen Fernseher und die übrigen Dinge ? Wollen Sie diese auch bedienen und diese Kodierung an Ihre Kinder weitergeben ? Fassen Sie für sich ein und für alle Mal den Entschluss, welchen Weg Sie einschlagen werden: Sich zu verändern, oder heutige Bedingungen in den Familienlandsitz mitschleppen ??? Die Frage ist gestellt geben Sie sich eine Antwort darauf.


Der Glaube an eigene Kraft

Unsere Lebensweise hat bei uns so eine Gewohnheit gebildet, von den Problemen wegzusehen oder diese auf andere aufzuschieben. Wir entziehen uns den Problemen, weil es einfacher ist. Wir schreiben sie anderen Menschen zu, weil wir an uns selbst nicht mehr glauben. Die Folge der ersten Einstellung ist: Unabhängig davon, ob wie sie beachten oder nicht, bleiben die Probleme bestehen oder vermehren sich sogar.
Die Folge der zweiten Einstellung ist: Andere Menschen lösen unsere Probleme nicht so, wie wir es selbst möchten. Sie lesen jetzt diese Zeilen und denken: Das gilt aber nicht für mich. Ich plane ja mein Leben selbst. Aber nein, meine Lieben, dies gilt für uns alle.
Machen wir einen einfachen Test. Die Frage: Wer ist an Ihrem schlechten Leben schuld ? Was denken Sie, wie viele Menschen diese Frage ungefähr so beantworten werden: Partner, Eltern, Chef, Beamten in den Behörden, Präsident, Staat, Priester...
Sind Sie auch unter diesen Menschen? Wie soll denn die Antwort sein ? Wir selbst sind Schuld daran? Nicht so ganz. Schuld sind unsere Bestrebungen, unsere Unlust zu denken, der von uns gewählte Weg.
Und als Lösung bietet sich folgende Option an: Prioritäten im Leben ändern, den Gedanken beschleunigen. Lassen Sie uns die Welt ändern und fangen gleich bei sich selbst ! Der Mensch ist in seinem Leben gewohnt den Weg des geringen Widerstandes zu gehen. Für jede Aufgabe findet er mit Leichtigkeit eine Ausrede. Die meist gebrauchten davon sind: Zeitmangel (Arbeit, Kinder), Geldmangel, schlechter gesundheitlicher Zustand, Alter... Aber man kann es doch einfacher ausdrücken: Es fehlt der Glaube an sich selbst. Sie sind doch Kraft, Sie sind Herrscher, Schöpfer !!! Unabhängig davon, unter welchen äußeren und inneren Hüllen dies versteckt wird. Es ist nicht möglich das mit dem Verstand zu begreifen, aber man kann es mit dem Herzen verspüren !

Alles wird zunächst im Kopf geboren und erscheint erst danach in der Wirklichkeit. Das System bremst die Entwicklung, es gibt uns täuschende Meinungen vor, sagt uns falsche Lösungen. Vielerlei Schemata und Täuschvisionen flattern umher. Darum nehmen Sie die Information von außen nicht einfach so wahr, indem Sie alles glauben. Geben Sie sich die Antworte auf alle Fragen selbst, überprüfen Sie jede Information. Befreien Sie ihren Verstand vom Alltag, lassen Sie die Gefühle mitwirken. Rennen Sie dem wichtigsten Wissen nicht hinterher. Wir enthalten in uns selbst alles. Du gehst, Vagabund, und verlierst mit jedem Schritt immer mehr... Begreifen Sie das Wesentliche selbst, und die Kleinigkeiten werden Sie schon aus dem Leben her holen. Hauptsache, Sie setzen sich ein Ziel, lassen die störenden Gedanken abfallen, die den Aufbau des Landsitzes verhindern. Merken Sie sich: braucht nur wenig Geldmittel, Alter und andere faule Ausreden sind nicht für Sie

Wie findet man Gleichgesinnte ?

Wie immer fängt der Prozess bei 1-2 Menschen an. Das kann ein beliebiger Mensch sein, von unterschiedlichen Status, Alter, Gehalt, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Das Wichtigste, was Sie dabei haben ist INSPIRATION ! Wenn Sie an sich selbst glauben und reine Absichten haben, wird alles klappen ! Falls Sie in einem kleinen Ort oder auf dem Lande wohnen, sollte man also bei sich selbst anfangen. Begreifen Sie die Bücher, verspüren Sie es mit dem Herzen, schalten Sie etwas vom Alltag ab. Werden Sie glücklich !
Sobald die passiert, werden sämtliche Leute auf Sie zukommen. Wenn es die Geldmittel etwas zulassen, verschenken Sie den Menschen die Bücher. Wenn es kein Geld gibt, fangen sie dann bei den Bekannten an, in dem Sie ihnen etwas zu lesen geben und sie mit irgendwelchen Sachen interessieren. Denken Sie bitte daran, dass das Hauptkriterium deren Interesse Ihr äußeres, Ihre Veränderungen zum Positiven sein sollen.

Wenn Sie in der Stadt leben, dann haben Sie zu diesem Plan noch eine Ergänzung. Sie sind wahrscheinlich nicht der/die Einzige, der/die die Bücher gelesen hat. Also sollte man Gleichgesinnte finden. Das wird einfach gemacht. Sie schreiben eine Anzeige, ungefähr so : die Leser der Bücher von W.Megre bauen schon ihre Familienlandsitze auf. Schließen Sie sich an!. Die Anzeige wird kopiert und an den Haltestellen aufgehängt. Jedem Neuankömmling stellen Sie die gleiche Aufgabe. So sehen Sie auch gleich, wer was im Sinn hat: Menschen, die einfach so zum quatschen gekommen sind, werden so was nicht tun. In der ersten Zeit werden Sie den Familienlandsitz in den Gedanken aufbauen. Wenn es mehr Leute zusammen kommen, kann man anfangen zu Handeln.

Nachbar-schaftsbeziehungen

Viele Menschen haben die Bücher von Megre gelesen, viele Menschen haben etwas begriffen. Sie alle wollen handeln, aber, wie es sich herausstellt, hat jeder die Bücher unterschiedlich verstanden. Der Eine hat verstanden, dass man in der Natur leben soll. Der Andere will eine Erinnerung an sich den Kindern hinterlassen. Der Dritte hat beschlossen, dass Familienlandsitz in erster Linie eigenständige Baumbepflanzung ist und im übrigen kann man genauso leben wie jetzt. Der Vierte will der Technokratie entkommen und sein Glück in der Harmonie mit der Natur erleben.
Im Kontaktprozess mit den Gleichgesinnten ist so ein Begriff entstanden wie der Nachbar. Der Nachbar ist etwas mehr als einfach ein Mensch, der Megres Bücher gelesen hat. Ich hab das gelernt, als die Rede davon war, dass man zusammen die Siedlung organisiert. Außer dem eigentlichen Hektar Land ist es sehr wichtig, wer neben uns leben wird! Wen werden wir besuchen, mit wem werden wir unsere Gedanken besprechen, wer passt auf unsere Kinder auf, wenn wir für ein Paar Tage weg müssen, wer unterstützt uns mit Rat und Tat, von wem werden Sie das lernen was Sie noch nicht so gut können, mit wem zusammen werden Sie den Raum der Liebe in der Siedlung bilden, wer wird bei vielen Anfängen helfen, mit wem werden sie am Lagerfeuer sitzen und Tee trinken...
Wären für Sie die Beziehungen und Unterstützung der Gleichgesinnten unwichtig, würden Sie das Land irgendwo am Dorfrand nehmen und so ruhig für sich leben. In einem unfreundlichen Kollektiv ist es sehr schwer etwas zu machen.
In dem man im Dorf lebt, ist man durch irgendwelche Rahmen, Prinzipien, Ziele und Ideale eingeschränkt. Es gibt ein bestimmtes normales Benehmen, an das man sich halten muss. Macht man Irgendwas nicht so wie alle, wird man ein Außenseiter. Dabei werden all die guten Anfänge komischerweise von den Verwandten, Freunden und einfach Bekannten negativ eingeschätzt. Sie können nicht einsehen, dass sie viele Sachen nicht rational machen, ohne zu denken, nachdem Motto: alle machen so. Zum Beispiel die Situation mit dem Gemüsegarten. Sagt man doch den Menschen das man Flachmesser benutzen wird, dementsprechend werden viele Arbeiten auf dem Gemüsegarten entfallen. Sofort fangen Die an ironisch zu lächeln, zu sagen: Kommt doch vom Himmel herunter auf die Erde, wie kann da was ohne Pflügen wachsen. Kurz gesagt, das Umfeld bremst sehr, und gibt keine Möglichkeiten sich mit voller Kraft zu entfalten. Dementsprechend, in dem wir von der Siedlung reden, wollen wir dort Gleichgesinnte sehen, Menschen die so ähnliche Sichtweisen haben wie wir selbst.
In dem Abschnitt wo das Kollektiv gebildet wird, mit dem Sie auch alle Landfragen lösen werden, erfolgt das Begreifen der Grundlagen der Beziehungen. Es stellt sich sofort heraus, dass zu den Treffen verschiedene Menschen kommen. Ihre Aufgabe ist aus deren Anzahl diejenigen herauszufiltern, die ohne bestimmtes Ziel gekommen sind, an die Idee des Familienlandsitzes nicht glauben, das Land als ein Grundstck oder Datscha sehen. Mit dieser Gruppe ist es schwierig zu kommunizieren, sie gehen in die falsche Richtung und unbewusst wollen sie auch Sie mitziehen.
Es sind zum Glück wenige, aber Sie können Ihnen Nerven kosten. Reagieren Sie wenig auf sie, versuchen Sie denen zu helfen, die sich noch nicht gefunden haben, wer noch überlegt und Unterstützung sucht. Im Kommunikationsprozess und gemeinsamen Handlungen wird Nachbarsgemeinschaft gebildet. Sie lernen einander näher kennen, handeln zusammen, tauschen sich aus, bekommen interessante Informationen.

Öfter ist es so, dass es anfangs keine Einheit gibt, weil jeder eigene Ideen hat. Definieren Sie den Begriff vom Familienlandsitz genauer. Jeder soll auftreten und erzählen, wie er ihn sich vorstellt. Es wird Diskussionen und Meinungsverschiedenheit geben. Das ist ein ganz normaler Prozess, weil jeder Mensch seine eigene Meinung hat. Versteifen Sie sich nicht auf den Unterschieden jeder Kleinigkeit. Hauptsache Sie streben alle zusammen nach dem Einen, Erschaffen vom Raum der Liebe.

Bei der Kommunikation ist sehr wichtig einander zu helfen die Kräfte in sich zu verspüren. Unser Umfeld hat uns gedemütigt, den Funken im Herzen, den Wunsch zum Handeln gedämmt. Entwickeln Sie die Initiative, Bestrebung nach Handlungen. Jeder Mensch kann doch vieles ! Man sollte ein Paar Menschen nicht hervorheben, die gemeinsame Fragen lösen werden, indem man auf sie die Verantwortung verschiebt, und sie somit zu den Gruppenführern macht. Begreifen Sie, Sie sind alle gleichwertig, es gibt keine Führer/Hupte unter Ihnen. Der eine kann mit den Behrden sprechen, der andere findet zu jedem Menschen Kontakt, der dritte weiß es mit den Pflanzen umzugehen, der vierte kann gut bauen, und zum den fünften werden Sie zukünftig kommen um sich volksmedizinische Empfehlungen zu holen. Jeder kann seinen Hilfsbeitrag leisten. Jeder Mensch hat bestimmtes Fachwissen und einzigartige Fähigkeiten.
Begreifen Sie, dass die Nachbar-schaft ein sich entwickelnder Prozess ist. Hier helfen keine Aufnahmekriterien in die Nachbarn oder Siedlungssatzung. Vielmehr sollte man sich vereinigen, und gegenseitige Akzeptanz bilden lernen.

Erstellen einer detaillierten Vision der Siedlung

Mit diesem Schritt wird der Plan des eigenen Familienlandsitzes in kleinsten Details ausgearbeitet. Es wird gemessen, mit welchem Abstand die Bäume eingepflanzt werden. Es wird entschieden, welche Pflanz- und Baumarten gepflanzt werden sollten und wie sie sich alle vertragen werden. In dieser Zeit wird viel Information gesammelt, viele Fragen werden bearbeitet und überlegt. Mit den zukünftigen Nachbarn werden die Fragen zur Infrastruktur der Siedlung besprochen: Wie sehen wir die Siedlung im Ganzen, was möchten wir da sehen, was sollte da nicht sein.
Zum Beispiel, man möchte viele Bäume da haben. Man möchte aber keine brummenden Traktoren, keine giftigen Spritzstoffe in den Gärten, keine summenden Sägewerke da haben. Die Wege werden besprochen, deren Breite, Anzahl und Bauweise. Gas wird er gebraucht ? Strom lohnt es sich einen öffentlichen zu nehmen? Wie viel Strom brauchen wir überhaupt: Vielleicht sollten wir den Verbrauch runterschrauben ? Alternative Stromquellen suchen ? Ob die Siedlung angemeldet werden muss ? Der Name der Siedlung ? Der Bedarf an der gemeinsamen Bibliothek, dem Laden, Cafe, an den Lagerräumen. Die Schule als Gebäude und als Bildungskonzept. Gemeinschaftsgrundstücke: wie sollen sie sein ? Wie werden sie eingetragen ? Bardenlichtung, Versammlungsort für die Besprechungen. Die Verbindung innerhalb der Siedlung und nach außen ? Telefon, Internet ?


-------------------------------------------------------------------------------------
Die Fortsetzung folgt

Benutzeravatar
Gregor
Beiträge: 28
Registriert: 16.11.2004, 22:02
Wohnort: Bocholt

Beitrag von Gregor » 20.12.2004, 21:24

Hallo Julia,

Vielen Dank für den Text, er hat uns glaube ich noch den letzten Schub gegeben. Wir/Ich werden nächstes Jahr auch anfangen nach noch mehr interessierten Lesern zu suchen, die hier bei uns im Kreis sind.
Das weite fahren ist nicht so gut da es dann doch schon mindestens ein Tag in Anspruch nimmt. (Wenn man noch was von dem Treffen mitbekommen will.) :lol:

Noch eine Frage...
Ich habe mir deinen Text ausgedruckt, da ich auch nicht so begeistert davon war ihn mir am PC durchzulesen. Ich finde es immer noch schöner wenn ich es Schwarz auf Weiß in der Hand halten kann.
Doch jetzt die Frage, ist es "rechtlich" erlaubt sich Beiträge auszudrucken oder per E-Mail zu verschicken? Oder ist es absolut verboten. :oops:

Naja vieleicht passt der Beitrag nicht ganz in dieses Thema... aber mir viel es gerade noch ein und da wollte ich nicht noch ein neues Thema eröffnen ... :)
Kinder die man liebt, werden Erwachsene die Lieben!

Julia

Beitrag von Julia » 23.12.2004, 21:14

Hallo, Gregor !!

also, ich weiß es nicht ob es erlaubt ist, ich weiß nur, solang das alles dem Guten dient, ist alles erlaubt, und farbe kann man einstellen oder ?? Wenn du es in Word dok. kopierst und bearbeitest !

also vielen Dank für die gute Rückmeldung !!

frohe Weihnachten
und alles liebe
Sternchen

VIKTOR
Beiträge: 182
Registriert: 17.08.2008, 10:53
Wohnort: Krefeld

Beitrag von VIKTOR » 12.03.2009, 21:15

Hallo STERNCHEN wo ist Qwelle von Diesem Tekst ?In russische Forum habe nicht gefunden könntest du Tips geben vo könnte ich es in Original finden ?VIKTOR

Antworten