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Weisheiten - Sprüche - Zitate - Aphorismen zum Thema 
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Registriert: 12.10.2008, 11:18
Beiträge: 76
Sie, die uns verachten und antreiben, haben uns beherrscht, und vor
denen, die uns hassen, haben wir uns gebeugt, aber sie haben kein
Mitleid mit uns gehabt.
Und wir versuchten, ihnen zu entkommen, um zu flüchten und Ruhe
zu finden, aber wir fanden keinen Ort, an den wir fliehen konnten
und wo wir vor ihnen sicher waren. In unserer Not haben wir Asyl bei
den Fürsten gesucht und die angefleht, die uns verschlangen, aber
unsere Schreie wurden nicht beachtet, und sie waren nicht geneigt,
unsere Stimmen zu hören.
Sie halfen denen, die uns ausrauben und verschlingen, denen, die
uns schwächen und ihre Tyrannei verbergen, denen, die ihr Joch nicht
von uns nehmen, sondern uns verschlingen, uns die Kraft rauben
und uns ermorden, und ihr Morden verbergen und sich nicht daran
erinnern, daß sie die Hände gegen uns erhoben haben.

Aus: Das Buch Henoch, Kapitel 103, Verse 12-14

Diese apokryphe Schrift, jahrhundertelang verboten und nicht
in den Kanon der Bibel aufgenommen, ist nun im Buch
"Gefallene Engel und der Ursprung des Bösen"
von Elizabeth Clare Prophet wieder in den Blick
des Gottsuchers gerückt worden.

aktuell passend zur zitierten Textstelle empfehle ich
folgenden Ausschnitt einer "Panorama"-Sendung vom 11.12.2008:

http://daserste.ndr.de/panorama/media/panorama170.html

_________________
Nun feiern wir, vereinten Siegs gewiß,
Das Fest der Feste:
Freund Zarathustra kam, der Gast der Gäste!
Nun lacht die Welt, der grause Vorhang riß,
Die Hochzeit kam für Licht und Finsternis...
F.W. Nietzsche, Aus hohen Bergen


15.12.2008, 11:00
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Registriert: 09.02.2008, 21:53
Beiträge: 67
Wohnort: Österreich
Beitrag 
Vera F. Birkenbihl leitete einen ihrer Vorträge mit folgendem Satz ein:

Kühner als das Unbekannte zu erforschen kann es sein,
das Bekannte zu bezweifeln.

LG
ASA


15.12.2008, 22:54
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Registriert: 12.10.2008, 11:18
Beiträge: 76
Besser als über die Dunkelheit zu jammern sei es,
ein kleines Licht anzuzünden:
so eine inzwischen zur "Volksweisheit" avancierte Aussage,
deren Original-Autor mir leider unbekannt ist.

Hierauf kann ich -aus meiner Erfahrung- nur antworten:
Leider laufen allzuviele herum, vor deren Nasen man
ganze Kronleuchter entzünden kann, ohne daß es in ihren
Herzen und Hirnen wesentlich heller würde-

Ist das nun "jammern"?
Wie auch immer, ich werde mich trotzdem darum kümmern,
auch weiterhin ein paar Lichtlein auf meinem Lebensweg
zurück zu lassen--

T.G.

_________________
Nun feiern wir, vereinten Siegs gewiß,
Das Fest der Feste:
Freund Zarathustra kam, der Gast der Gäste!
Nun lacht die Welt, der grause Vorhang riß,
Die Hochzeit kam für Licht und Finsternis...
F.W. Nietzsche, Aus hohen Bergen


23.12.2008, 14:56
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Registriert: 12.10.2008, 11:18
Beiträge: 76
Niemand kann dem Einfluß eines Axioms entkommen,
das uns allen von frühester Kindheit an gelehrt wurde:
das der angeborenen Faulheit des Menschen.
Dieses Axiom steht nicht für sich allein. Es ist Bestandteil
der allgemeinen Annahme, daß der Mensch von Natur aus
schlecht sei und deshalb die Kirche oder die staatliche
Gewalt brauche, um den Versuch zu machen, das Böse aus
ihm auszutreiben, selbst wenn er niemals darauf hoffen kann,
bei diesem Versuch über ein bestimmtes Maß hinaus erfolgreich
zu sein. Wenn -so wird argumentiert- der Mensch von Natur aus
faul, gierig und destruktiv sei, dann braucht er Herrscher
-geistliche und weltliche- die ihn daran hindern, seinen Neigungen
nachzugeben.

Historisch gesehen ist es freilich korrekter, den Satz umzudrehen:
Wenn Institutionen und Führer die Menschheit beherrschen wollen,
ist es ihre wirkungsvollste ideologische Waffe, den Menschen
davon zu überzeugen, daß man ihm nicht zutrauen kann, seinem
eigenen Willen und seiner Einsicht zu folgen, weil beide vom
Teufel in ihm gelenkt werden.
Niemand hat das klarer erkannt als Nietzsche:
Gelingt es, den Menschen mit dem ständigen Gefühl von Sünde
und Schuld zu belasten, dann wird er unfähig, frei zu sein und
er selbst zu sein, weil sein Selbst verdorben ist. Es darf ihm deshalb
nicht erlaubt werden, sich seiner selbst zu versichern.
Der Mensch kann auf diese fundamentale Anklage mit verzweifelter
Ergebenheit reagieren; oder er kann mit heftiger Aggression dagegen
protestieren und sie somit scheinbar bestätigen.
Er kann jedoch nicht frei sein, er kann nicht Herr seines
eigenen Lebens sein; er kann nicht er selbst sein. ...

aus dem Kapitel "Ist der Mensch von Natur aus faul?", Seite 145
und 146 (oben)
des Buches: "Die Pathologie der Normalität",
Erich Fromm, 1974

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Nun feiern wir, vereinten Siegs gewiß,
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Freund Zarathustra kam, der Gast der Gäste!
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F.W. Nietzsche, Aus hohen Bergen


14.01.2009, 09:03
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Beitrag 
Lächle dem Leben zu

Lächle dem Leben zu
entdecke eine neue Weite
die dich aufatmen lässt
um segnend in dieser Welt zu sein

Lächle dem Leben zu
halte dich nicht mehr gefangen
in Sturheit und Verbissenheit
lass dich zur Leichtigkeit befreien

Lächle dem Leben zu
vertraue dem Geschenk der Freundschaft
das dich das Wunder der Liebe erfahren lässt
um mitzugestalten an einer zärtlicheren Welt

Pierre Stutz


14.01.2009, 11:49
Beitrag 
Clowns waren ein Versuch Gottes
den Menschen wachzurütteln
auf heitere Art mit Humor.
Aber die Menschen nahmen nur das leichte Lachen
und nicht die Gelegenheit zum Nachdenken
und etwas wandeln wahr.
Tragik und Komik liegen eng beisammen
es lag nicht am Clown
es lag an den Menschen!


Zuletzt geändert von stefanie.t. am 16.01.2009, 02:15, insgesamt 1-mal geändert.



15.01.2009, 11:12
Beitrag 
Ich bin dankbar,
einfach unendlich dankbar
für das Vertrauen,
das Gott mir schenkt
und nehme es an
ohne zu fragen warum.

Wenn einer weiß, was er tut,
dann er.
Jede Frage ist überflüssig,
denn ich bin dort angekommen
wo mein Anfang war
bei Gott.

Und das wünsche ich allen,
die sich auf den Weg machen.


Zuletzt geändert von stefanie.t. am 27.01.2009, 15:03, insgesamt 1-mal geändert.



15.01.2009, 11:15
Beitrag 
Einen Engel wünsch'ich Dir,
der Dir unterwegs begegnet.
Einer kommt und bleibt bei Dir,
der Dir hilft und der Dich segnet.

Einen Engel wünsch' ich denen,
die in Traurigkeit und Sorgen
sich nach Licht und Liebe sehnen,
einen Engel heut und morgen.

Einen Engel wünsch' ich uns,
dass wir von ihm sehen lernen
und die hohe schwere Kunst:
Leises hören in dem Lärmen.

Einen Engel sende Gott
zu uns hier in diesen Tagen,
dass wir seine Botschaft hören
und danach zu leben wagen.

Ursula Koch


16.01.2009, 22:23
Beitrag 
Barden

Eure Musik hat Seelen berührt
auf eine wundersame Art
und Seelen Kraft geschenkt
durch die spürbare Liebe
die in jedem Eurer Töne Ausdruck fand.


Eure Melodien haben Harmonie verbreitet
und Seelen ins Gleichgewicht gebracht.
Harmonie ist Seelennahrung
für die ausgehungerten Seelen
dieser unruhigen Zeit.
Engelsgleich habt ihr
das Göttliche in uns geweckt
- die Liebe.


Mit der Musik ist es wie mit der Liebe,
Resonanz lässt uns mitschwingen
und gemeinsam steigen wir auf
in unendliche Höhen, ins All
und können die Welt bewegen.

Stefanie


27.01.2009, 15:04

Registriert: 12.10.2008, 11:18
Beiträge: 76
Beitrag 
Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze.
Man kann sie ruhig unter einen Felsen vergraben - sie stößt trotzdem durch, wenn es an der Zeit ist.

Frank Thiess

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Nun feiern wir, vereinten Siegs gewiß,
Das Fest der Feste:
Freund Zarathustra kam, der Gast der Gäste!
Nun lacht die Welt, der grause Vorhang riß,
Die Hochzeit kam für Licht und Finsternis...
F.W. Nietzsche, Aus hohen Bergen


13.03.2009, 21:16
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