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Will Anastasia Zukunft der Erde mit Unwahrheiten aufbauen?! 
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Gefährliche Irreführungen im Buch:
"Anastasia - Band 10 - Anasta"


28.02.2014, aktualisiert 02.11.2017 von Stefan Bamberg, diesen Artikel auch hier: http://www.gandhi-auftrag.de/anastasia_band_10.htm

Das was hier in der materiellen Welt oft als Polarität bezeichnet wird, hat nichts mit Polarität zu tun, es sind die Gegensätze der Gottesnähe wie Gut und Wahrheit, und der Gottesferne wie Böse und Lüge, welche durch den Fall entstanden.

Diese Idee des sich in der Mitte zwischen Gut und Böse bewegen, möchte 'Gut und Böse' als Grundordnungsaufbau-Polarität Gottes dem Menschen offerieren, so dass er Gut und Böse zusammenmischt und sich in eine gedachte Mitte derselben begibt. Auf diese Weise haben es die luziferischen Bestrebungen geschafft, den Menschen an die Welt Luzifers zu binden.
Das war schon immer die Bestrebung Luzifers und seines Anhangs. Sie wollten ihr Widergöttliches in Gottes Schöpfung integrieren, was niemals möglich ist

Von 2001 an las ich die Anastasia-Bücher Band 1 - 7 und habe dann ja bereits einmal einen Artikel über diese Bücher geschrieben, weil mir dort einige massive Irreführungen auffielen. Diesen Artikel finden Sie hier:
"Anastasia und das Fallerbe": http://www.gandhi-auftrag.de/Anastasia_ ... llerbe.htm

Jetzt habe ich gerade Band 10 gelesen und konnte es nicht fassen, wie es nun wirklich mit den Irreführungen auf die Spitze getrieben wurde. Hier erzählt Anastasia eine Geschichte über ein kleines Mädchen mit Namen Anasta, welches vor vielen Tausend Jahren kurz vor einer Eiszeit gelebt haben soll. Dort begegnen Anasta zwei „Brüder" und stellen sich vor als die zwei grundlegenden von Gott geschaffenen Kräfte der ganzen Schöpfung. Anasta begrüßt die Beiden:

Zitat "Anastasia-Band 10", Govinda Verlag, Seite 76,77, (Hervorhebungen in fett durch mich):
„Einen schönen Tag und angenehme lichte Gedanken!", konnte Anasta die jungen Männer endlich begrüßen. „Stopp!", unterbrach der Dunkelhaarige Anasta. „Wie unselig, immer wieder solche unbedachten, auswendig gelernten Floskeln anhören zu müssen! Wir sind doch zu zweit hier, und ich bin dunkel. Was soll es also, mir lichte Gedanken zu wünschen? Ich bin dunkel, und meine Gedanken sind dunkel und aggressiv. [b]So bin ich, und das ist auch meine Bestimmung im göttlichen Programm!
" ereiferte sich der Dunkelhaarige. „Wäre ich ein lichter Schwachkopf, ein Helldenker, dann wäre ich nicht, der ich bin. Verstehst du? Hopp - und ich bin verschwunden. Dann bleibt vor dir nur ein blonder Taugenichts. Wir sind aber zu zweit, kapiert? Du solltest also nicht so reden, als sei nur der lichte Kerl hier. Zieh deine Gedanken zurück, wenn sie tatsächlich hinter deinen Worten standen, wenn deine Worte nicht einfach nur papageienhaftes Geplapper waren." (…)
„Halt ein, mein dunkler, talentierter Bruder", sagte der Blonde, „Wir haben uns doch noch gar nicht vorgestellt." An das Mädchen gewandt, fuhr er fort: „Anastotschka, versuche meine Worte zu verstehen. Ich und mein Bruder sind zwei Aspekte, zwei Wesenheiten der Kosmischen Energien. Der unermessliche Weltraum ist voller Energiewesen. Als Gott den Menschen schuf, nahm Er von jedem dieser Wesen die gleiche Menge an Energie, glich sie auf unbekannte Weise in sich aus und gab sie dem von Ihm erschaffenen Menschen. (…) Mein dunkelhaariger Bruder steht für alle dunklen Wesen, ich für die lichten. (…)
Der Mensch spürt uns nicht, besonders dann nicht, wenn unsere Teile in ihm ausgewogen sind. Bei solcher Ausgewogenheit erscheint eine dritte Energie. Und diese Energie ist von allen Wesen des Universums allein dem Menschen zu Eigen. Sie erscheint dann, wenn wir völlig ausgewogen sind, und diese neue Energie ist allmächtig. Sie ist in der Lage, neue Welten zu erschaffen. Für sie gibt es keine Geheimnisse. Ein solcher Mensch wird zum kosmischen Machthaber, zum Schöpfer, und seine Schöpfungen kann sich niemand auch nur vorstellen, sie können überwältigend und unbegreiflich sein." (Zitat Ende)

Sadhana hätte als Luzifer nicht besser sprechen können ...

Noch eben am Rande angemerkt, bevor ich mit dem eigentlichen Thema jetzt hier fortfahre:
Anastasia behauptet also hier quasi, dass der Mensch wie Gott selbst allmächtig sei und ihm von Gott nicht nur der Teilgeist sondern der volle Gottesgeist gegeben sei, denn nur dann hat ein Gechöpf Energien zur Verfügung, welche allmächtig sind.
Wer ist einzig Allmächtig?! Gott oder sein Geschöpf?! In einem anderen Buch ( Anastasia-Band 7,„Die Energie des Lebens,Seite 47) behauptet Anastasia, dass der Mensch sogar die Befähigung habe, die Gedankengeschwinidigkeit Gottes zu übertreffen.

In einer großen Gottesoffenbarung gegeben durch Anita Wolf sagt Gott in "Ur-Ewigkeit in Raum und Zeit" 4. Auflage 1995, Seite 351:
"Ich wollte aus Geschöpf, Geist und Seele Ur-Kinder machen und gab aus Meinem UR-Teil deshalb jenen Teil dazu, der zum UR-Kind nötig ist. Der Anteil bezieht sich nebst der äußeren Art vordringlich auf die innere; nicht aber so, daß ein Kind Selbst- oder Mitschöpfer würde. Schöpfer bleibe ICH allein! Doch aus der Schöpfermacht erhalten die ihre Freigeburt bewahrenden Kinder jenen Werkanteil, mit dem sie in Meinem Auftrag schöpfermäßig handeln können. Nur Ich übersehe die UR-Ewigkeit und weiß ganz allein, was, wie, wann und wo etwas zu geschehen hat. Andernfalls müßte ja Mein Reich zerfallen." (Zitat Ende)

Als Kinder Gottes wurden wir mit einem hohen Erbe von Ihm ausgestattet, aber nicht so, dass wir die gleiche Macht wie Gott haben. Das Lichtpotenzial, was wir erhalten haben, ist in unseren Augen sehr, sehr groß, aber in Seinen Augen nur ein Lichtfunken. Mit diesem Lichtfunken können wir lernen, in der Schöpfungsordnung umzugehen. Unser Schöpfer ist unendlich größer als wir. Dies wird besonders in dieser Textstelle deutlich, wo der Vater vor Milliarden Jahren der bereits über alle Maßen überheblich gewordenen Sadhana (nun Anastasia) die Ungeheuerlichkeit Ihn herauszufordern und sich Gott gleich zu dünken vor Augen führt. Gott steht in dieser Szene in Gestalt des Jünglings vor ihr, also bereits in der Offenbarungsform welche später als Jesus den Erdenopfergang gehen wird:

Zitat:
"Eine Veränderung geht plötzlich mit dem Jüngling vor. Außer den Stuhlersten kann kein Lichtkind, am wenigsten die Schattenschar das wirklich sehen; doch gefühlt wird es von allen. Der Jüngling wächst ins Unermeßliche. Seine Stimme, zwar noch von Liebe sanft getönt, ist voll erhabener Macht. Hier spricht die Liebe in ihrem ureigenen Ernst:
„Sadhana, du erkennst den nicht, der vor dir steht; du verschließt dich der Sprache aus der Tiefe heiliger UR-Wesenheit. Dennoch prägt sie ihren Stempel in dich ein. Du kannst nicht ‚nein' sagen, denn innerlich beugst du dich unter dieser Größe. Damit hast du einen ewigen Beweis des UR-Opfers, das nicht zu sehen noch zu hören, sondern von dir und allen Kindern und Geschaffenen zu spüren ist.
Wisse, den Geist UR wirst auch du niemals völlig schauen, wirklich hören, weil Er in der Vollwesenheit sich keinem Geschöpfe zeigt! Das, was der Werke wegen nötig ist, wird dargestellt und ist vom Geschöpf sicht- und hörbar zu begreifen. Das kann es erfassen und ihm gegenüberstehen: Gestalt um Gestalt, Person um Person. Und allein die ausfließenden Göttlichkeitspotenzen können vom Geschöpf errungen und getragen werden, sobald es ein UR-Kind wurde."
(Zitat Ende, (Quelle: Anita Wolf, „UR-Ewigkeit in Raum und Zeit", 4. Auflage 1995, Seite 382-386, http://anita-wolf.de)

Auch wird in der Esoterikszene oft der Satz von UR-Jesus falsch interpretiert, wo er sagt, dass wir größere Dinge tun können, als Er getan hat:
Johannes 14, 5-12:
Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen?
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
7 Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
8 Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns.
9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?
10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke.
11 Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen.
12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.

Das Größere, was hier angesprochen wird von Ihm, was wir vollbringen würden, liegt darin, dass wir die Liebe, die wir vom Vater empfangen haben, dann aus freien Stücken zu ihm zurücksenden. Und auch, was wir aus dieser empfangenen Liebe vollbringen, ist doch etwas unendlich größeres, den Titanenjubel UR´s auslösend, die gewaltige Freude, die Er an seinen Kindern hat. Darauf bezieht sich das Größere, von dem Jesus spricht und nicht, dass wir in unseren Taten größer als Gott werden, so wie es ja auch Anastasia ausdrückte, dass der Mensch sogar noch die Gedankengeschwindigkeit Gottes übertreffen könne.

Das der Vater selbst, also Gott selbst als Jesus auf diese Erde kam, wurde auch im obigen Zitat aus dem Johannesevangelium den Jüngenr ganz deutlich gesagt und kann in der Tiefe durch das UR-Werk "UR-Ewigkeit in Raum und Zeit" ( http://gandhi-auftrag.de/anita-wolf/UR- ... d_Zeit.pdf ) vestanden werden, denn nur Gott selbst besaß die Kraft, sein erstes und größtes Kind Sadhana, welches die Urheberin des Fallgeschehens ist, auf den ersten echten Umkehrschritt zu führen, was in der Golgathanacht vor 2000 Jahren geschah ( http://www.gandhi-auftrag.de/golgatha.htm ).

Nun aber weiter mit dem Thema dieses Artikels:
Exakt über die in "Anastasia - Band 10" auftauchende Lüge habe ich ja ebenfalls bereits ca 2006 einen Artikel geschrieben, als ich diese in einem tiefen Erkenntnisprozess in dem Buch von Christa Schneider: "Und siehe, es war alles sehr gut!" erkannte:
Wichtige Korrektur zum Artikel "Über die Polarität in der Schöpfung" ( http://www.gandhi-auftrag.de/polaritaet.htm )

Und zum 3. begegnete mir diese Lüge dann auch im "Kurs in Wundern". Auch über dieses Buch habe ich einen sehr ausführlichen Artikel auf meiner Seite:
„Ein Kurs in Wundern", wo liegt der große Irrtum dieses Werkes?! ( http://www.gandhi-auftrag.de/Ein_Kurs_in_Wundern.htm )

Der gewaltige Grundirrtum, der sich auch stark durch die Esoterikszene zieht, ist, dass Gut und Böse als von Gott geschaffene Polaritäten angesehen werden. Dieser große Irrtum entsteht, wenn das Fallgeschehen in den Überlegungen ausgeblendet wird oder bewußt verdreht dargestellt werden möchte, wie es eben die Beteiligten am Fallgeschehen gerne tun.

Hier also noch einmal die Ausführungen aus "Über die Polarität in der Schöpfung" in erweiterter Form:
Für das folgende muss man die Vorstellungen von männlich und weiblich, die wir von der Welt übernommen haben, beiseite lassen, um es in der Tiefe zu verstehen.
Gottes Schöpfung ist in seiner Grundordnung polar aufgebaut. Die Geschöpfe treten männlich und weiblich in Erscheinung. Geistig gesehen ist der Mann der Träger der "Sonne" und die Frau die Trägerin der "Strahlen der Sonne". Gott kommt uns in der Offenbarungsform des Vaters personenhaft entgegen (Gottes Herzliebe, die Liebesonne, männliches Prinzip) und die Strahlen dieser Sonne sind die Liebe-Weisheit (weibliches Prinzip) im ersten Geschöpfe Sadhana personifiziert. Nach dieser Grundordnung sind die Geschöpfe geschaffen. Es sollte die Frau nur nicht denken, weil sie die Trägerin der "Strahlen der Sonne" ist, dass sie da weniger wichtig sei als der Mann (Sadhanas (Luzifers) Fallgedanke, siehe Artikel "Die Wahrheit über den Urknall", http://www.gandhi-auftrag.de/Urknall.htm ), welcher der Träger der "Sonne" ist. Beides ist wichtig und bedingt sich gegenseitig, da eine Sonne ohne Strahlen leblos ist, genauso wie es keine Sonnenstrahlen ohne Sonne geben kann. Natürlich ist in Gott das männliche und weibliche Prinzip vorhanden und das Geschöpf Sadhana ist nun die Trägerin des weiblichen Prinzips:
„Ich bin UR, der Raum- und Zeitlose. Ich bin Schöpfer und schaffe Meine Werke; Ich bin Priester und weihe meine Geister; Ich bin Gott und leite Meine Wesen; Ich bin Vater und erziehe meine Kinder." „Wer und was bin ich?" „Du bist Sadhana, Mein größter, schönster Gedanke. Dich trug Ich in Mir, als Ich in Meines Wesens Innerem die Werke schuf ohne Raum und Zeit und ohne jede Zahl; und jedes war vollkommen! In allen Schaffungen warst du Mein erster Gedanke. Also wurdest du Mein Negativ, an dem Ich Meine positive Macht, Kraft, Gewalt und Stärke verherrliche. Nun bist du Geschöpf aus Ordnung und Wille, Geist aus Weisheit und Ernst, Seele aus Geduld und Liebe und warst, bist und sollst werden ein Kind Meiner Barmherzigkeit."
(Anita Wolf: "UR-Ewigkeit in Raum und Zeit",Kap. 1-24 http://gandhi-auftrag.de/anita-wolf/UR- ... d_Zeit.pdf )

Im Buch "Anastasia - Band 10" wird nun auch wieder bei der Beschreibung der Polaritäten das Fallgeschehen nicht berücksichtigt. Das führt dazu, dass Zustände, welche man hier im Falluniversum antrifft als Polaritäten bezeichnet werden, wie etwa Gut und Böse oder Lüge und Wahrheit. Diese verdrehten Zustände hier in dieser Welt haben aber nichts mit dem polaren Grundordnungsaufbau in Gottes reiner Schöpfung zu tun, wo die Liebe (positive Kraft) und die Weisheit (negative Kraft im Sinne der Polarität nicht im Sinne von schlecht) geeint im göttlichen Willen die Werke schafft. Der göttliche Wille ist die mit Gott geeinte Tatkraft, von Jesus den Jüngern auch als heiliger Geist bezeichnet worden.
So ist es auch nicht richtig, wie in der Esoterikszene oft behauptet wird, dass es nur hier in der Materie Polarität gäbe und in der reinen Gottesschöpfung nicht. Das was wir hier in der materiellen Welt als Polarität bezeichnen, hat nichts mit Polarität zu tun, es sind die Gegensätze der Gottesnähe wie Gut und Wahrheit, und der Gottesferne wie Böse und Lüge, welche durch den Fall entstanden. So wird jetzt verständlich, wieso diese weitverbreitete Vorstellung entstand, in Gottes reiner Schöpfung gebe es keine Polarität, nur hier in der Materie, da das Wissen über das Fallgeschehen nicht berücksichtigt wurde. Polarität bezeichnet Grundordnungszustände der Schöpfung, wie z.B. die zwei Pole eines Magneten.

Wenn man dies im Auge behält, die Gegebenheiten hier in der Welt aus der Sicht der Grundordnung Gottes heraus zu betrachten, behält man seine Unterscheidungsfähigkeit und sieht die Dinge klar. So sind in der Esoterikszene manche Irrtümer nur deshalb, weil das Fallgeschehen völlig ausgeblendet wird bzw. nicht bekannt ist.

Und so wird es verständlich, wie in folgendem Zitat aus dem Buch von Christa Schneider: "Und siehe, es war alles sehr gut" aus der Sichtweise der Zustände im Falluniversum Fehlschlüsse entstanden:
"Nun ist es aber so, dass ich den Menschen als Mann und Frau und jeden mit einer männlichen und weiblichen Kraft ausgestattet habe. Das heißt, diese Ganzheit der Gegensätzlichkeit ist auch im Menschen vorhanden. [Anm.: Das ist richtig. Hier wird Bezug genommen auf den wahren polaren Grundordnungsaufbau Gottes. Im Weiteren wird aber nun die Gegensätzlichkeit, aus dem Fall entstanden, als Polarität angesehen und so entsteht ein Graugemisch, wo Gottes Ordnung vermischt wird mit den Produkten einer Egopersönlichkeit, welche nicht im Einklang mit Gottes Ordnung wirkt.]
Am Gleichnis vom verlorenen Sohn möchte ich das wieder anschaulich machen.
Wenn ihr euch die Eigenschaften der beiden Söhne einmal genau anschaut, dann lebt der eine Sohn genau den Gegenpol vom anderen. Der Daheimgebliebene ist rechtschaffen, gewissenhaft, fleißig und sparsam, und der andere Sohn lebt genau das Gegenteil von diesen Eigenschaften. Diese beiden Söhne sind auch Teile von euch allen, sie zusammen bilden diese Ganzheit der Gegensätzlichkeit [Anm.: ein fataler Fehlschluß]. Wenn ihr euch vom Baum des Lebens nährt und diese Gegensätzlichkeit bejaht, dann werdet ihr euch mal für das eine und gegebenenfalls für die andere Seite entscheiden. Ihr lernt dabei, dass alles zu seiner Zeit und im rechten Maß gut ist." (Zitat Ende)

Hier wird nun die Egopersönlichkeit (in manchen Schriften auch Naturseele genannt) und die Gottgeistseele als Ganzheit zusammengemengt und sogar als Dualität gesehen. Die Heilung kann aber nur geschehen, wenn wir lernen immer mehr auf die Impulse der Gottgeistseele zu hören, so das diese immer mehr die Führung übenimmt, bis wir gelernt haben in jeder Situation im Sinne des Herzens zu handeln. Dann steht dem Ausfließen der Gottgeistseele in alle Teile der Naturseele nichts mehr im Wege und die verkrustete Egopersönlichkeit wird wie ein schmutziges Kleid von uns abfallen: Die geistige Wiedergeburt von der Jesus Christus sprach.

Der verlorene Sohn in diesem Gleichnis Jesu steht für die sich von Gott abgewendete Sadhana (der ursächlichen Urheberin des Fallgeschehens), welche sich später in ihrem Machtwahn Luzifer nannte. Das verlorene Schaf in einem anderen Gleichnis, wo Christus zur Rettung sogar dem letzten nachgeht, bezeichnet alle diejenigen, welche sich von Luzifer haben verführen lassen (tiefer erklärt u.a. auch in Anita Wolf: "Die sieben Eigenschaften Gottes im Lichte des Johannes-Evangelium", Seite 87/88: http://gandhi-auftrag.de/anita-wolf/Die ... Gottes.pdf ).

Zitat Anita Wolf: "Golgatha" (Hinweis: Buch "Golgatha" gibt es als PDF-Datei hier http://gandhi-auftrag.de/anita-wolf/Die ... steine.pdf und als Hörspiel hier http://www.gandhi-auftrag.de/golgatha.htm ):
„Johannes, sei traurig und fröhlich zugleich. Deine Tränen werden gesammelt, wie alle Tränen, die um des Leidens und der Schmerzen anderer willen geweint worden. Glaube aber, daß ‚Golgatha' geschehen mußte, auch wenn du das Warum noch nicht verstehst. Es gab keinen andern Weg, um das Gleichnis vom verlorenen Sohn zur Tatsache zu gestalten. - Erinnere dich der Reden Jesu vom Vater, Der in großer Liebe den Sohn, der sein ganzes Erbe verpraßte, nicht nur wieder aufzunehmen gewillt war, sondern ihm obendrein entgegen ging, als der Sohn wieder heimwollte. Ach - der Vater weiß: diese Heimkehr fällt dem Kinde schwer, denn allzusehr hat es sich versündigt; es sucht vergeblich den Weg, der es aus sich selber in die Vaterarme treibt. Nun will der Vater Sein Kind holen, um voll Freude verkünden zu können: ‚Mein Sohn, der verloren war, ist wieder heimgekehrt!'
Damals, als Jesus dieses Beispiel lehrte, stand jenes Kind daneben und hörte diese Worte. Sie blieben nicht ohne Eindruck. Da kam zum ersten Male die zaghaft bittere Erkenntnis: Was habe ich getan - ?? Ohne diese erste eigene Erkenntnis hätten Gethsemane und Golgatha nicht jenen Erfolg, der sich dir offenbaren soll, damit du vor der großen Wiederkunft des Herrn gar manche Herzen öffnest und sie die Wahrheit hören. Ich will dir das Geheimnis näher beleuchten.
Du weißt, alle Menschen kommen aus dem Jenseits und kehren dorthin zurück. Und ist dir nicht unbekannt, daß auch die Teufel, die Jesus oft austrieb, eigenbewußtes Leben haben, ebenso, daß der Oberste der Teufel sich Luzifer nennt. Luzifer ist der verlorene Sohn. Ja, kannst du dir denken, daß der Vater nach diesem Seinem ersten Kinde unentwegte Ausschau hält und alles aufbietet, daß es nicht verloren geht, sondern seinen Heimweg findet? Kannst du dir ferner vorstellen, daß solch immerwährende Müheaufwendung einmal von Erfolg gekrönt sein muß? Und fällt es dir schwer zu entscheiden, welcher Erfolg mehr dem Göttlichen entspricht, entweder nur durch Gottes Tat den Sohn zur Rückkehr zu bewegen oder daß durch Seine nimmermüde Arbeit doch einmal ein Gedanke der Heimsehnsucht im Kinde aufflackerte und nun erst recht der Vater Sein Vorhaben ausführt, dem Verlorenen entgegen zu gehen? Wäre der Vater, der All-Heilige UR, nicht mit dieser Heimsehnsucht des Kindesherzens belohnt? ..." (Zitat Ende)

Noch einmal vertiefend:
Wenn Christa Schneider schreibt: "Diese beiden Söhne sind auch Teile von euch allen, sie zusammen bilden diese Ganzheit der Gegensätzlichkeit. Wenn ihr euch vom Baum des Lebens nährt und diese Gegensätzlichkeit bejaht, dann werdet ihr euch mal für das eine und gegebenenfalls für die andere Seite entscheiden. Ihr lernt dabei, dass alles zu seiner Zeit und im rechten Maß gut ist." wird dabei der Fokus auf den momentanen Zustand des Menschen im Falluniversum geworfen. Fatal ist es jetzt, dass Zustände als Gegensätze bezeichnet werden, welche aber nur Verdrehungen der von Gott abgetrennten Egopersönlichkeit darstellen. Wie soll der Mensch da sein Seeleninneres heilen?! Zur Heilung ist es wichtig, die ursprüngliche Grundordnung Gottes zu erfassen. Die Egopersönlichkeit, welche die Fallpotenzen aufgenommen hat, auch Naturseele genannt, ist nicht Teil der Ganzheit des Menschen. Diese Egopersönlichkeit gilt es in all seinen Teilen zu überwinden, so dass man immer mehr lernt im Sinne der Gottgeistseele, welche unser wahres Sein ausmacht, zu handeln. Diese Egopersönlichkeit wird dann wie ein schmutziges Kleid ausgezogen, wenn man gelernt hat in jeder Situation nicht mehr auf ihre Programme einzusteigen und voll und ganz denkt, spricht und handelt was man im Herzen aufleuchten sieht, so wie auch Sadhana einst das Kleid des Luzifer ausziehen wird:

Der Vater spricht zu Sadhana in der Golgathanacht, welche gerade ihren ersten Umkehrschritt gemacht hat: Zitat Anita Wolf: "Golgatha":
"O Mein Kind! Du hast Mir wahrlich Mühe gemacht mit deinen Missetaten und Sorgen mit deinen Sünden. Ich aber habe alle deine Übertretungen getilgt und will nun alle deine Gebrechen heilen. - Das aber schreibt Meine Barmherzigkeit als Urteil ins Ewigkeitsbuch: Dein Leben, Luzifer, wird vernichtet; an seine Stelle tritt das Leben Meiner lieblichen Sadhana! Dein Dasein, Luzifer, wird ausgelöscht; dafür wird Mein Kind Sadhana eingesetzt! Unter dem Golgathakreuz wirst du, Luzifer, völlig aufhören zu sein, bis zu Meiner großen Wiederkunft; doch mit Meiner glorreichen Erscheinung beginnt Meine Sadhana ihren Heimweg! Dann werde Ich dich, Luzifer, erlösen, denn dann wird der ‚Name Luzifer nicht mehr sein! Dafür wird der Name "Sadhana" aufs neue in Meinen Himmeln genannt und das Vaterhaus wird sich auf die
Heimkehr des erlösten Kindes rüsten! -

Das abgelegte Kleid Luzifers wird die von allen Geschöpfen entleerte Materie des Falluniversums sein, wenn alle gefallenen Geschöpfe heimgekehrt beim Vater sind.

So kann man jetzt verstehen, das auch das Buch "Ein Kurs in Wundern" eine gewaltige Irrlehre verbreitet. In diesem werden ähnliche Philosophien vertreten, wie in Christa Schneiders Buch. Beim Durchlaufen der Kurse dieses Buches hat man dann eine regelrechte Gehirnwäsche an sich durchgeführt und ist durch diese Vernebelung sehr stark in der Unterscheidungsfähigkeit beeinträchtigt.

Diese Textstelle (Seite 67), von derart es im Buche von Christa Schneider "Und siehe, es war alles sehr gut!" viele gibt, macht noch einmal den Denkfehler deutlich:
Zitat: "Das Böse ist Trennung und Feindschaft in höchster Form. So wie das Gute übertrieben werden kann, so kann sich auch der Gegenpol steigern und im höchsten Maß zer­störerisch sein. Natürlich ist das nicht in meinem Sinne, und das Böse wäre auch nicht in dieser Welt, wenn alle Menschen die Polarität in ihrer Ganzheit bejahen würden. Dann gäbe es diese Auswüchse nicht, alle würden sich in der Mitte bewegen, und alles wäre gut." (Zitat Ende)

Wenn ein Mensch von Gottes Liebe durchglüht wird und nur nach dem denkt, spricht und handelt, was er im Herzen aufleuchten sieht, wird das Ergebnis immer nur gut sein für alle Geschöpfe der gesamten Schöpfung. Da kann es keine "Übertreibung des Guten Geben". Diese Idee des sich in der Mitte zwischen Gut und Böse bewegen, möchte 'Gut und Böse' als Grundordnungsaufbau-Polarität Gottes dem Menschen offerieren, so dass er Gut und Böse zusammenmischt und sich in eine gedachte Mitte derselben begibt. Auf diese Weise haben es die luziferischen Bestrebungen geschafft, den Menschen an die Welt Luzifers zu binden.
Das war schon immer die Bestrebung Luzifers und seines Anhangs. Sie wollten ihr Widergöttliches in Gottes Schöpfung integrieren, was niemals möglich ist (und erfanden hierzu auch dieses Ying-Yang-Symbol!!!).
Zwischen diesem und Gottes Reich muss es eine ewige Trennung geben, sonst würde die Schöpfung im Chaos versinken. Das Falluniversum ist nicht umsonst von einer Lichtmauer umgeben und so von der übrigen Schöpfung abgekapselt. Nur das völlig von aller Welt (die materielle Welt ist der Körper Luzifers) gereinigte Geschöpf kann zum Vater heimkehren, wenn es wieder ganz Liebe geworden ist:

"Dein Dasein, Luzifer, wird ausgelöscht; dafür wird Mein Kind Sadhana eingesetzt! Unter dem Golgathakreuz wirst du, Luzifer, völlig aufhören zu sein, bis zu Meiner großen Wiederkunft; doch mit Meiner glorreichen Erscheinung beginnt Meine Sadhana ihren Heimweg! Dann werde Ich dich, Luzifer, erlösen, denn dann wird der ‚Name Luzifer nicht mehr sein! Dafür wird der Name "Sadhana" aufs neue in Meinen Himmeln genannt und das Vaterhaus wird sich auf die Heimkehr des erlösten Kindes rüsten!"
(Anita Wolf: "Golgatha" http://www.gandhi-auftrag.de/golgatha.htm )

Wenn man dann in Band 10 weiterliest, fallen einem noch weitere Falschaussagen auf, ja man mus feststellen, dass man hier bald alle typischen irreführenden Philosophien der Esoterikszene versammelt sieht. Auf diese möchte ich jetzt nicht alle noch einmal eingehen. Sie finden sie in den Artikeln auf meiner Seite. Hier nun nur noch dies angemerkt:

Anastasia-Band 10, Govinda Verlag, Seite 90:
Das Erschaffen in der göttlichen lebendigen Natur vervollkommnet den Schöpfer. (…) Ja es ist mein starker Wunsch, in einer solch wunderbaren Welt zu leben: in einer Welt, wo alles unbegrenzt vervollkommnet werden kann, wo der Schöpfer sein Werk vervollkommnet und wo die Geschöpfe ihren Schöpfer vervollkommnen.
(Zitat Ende)

Eine häufig auch in der Esoterikszene auftauchende Philosophie, dass Gott durch uns Erfahrungen sammeln würde und sich so vervollkommne. Was für ein Gottesbild ist denn das, wo der Schöpfer unvollkommen sei und Seine Geschöpfe ihn erst vervollkommnen?! Nein, Gott ist ohne Anfang und ohne Ende und war immer vollkommen. Das einzige Geschöpf zu Anfangs, was das nicht einsehen wollte war Sadhana, die sich später selbst Luzifer nannte und nun zu dieser Endzeit ihre Erdeninkarnation hat und leider wieder kräftig dabei ist, all ihre luziferischen Gedanken über die ganze Erde zu verbreiten, die so ein unermessliches Leid und Chaos hervorbrachten.


Hier ein kurzer Auszug aus den ersten Seiten des UR-Werkes, "UR-Ewigkeit in Raum und Zeit" ( http://gandhi-auftrag.de/anita-wolf/UR- ... d_Zeit.pdf ), welche aufzeigen, welchen Unterschied es gibt mit der Einladung, das UR-Werk einmal selbst zu lesen und selbst dieses große Wunder zu erleben, eine der größten Offenbarungen in Händen zu halten, die den Erdenmenschen je gegeben wurde.
Aber dies muss jeder für sich selbst entdecken:
(Hervorhebungen in fett durch mich)

Die viergeteilte Schöpfung

A-1 UR-Ewigkeit, Tiefe der Gottheit! Unendlich im Ohne-Anfang, Ohne-Ende; majestätisch, hehr, heilig und im gesamten unbegreiflich! Dennoch ist der Geist gegeben, die Tiefen zu durchdringen. Der UR-Geist ist das Prinzip; aus Ihm wurden die Teilgeister, die die unmittelbare Verbindung wahrmachen dürfen und können, zwischen dem Ewig-Heiligen UR, dem Ewig-Einzigen und Wahrhaftigen und den aus Ihm gewordenen Kindern.

A-2 UR, der Schöpfer, ist gleicherweise das Sichtbare und Unsichtbare, das Unpersönliche und die Person. Immerpulsierendes Leben zeugt und schafft Er unermüdlich. Das ist das Prinzip. In der Person ruht das Erhaltende, die Verbindung, der anziehende Pol. Beide, schaffendes Prinzip und erhaltende Person, tragen eine transzendente Macht in sich, aus welcher eine Teilung für das Werk geschah. Diese Teilung war keine Splitterung, im Gegenteil, sie rief unausgesetztes Fließen der bestehenden Vollkommenheit hervor. Die erste Teilung war die Zwei: Prinzip und Person, stehende und waltende Macht, in welchen im Verlauf der Werke der UR-Geist und der in Äonen auftretende Teilgeist in unzerstörbarer Verbindung sich gegenüberstanden.

A-3 In der Zwei zeigt sich die Vier, die sich der UR-Geist vorbehielt. Sie war Sein Geheimnis und wurde erst nach einer Gleichgewichtsherstellung zum Teilgeist offenbar, obwohl die Vier vor der folgenden und aus ihr hervorgehenden Sieben stand. Daran ist die Steigerung des prinzipienhaften UR-Geistes verankert, wodurch die unwandelbare Vollkommenheit nicht angetastet wird. UR ist in sich nicht veränderlich, wohl aber die Macht Seines Schaffens, die eine fortgesetzte Aneinanderreihung unendlich herrlicher Werke mit sich bringt.

A-4 Der Geist resp. die Geister erhalten durch den Schöpfungsaufbau jene Fähigkeit, auch von sich aus den Kontakt mit dem schaffenden und gebärenden UR-Geist herzustellen. Im Augenblick, wo das geschieht, ist ein Erforschen jener Gottheitstiefe möglich, auf welche jeweils ein gefügtes Werk errichtet ward. Solches Teilwerk umschließt auch alle Teilgeister und die ihnen zufließenden Machtströme, so daß in dieser Hinsicht 'eine Fülle der Gottheit' gesehen werden kann.

A-5 Kein Teilgeist kann den ganzen UR durchdringen, weil er immer als Träger einer Einzelheit verbleibt. Hingegen ist der Kontakt, der sich auf die Ordnungswege innerhalb erstandener Werke stützt, ohne weiteres herzustellen, wodurch der Teilgeist nicht von URs Vollkommenheit erfaßt, sondern entsprechend seinem Eigenmaße nur von IHM durchdrungen wird. Dergestalt kann der Teilgeist ohne Verlust seiner Eigenpersönlichkeit eine Wohnung im UR-Geist haben.

A-6 Bei Abschluß eines Teilwerks folgt eine 'Wiederinbesitznahme' der UR-Wohnung = höchstmögliche Verbindung von Schöpfer und Geschöpf. Spürt der Teilgeist - zwar vom UR-Geist angeregt und mit Lebensstoff versorgt - dem nach, so folgt er nicht nur sinnbildlich URs allgewaltigem Schaffensdrang, der unzählbare Werke aneinanderfügt. Er erhält in größerer Erkenntnis die Offenbarung über Schaffungen, die eine fortgesetzte Folge bilden (wie die Tage eines Jahres).

A-7 Hat jeder Teilgeist, auch als Mensch, seinen Ursprung aus dem UR-Geist erhalten, weil er nirgendwo anders herkommen kann, so liegt die Befähigung aus der nie abreißenden Verbindung bereit, den geschöpflichen Kontakt herzustellen. Das erzeugt ein 'Einheits-Empfinden', das allgemein zum UR-Geist strebt und den Menschen mit dem Wort 'Gottheit' nahegebracht wird, das 'Gott-nicht-sehen-können' aufhebt und dem suchenden Teilgeist die kompakte Konzentration vermittelt: das 'Schauen von Angesicht zu Angesicht'! Hierin wurzelt eine heilige Tiefe, dem jetzt waltenden Werke zugeteilt.

(Zitat Ende)

Sie merken, dass hier ist eine ganz andere Sprache und Tiefe, als die mit Halbwahrheiten und krassen Irrefühungen gespickten Ausführungen von Anastasia über Gottes Schöpfung und Seine Geschöpfe. Wenn Sie, lieber Leser, wirklich UR, seine Schöpfung und Seine Geschöpfe tiefer verstehen wollen, werden Sie mit dem UR-Werk sich tiefe beglückende Erkenntnisse erringen können. Diese muss man sich allerdings wirklich erarbeiten, das UR-Werk ist keine leichte Kost. Mir ging es aber beim Lesen dieses Buches immer so, dass mich das Gelesene tief im Inneren berührte. Und in der tiefen Herzensverbindung mit dem Vater wurde dann auch das immer klarer, was ich nicht auf Anhieb verstand. So reiften immer tiefere Erkenntniss und ein immer besseres Verstehen des Vaters, Seiner Schöpfung und Seiner Geschöpfe.

Ich bete dafür, dass Anastasia ihren Erdengang gut vollenden möge und nun endlich die Falschheit dieser luziferischen Gedankengänge erkennen möge, welche so viel unsägliches Leid und Chaos in der Schöpfung verursachten.
In herzlicher Verbundenheit
Stefan Bamberg


Zuletzt geändert von StefanBamberg am 02.11.2017, 17:02, insgesamt 4-mal geändert.



28.02.2014, 16:07
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Ich habe Respekt vor Deinem Artikel und denke ähnlich kritisch bezüglich Gut&Böse-Harmonie. Ist mir auch noch schleierhaft warum so etwas in diesen Büchern steht.
Hierzu war ich sehr begeistert von dem Buch Armin Risi "Licht wirft keinen Schatten". Er erklärt ganz klar welche Weltanschauungen kursieren und vergleicht sie mit seiner Erkenntniss. Im Grunde ähnlich wie bei Stephan...
Was mich auch stört in den Anastasia-Büchern ist die halbe Wahrheit zu politischen Ereignissen (Terroristenmärchen), sowie der Glaube an einen antropogenen Klimawandel wegen CO2. Ich drückte dabei immer beide Augen zu da der Autor ja das letzte Wort in den Büchern hat und er noch nicht so viel recherchiert hat. Vlt. ist es auch nicht so wichtig auf die Schattenseiten zu viel Energie zu verschwenden?
Auch stört mich das Gott immer männlich genannt wird. Im deutschen kann man doch "DAS Gott" sagen. Oder "Göttliche Ur-Einheit" nannte es Brigitte Jost...

Trotz allem zeigt Anastasia und Ihre Ahnen (ausser der Oberpriestern) in den Büchern keinerlei "böse" Absichten und Taten. Noch besser, sie zeigt auf mir nie gesehene Weise einen pragmatischen Schritt Spiritualität zu leben und manifestieren. Deshalb werde ich diesen Weg weiterhin auf meine Weise gehen, bleibe aber in den "tiefen" Fragen suchend und bei meinem Herzen.


28.02.2014, 23:34
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Ich weiß ja nicht, welche Übersetzungen Ihr gelesen habt. Aber zumindest im Band 4 und meines Wissens auch im Band 10 spricht Anastasia nicht von gut oder böse. Vielmehr zeigt sie immer wieder die Existenz der aufbauenden und der zerstörenden Kräfte. Im Laufe der Jahrtausende haben wir Menschen eine der Kräfte als böse und die andere als gut bezeichnet. Und da unsere Gedanken und Überzeugungen Schöpferkraft haben, haben wir sie damit zu Gut und Böse gemacht. Von Gott her war es aber nicht so gedacht.

Und im Band 4, der sich besonders mit der Schöpfung beschäftigt, erklärt sie dass beide Kräfte bereits VOR Gottes Schöpfung existiert hatten. Gott hat diese bereits existierenden Kräfte gebeten, mit ihm zusammen die Welt zu erschaffen, von der er geträumt hatte und die wir erleben. Beide entgegengesetzte Kräfte hatten Aufgaben in seinem Schöpfungsplan und zu keinem Zeitpunkt wurde einer der Kräfte als besser gewertet als die andere.

Und ich glaube, beide Kräfte haben diese Aufgaben in der Schöpfung noch immer. Und da beide Kräfte in jedem von uns wohnen, sind sogar wir in der Lage, ihnen neue Aufgaben zu geben, denn auch wir haben schöpferische Fähigkeiten.

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01.03.2014, 01:23
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Fyser hat geschrieben:
Trotz allem zeigt Anastasia und Ihre Ahnen (ausser der Oberpriestern) in den Büchern keinerlei "böse" Absichten und Taten. Noch besser, sie zeigt auf mir nie gesehene Weise einen pragmatischen Schritt Spiritualität zu leben und manifestieren. Deshalb werde ich diesen Weg weiterhin auf meine Weise gehen, bleibe aber in den "tiefen" Fragen suchend und bei meinem Herzen.

Ja genau, das ist ja auch mein Anliegen. Die Grundideen von Anastasia sind ja gut. Nur bekomme ich "Bauchschmerzen", wenn ich mir vorstelle, dass dann die jetzigen und zukünftigen Familienlandsitze mit den verdrehten Philsophien von Anastasia aufgebaut werden. Mir liegt es fern das "Kinde mit dem Bade auszugießen", d.h. wir sollten hier das Gute im Auge behalten und dass irrige beiseite tun und dann unseren Weg weiter gehen in eine immer lebenswerte Erdenzukunft. Nur muss man sich erst einmal die Unterscheidungsfähigkeit erarbeiten und die Irreführungen Anastasias aus ihrer Luzifer-Vergangenheit erkennen. Dazu soll dieser Artikel Anregung und Hilfe geben. Ich wünsche mir wirklich, dass Anastasia dieses Wissen zugänglich wird, dass ihr evtl. sogar das UR-Werk übergeben wird, welches ja quasi ihre Biografie ist, wo ihr Leben Jahrmilliarden Jahre zurück beschrieben wird. Es heißt ja in diesem Buch, dass Sadhana während ihres Erdenlebens zur Erkenntnis kommen wird, wer sie war.


Fyser hat geschrieben:
Auch stört mich das Gott immer männlich genannt wird. Im deutschen kann man doch "DAS Gott" sagen. Oder "Göttliche Ur-Einheit" nannte es Brigitte Jost...

Ich schrieb ja im Artikel, dass die irdischen Vorstellungen von männlich und weiblich nichts mit der geistigen Wirklichkeit von männlich und weiblich zu tun haben, weil im geistigen männlich und weiblich etwas ganz anderes bedeuten. Wenn man das einmal verstanden hat, versteht man auch, warum Gott in der aus ihm herausgestellten Schöpfung dann in seiner Personhaftigkeit sich zwingend als männlich darstellt: "Gott kommt uns in der Offenbarungsform des Vaters personenhaft entgegen (Gottes Herzliebe, die Liebesonne, männliches Prinzip) und die Strahlen dieser Sonne sind die Liebe-Weisheit (weibliches Prinzip) "
Also:
Männliches Prinzip: Liebe, entspricht der Sonne,
Weibliches Prinzip: Weisheit, entspricht den Strahlen der Sonne
und als 3 Grundeigenschaft in Gott: Gottes Wille, die Tatkraft (von Jesus auch heiliger Geist genannt)

Das sind die 3 Grundeigenschaften Gottes, auch von Jesus als Vater, Sohn und heiliger Geist genannt. Die kath. Kirche verstand es nicht und machte daraus 3 Wesenheiten, obwohl es in Wirklichkeit die 3 Grundeigenschaften ein und desselben Gottes sind.

Auch wir als Geschöpfe Gottes sind nach diesen Grundordnungsaufbau aufgebaut (Liebe, Weisheit, Tatkraft) mit dem Unterschied, dass Gott allein Geist ist und wir von Gott den Teilgeist erhalten haben, einen Funken aus Gottes Geist.:
Hier noch einmal von Jesus erklärt:
[GEJ.06_230,02] Der Vater, Ich als Sohn und der Heilige Geist sind unterscheidbar eines und dasselbe von Ewigkeit.
[GEJ.06_230,03] Der Vater in Mir ist die ewige Liebe und als solche der Urgrund und die eigentliche Ursubstanz aller Dinge, die da erfüllet die ganze ewige Unendlichkeit.
[GEJ.06_230,04] Ich als der Sohn bin das Licht und die Weisheit, die hervorgeht aus dem Feuer der ewigen Liebe. Dieses mächtige Licht ist das ewige vollkommenste Selbstbewußtsein und die hellste Selbsterkenntnis Gottes und das ewige Wort in Gott, durch das alles, was da ist, gemacht worden ist.
[GEJ.06_230,05] Damit aber das alles gemacht werden kann, dazu gehört noch der mächtigste Wille Gottes, und das ist eben der Heilige Geist in Gott, durch den die Werke und Wesen ihr volles Dasein bekommen. Der Heilige Geist ist das große ausgesprochene Wort ,Werde!' - und es ist da, was die Liebe und die Weisheit in Gott beschlossen haben.
[GEJ.06_230,06] Und seht, das alles ist nun da in Mir: die Liebe, die Weisheit und alle Macht! Und somit gibt es nur einen Gott, und der bin Ich, und Ich habe nur darum hier einen Leib angenommen, um Mich euch Menschen dieser Erde, die Ich völlig nach Meinem Ebenmaße erschaffen habe aus der Ursubstanz Meiner Liebe, in eurer Persönlichkeit näher offenbaren zu können, - wie es nun soeben der Fall ist. (Zitat Ende)

Sadhana war die einzige machtmäßige Vollschaffung, dass allererste Geschöpf, Sein geheiligtes Negativ, weiblich, also die "Strahlen der URsonne" repräsentierend. Somit trat UR in der Schöpfung personenhaft männlich in Erscheinung, weil UR in Seiner Vollwesenheit die URsonne ist. Das Gott sich personenhaft offenbart ist auch ganz wichtig für die Entwicklung Seiner Geschöpfe, dass sie sich Ihm überhaupt annähern können, eine Beziehung zu Ihm aufbauen können. Kein Geschöpf kann UR in Seiner unendlichen unmanifestierten Vollwesenheit erfassen, welches die URsonne ist.
Alle weiter geschaffenen Geschöpfe wurden nach diesem Bauplan und in diesem Verständnis dann auch männlich und weiblich als Duale geschaffen, als erstes die Träger der 7 Eigenschaften Ordnung, Wille, Weisheit, Ernst (Gewissenhaftigkeit), Geduld, Liebe, Barmherzigkeit, also die Urerzengel mit ihren Dualen. Also auch da schon von Anbeginn der Schöpfung der polare Grundordnungsaufbau, die Duale von männlichen und weiblichen Geschöpfen. Also stimmt die oft vertretene esoterische Philsosophie auch nicht, nach der wir bei unserer Vollendung und Heimkehr ins Lichtreich wieder androgyn würden. Auch im Lichtreich ist jedes Geschöpf entweder männlich oder weiblich und wird sich auch nie wieder auflösen. Die östliche Nirvana-Philosophie ist also auch nicht richtig, denn etwas einmal geschaffenes kann nie wieder aufgelöst werden: Das erhaltende Prinzip Gottes. Nichts geht verloren. Und was hätte das für einen Sinn, wenn Gott Geschöpfe schafft, auf einen Milliarden Jahre dauernden Entwicklungsweg stellt und sie am Ende dann wieder aufgelöst werden. Hier stimmt das, was Sadhana sagt, dass es immer größere Vollendungen geben wird. Es gibt riesige Schöpfungsjahrzyklen. Ein Zyklus umfasst 8 Schöpfungsjahre. Wir befinden uns jetzt in so einem Zyklus im 3. Tat-UR-Jahr, in der ersten Schöpfungswoche, zum Ende des 6. Schöpfungstages hin. Ein Schöpfungstag hat auch 24 Stunden und eine Stunde in irdische Zeit ausgedrückt wären ca. 8 Milliarden Jahre.

Soweit in aller Kürze hierzu.


01.03.2014, 04:39
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Andreas H hat geschrieben:
Ich weiß ja nicht, welche Übersetzungen Ihr gelesen habt. Aber zumindest im Band 4 und meines Wissens auch im Band 10 spricht Anastasia nicht von gut oder böse.

Also, ich habe die Textstellen aus "Anastasia - Band 10 - Anasta", Govinda Verlag, um die es jetzt geht, in obigem Artikel immer exakt zitiert. Der Govinda Verlag gibt sich große Mühe, um eine so exakt wie mögliche Übersetzung herzustellen.

Andreas H hat geschrieben:
... Im Laufe der Jahrtausende haben wir Menschen eine der Kräfte als böse und die andere als gut bezeichnet. Und da unsere Gedanken und Überzeugungen Schöpferkraft haben, haben wir sie damit zu Gut und Böse gemacht. Von Gott her war es aber nicht so gedacht.

So vereinfacht darf man es jetzt nicht ausdrücken, das würde das tatsächeliche Geschehen nicht korrekt wiedergeben. Das Geschehen war schon wesentlich komplexer und wird erst verständlich, wenn wir das Fallgeschehen begreifen, etwas was tatsächlich von Gott nie vorgesehen war

Andreas H hat geschrieben:
Und im Band 4, der sich besonders mit der Schöpfung beschäftigt, erklärt sie dass beide Kräfte bereits VOR Gottes Schöpfung existiert hatten. Gott hat diese bereits existierenden Kräfte gebeten, mit ihm zusammen die Welt zu erschaffen, von der er geträumt hatte und die wir erleben. Beide entgegengesetzte Kräfte hatten Aufgaben in seinem Schöpfungsplan und zu keinem Zeitpunkt wurde einer der Kräfte als besser gewertet als die andere. Und ich glaube, beide Kräfte haben diese Aufgaben in der Schöpfung noch immer. Und da beide Kräfte in jedem von uns wohnen, sind sogar wir in der Lage, ihnen neue Aufgaben zu geben, denn auch wir haben schöpferische Fähigkeiten.

Ja eben, hier wird eben wieder das Fallgeschehen verdreht dargestellt. was hier in Band 4 steht, wird ähnlich auch in Band 10 formuliert. Das genau hier ist ja mein Anliegen, warum ich den Artikel schrieb. Gott ist gut und nur Gut und der Abfall von Geschöpfen aus der Gottesordnung war von Ihm nie vorgesehen und Er hat auch alles unternommen in mühevollster Arbeit, damit Sadhana es doch noch einsehe, aber sie wollte in ihrem Machtwahn nicht. Die Geschöpfe wurden keinesfalls aus guten und bösen Kräften geschaffen, sondern, da Gott nur die reinste Liebe und nur Gut ist und sie nach Seinem Ebenbild geschaffen wurden, wurden sie vollkommen gut geschaffen. Aber mit einem freien Willen und auf einen Entwicklungsweg gestellt, damit sie sich in freier Selbsterkenntnis die Schöpfungsordnung zu Eigen machen konnten. Die Freude eines Kindes ist es, wenn es mit eigener Kraft es sich erarbeitet hat, dass ist dann wirklich zu seinem Eigenen geworden. Aber in ihrem inneren Wesen sind alle Geschöpfe vollkommen geschaffen worden. Der Entwicklungsweg ist die Heranbildung des individuellen Bewußtseins:

Hier jetzt noch einmal präzise ausgedrückt:
Das Geschöpf besteht aus der Dreieinheit: Geschöpf, Teilgeist und Seele, wobei die Seele die Ausstrahlung des
Teilgeistes ist. Teilgeist und Seele sind vom Geschöpf nicht antastbar, nicht zu beschmutzen. Sie haben ewiges
Leben, ja bilden das Leben des Geschöpfes. Und Gott ist das Leben. Und somit ist das einmal geschaffene
Geschöpf nicht wieder auflösbar. Etwas einmal Geschaffenes kann nie wieder aufgelöst werden. Das ist
oberstes Gesetz Gottes, das erhaltende Prinzip. Was einer Veränderung unterliegt ist das im Seelenraum vom
Geschöpf gestaltete persönliche Prinzip. Hierin besteht die Schöpfungsfreiheitsprobe, dass das Geschöpf auf
der Basis der 2 Fundamente, den gerecht gestellten Bedingungen, welche die Grundordnung Gottes darstellen
und in der innersten geistigen Bedeutung der 10 Gebote ( http://www.gandhi-auftrag.de/Zehn_Gebote.pdf )
erkannt werden können und als 2. Fundament dem freien Willen.
Auf dieser Basis kann sich nun das Geschöpf völlig freigestellt das Prinzip des Teilgeistes zu eigen
machen oder sich dagegenstellen und ein von Gott abgetrenntes Prinzip ausbilden, wodurch es zunächst nicht
zur Vereinigung des persönlichen Prinzips mit dem Teilgeist kommt. Dies geschah bei Sadhana und ihr
abgetrenntes persönliches Prinzip war Luzifer in ihrer Seeleninnenwelt.
Die Anwendung der mit dem Teilgeist
erhaltenen Kraftanteile muss volle Wirklichkeit haben dürfen, sonst wäre die ganze Kindschaffung ein Witz, auch
wenn die Kraftveräußerung zunächst einmal Abirrung heißt.
Bei der Zerstörung von Sadhanas Sonne und dem Fall von ihr und ihrem Anhang in den Raum, den die einstige
Ataräus einnahm (Urknall - in Wirklichkeit eine riesige Tragödie), also in dieses Falluniversum, in dem wir uns
jetzt befinden, wurde der Teilgeist in den Fallwesen eingekapselt. Die Geschöpfe erlebten hierdurch eine
deutliche Trennung von Gott. In der fleischlichen Materieinkarnation kommt es nun zu Verbindung des
Teilgeistes mit dem gebildeten Seeleninneren. Man kann es auch so ausdrücken, dass der Teilgeist den
Gefallenen zurückgegeben wird, obwohl er ja die ganze Zeit tief verkapselt im Geschöpf umgeben vom äußeren
luziferischen Prinzip war.
Deswegen ist die Materieinkarnation so wichtig für die Gefallenen und auch die damit einhergehende
Abdeckung, d.h. keine Rückerinnerung an das was vorher war, so dass eine echte Neuchance gegeben wird.
Selbst wenn ein solches Geschöpf in seiner Materieinkarnation sich als Tyrann und Massenmörder gebärden
würde und ein riesiges Blutbad hinterlassen würde und dann so in die Seelenreiche käme, wird durch die nun
vorhandene stetige Einwirkung des Teilgeistes auf die Person mit der Zeit ein besserer Zustand herbeigeführt.
Und auch diese heftigen Persönlichkeitsprinzipien werden in den anschließenden mitunter wie ewig erscheinenden
Prozessen geläutert werden.
Zitat (siehe weiterführend hier "Das jetzige Weltgeschehen in der Tiefe verstehen lernen" http://www.gandhi-auftrag.de/Endzeitverstaendnis.pdf ):
Doch die Hölle soll ganz aufgerissen und ihre Wesen sollen Menschen werden. Somit bekommen sie die
Bindung mit ihrem isolierten Teilgeist, ohne welchen es für sie keine Rückkehr gibt. Das belastet Meine
Kinder sehr; aber ewig, Mecalames, währt das nicht! Denn die Engel predigen ihnen vom Reich. Nichts
geht verloren außer einer kleinen Zeit, in der sie dem Lichte ferne sind. Das gehört zum
Schöpfungsopfer und zur heiligen Vollendung.
6-1102 Ich enthülle dir, daß die Teilgeister der Gefallenen nicht mit in die Hölle sanken, denn — heilig,
heilig ist Mein Geist, ob in Mir oder in den Kindern! Jeder Teilgeist der Gestürzten ist verwahrt und den
Armseligen nicht vorenthalten. Wenden sie sich um, was für sie freilich nur noch über Weltgeburten
führt, so verbindet sich ihr Geist mit dem Seelenwesen, was Meine Güte, Gnade, Langmut und Sanftmut
bewirkt. Zwar böswillig, sind sie aber doch den Weg gegangen, und ihr Teilgeist ist seit ihrer Erdgeburt
bei ihnen, dessen Einfluß auf die Dauer nicht zu unterbinden ist. Die Kluft zwischen Hölle und Himmel ist
allein durch Inkarnationen zu überbrücken!
6-1103 Sogar der große Mittler geht über diese Brücke [Anm.: Gott selbst als Jesus Christus]! Jedem
inkarnierten auch bös gebliebenen Wesen gilt die Brücke. Zudem besteht zwischen ihnen und den noch
nicht inkarnierten Wesen eine andere Kluft. Die pure Hölle kann nicht mehr vollständig die Weitwandler
suggestiv verführen. Darum werden sie bald oder später sich nach Befreiung sehnen. Jede
Verkörperung, sei sie noch so verfehlt, hinterläßt den Teilgeist als Mahner, der vom Wesen nicht mehr
zu trennen ist. Er bleibt der ‚lebendige Schlag des Seelenherzens‘.
6-1104 Darum erhebe Ich keine Bedingung gegen das Erscheinen der NUR-Menschen; im Gegenteil,
Mecalames, Ich fördere dieses! Dergestalt verliert die Hölle ihre Wesen. Sie werden jenseits ebenso von
Engeln belehrt wie die durch höhere Regionen heimkehrenden Lichtwandler. Die Weltwandler dürfen
sogar solchen Lichtwandlern bis zur Grenze folgen, um genau den Unterschied zu sehen, der zwischen
‚Hüben und Drüben‘ besteht, was ihrem Fortschritt dienlich ist.
6-1105 Die Hölle treibt zwar ihre Wesen an, zu einer Welt zu gehen, um recht viele Lichtwandler zu
verderben. Ich lasse dieses zu, denn dadurch werden sie verkörpert und gelangen eher zur Befreiung.
Auf den Trieb der Gefangenen gründe Ich ihre Erlösung! Jetzt der Hölle größten Spielraum lassend,
fördert ja mein Werk! (s. heutige Zeit).

(Anita Wolf, UR-Ewigkeit in Raum und Zeit“)


01.03.2014, 05:37
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Das mag ja alles sein, ich vermag das nicht zu beurteilen. Aber wenn ich die Beschreibungen um Sadhana lese, kommt es mir vor, wie etwas völlig anderes, genau genommen, wie aus einem anderen Leben.
Wenn das alles so stimmt, dann ist Sadhana vielleicht logischerweise im anderen Extrem als Anastasia wiedergeboren. Und vielleicht hat sie wie die meisten keine oder nur eine vage Erinnerung an ihr Leben als Sadhana.

Unsere früheren Leben sind selbstverständlich von Bedeutung für den Lauf der Geschichte. Und ich denke schon, dass jeder für sein Leben verantwortlich ist, und zwar für jedes Leben. Und zu den immer wieder auftauchenden Zeitpunkten zwischen unseren Inkarnationen hier wird sich jeder auch dieser Verantwortung stellen.

Aber in dieser Welt hier sind wir nur für unser gegenwärtiges Leben verantwortlich. Wäre es anders, wären uns unsere früheren Leben nicht verborgen.

Also selbst wenn Anastasia früher mal Sadhana war, für mich ist sie heute ausschließlich Anastasia und da zählen für mich nur die Dinge, die sie heute tut.

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01.03.2014, 22:33
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Andreas H hat geschrieben:
Also selbst wenn Anastasia früher mal Sadhana war, für mich ist sie heute ausschließlich Anastasia und da zählen für mich nur die Dinge, die sie heute tut.

Da stimme ich Dir voll zu. Das jetzige Leben ist wie ein Neuanfang und auf das, was wir jetzt tun, kommt es an. Und die Punkte die ich ansprach in meinen Ausführungen waren ja die jetzigen Philosophien in Anastasias Büchern, welche verblüffend genau mit den Themen ihrer Vergangenheit übereinstimmen. Deshalb zeigte ich dies auf. Und weiter auch das Fallgeschehen ganz kurz erläutert, denn das Fallgeschehen ist die Grundlage zum Verstehen. Sonst begreift man einfach nicht, was hier eigentlich los ist und schafft sich Erklärungsmodelle, die nur noch weiter von der Wahrheit entfernen. In den östlichen Philosophien wird z.B. das Fallgeschehen mit keiner Silbe erwähnt, wie z.B. in den Veden. Warum? Weil dort Sadhana als Luzifer besonders stark gewirkt hat und im besonderen Maße ihre Philosophien verbreitete. Die dort angebeteten "Götter", z.B. im Hinduismus sind die von Sadhana geschaffenen Gegenfürsten iher Gegenschöpfung zu Gottes Schöpfung, die sie aufbauen wollte. Krishna z.B. wurde vor 5000 Jahren von ihr auf die Erden geschickt, um den Menschen mit seinen enormen Wundertaten glauben zu machen, dass er die höchste Persönlichkeit Gottes sei, um die Menschen von unserem wahren Gott zu entfernen. Und das schaffte er ziemlich erfolgreich. Noch heute glauben Millionen Menschen tatsächlich, dass er Gott sei. Ich erwähne das jetzt nur hier, weil es auch im Anastasia-Forum angesprochen wurde.
Das Krishna-Thema ist eines meiner Hauptlebensthemen. Ich war viele Male in Indien an den Originalschauplätzen Krishnas und habe dort um Wandlung gebeten:
Siehe hier: Von Krishnas Töten der Feinde zu Gandhis Feindesliebe: http://www.gandhi-auftrag.de/Krishna.htm
Und hier die letzte Indienreise: Reisebericht unserer Indienreise im März 2007: http://www.gandhi-auftrag.de/indienreise.htm

Auch Anastasia hat nicht wirklich Wissen über das Fallgeschehen, was jetzt kein Vorwurf ist. Aber auch dadurch schafft sie sich Erklärungsmodelle, die einfach vieles verzerrt und sogar verdreht darstellen.
Vielleicht kannst Du Dir dann jetzt vorstellen, was es für Anastasia für ein Segen wäre, wenn sie da dies tiefer verstehen würde und verstehen, warum ihre Philsophien falsch sind. Und dann bedenken, dass sie bereits diese Philosophien an Millionen Menschen weitergegeben hat und was es da für ein Segen wäre, wenn nun hier korrigiert würde, damit die Zukunft der Erde nicht auf Irrtümern aufgebaut wird, gefährlichen Irrtümern, wo der Mensch sich über Gott stellen möchte und auch noch meint, dass Gott unvollkommen sei und sich durch uns entwickle und dann eben auch noch die gefährliche Irrlehre mit der Integration des Bösen in uns in Form dieser Ying/Yang-Philosophie, wie oben im Artikel tiefer erläutert. Das sind alles Dinge, die keine gute Basis sind für die Zukunft, die wir hier auf der Erde erschaffen wollen.


02.03.2014, 00:03
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Danke Stefan.

Wenn das alles wirklich so sein sollte, sind Deine Informationen schon wichtig. Ich weiß nun nicht, wie die anderen User hier darüber denken, ich lasse Deine Ausführungen als Richtigstellung der Schöpfungsbeschreibungen von Anastasia so stehen. Ich kann ja kaum beurteilen, wie es sich tatsächlich zugetragen hat. Deshalb ist tatsächlich Vorsicht geboten, eine Schöpfungsgeschichte als Gesetz und als einzig wahre zu sehen. Ich muss zugeben, dass die von Anastasia im Band 4 bisher die einzige war, die ich als so lebendig empfunden habe, als ob ich selbst dabei gewesen wäre. Letztendlich weiß ich aber nicht, ob es nun Reste einer Urerinnerung waren, die durch Anastasias Worte in mir aktiviert wurden, oder ob es doch einfach nur erfolgreiche Gedankenbeeinflussung von Anastasia war.

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02.03.2014, 20:43
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Die jetzige Erdenzeit in der Tiefe verstehen lernen

Gerade habe ich den von mir vor einigen Jahren erstellten Artikel noch einmal vollständig mit Tränen gelesen. Ich hatte bereits oben einen kurzen Auszug daraus eingestellt und den Link ja auch schon angegeben.
Ich denke es macht einiges vertiefend verständlich.
Einfach noch mal hier darauf hingewiesen, als Hilfe, damit wir, die wir hier auf Erden kleine "Lichtmenschinseln" bilden, gut durch diese Zeit kommen, in tiefem Vertrauen zu unserem Vater, der als Jesus diese Erde betrat. Niemals aufgeben!
http://www.gandhi-auftrag.de/Endzeitverstaendnis.pdf

Alles Liebe
Stefan


05.03.2014, 17:26
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Hallo Stefan,
ich konnte dein Beitrag nicht fertig lesen, so schwer, düster und bedrückend er klingt.
Alles das, was du in die Frage stellst, ist für sehr viele (zum Glück) keine Frage. Man brauch zum Leben Höhen und Tiefen, Wärme und Kälte…und zwei Beine, damit man sich richtig bewegen kann. Sicher, wenn sich jemand dazu entscheidet durch das Leben auf einem Bein zu hüpfen, kann er das auch gerne tun, warum denn nicht?! Ich wünsche dir Gedanken- und Bewegungsfreiheit. Gott ist die Liebe und er liebt uns alle, bedingungslos, auch die „Einbeinigen“.
Gruß

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Wer vom Ziel nicht weiß,
kann den Weg nicht haben.


11.03.2014, 13:34
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