Junge Anastasia-Leser in Deutschland?!

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Simon
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Re: Junge Anastasia-Leser in Deutschland?!

Beitrag von Simon » 18.11.2012, 13:20

Hallo Tobi,
ja, hier im Forum sind einige Menschen die ihren Weg, oder auch den Weg ihren Traum von Landsitzen zu leben konsequent gehen.
Um nur einige zu nennen: freewilly, WedaElysia, Konstantin, Andreas H, beladgiva usw...
Viele sind in Gründung, oder ihrer Vobereitung eines Landsitzes, oder von Gemeinschaften.
Die Wege sehen selbstverständlich sehr individuell aus, und sind somit teilweise sehr unterschieldich von einander.
Ich für meinen Teil lebe auch ohne regulären Job, ohne Hartz, viel Eigentum oder auch Versicherungen irgendeiner Art - und das tuen viele, es ist also nicht sooo wirklich aussergewöhnlich, aber schön wie Du lebst.

Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei, und gerne tausche ich mich mit Dir aus.

Alles Liebe
Simon

outdoorfreak
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Re: Junge Anastasia-Leser in Deutschland?!

Beitrag von outdoorfreak » 18.11.2012, 16:02

Hallo Simon,

danke für die Antwort. Hat mich gefreut :) Es gibt sicherlich Leute, die einen anderen Weg gehen. Nur es gibt sehr wenige und auch nicht bei mir hier in der Region.

Ich hab zum Beispiel auch schon mal jemand besucht, der mitten im Wald oben im Hunsrück in einem selbstgebauten Lehmhaus wohnt und neben Selbstversorgung auch Saatgutvermehrung alter vergessener Gemüsesorten betreibt.

Hier mal ein Link:

http://www.tacheles-regional.de/index.php?id=87

Ja, ich hab das Glück, das meine Eltern verständnis für mich haben. Hatte auch glück dass sie mich wieder aufgenommen haben.

Meine Eltern haben hinter dem Haus auch ein Grundstück, wo ich letztes Jahr und dieses Jahr auf 400qm Gemüse, Kartoffeln und Getreide angebaut habe. Obstbäume haben wir auch.

Festen Job hab ich auch keinen. Im letzten Monat hab ich für einen Monat einen Job als Erntehelfer bei einem Bio-Hof in der nähe bekommen. Quasi um mir das Startkapital für ein Grundstück zu verdienen.

Allerdings merke ich immer wieder, dass es einen riesen Unterschied ist, ob ich bei mir im Garten gärtnere oder in einem Angestelltenverhältnis auf einem Bauernhof.

Auf meinem Grundstück als Selbstversorger und in der Werkstatt macht natürlich viel mehr Spass. Obwohl ich noch glück hatte, einen Job in der Natur zu finden.

Irgendwo in einer Fabrik oder sonstwo ginge bei mir gar nicht.


Mein Plan ist aufjedenfall Grundstück finden, dann Gemüse, Getreide und Obst anzubauen (bin Veganer) und auch sonst so viel wie möglich mir selbst herzustellen. Z.B Schmiede ich Werkzeuge und baue Mountainbikes aus Holz. Mit ökologischem Hausbau beschäftige ich mich auch.


Vielen Dank, fürs Erfolg wünschen. Dir auch viel Erfolg, für das, was du vorhast.

sehr gerne kannst du dich mit mir austauschen. Kannst mich auch anschreiben, wenn du Fragen hast. Hier meine mail: Outdoorfreak81@gmx.de

Kennst du wwoof? Da kann man für Kost und Logis auf Bauernhöfen und bei Selbstversorgern mitleben und mitarbeiten für ein paar Stunden Arbeit am Tag.

http://www.wwoof.de/ Deutschland

www.wwoof.fr Frankreich

Wie alt bist du? Ich bin eigentlich nicht mehr so jung. Bin mittlerweile 30. Trotzdem gibt es wenige in meinem Alter, die sich für die Dinge interessieren oder die Fragen stelle, für die ich mich interessiere.

ciao Tobi

Paule
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Re: Junge Anastasia-Leser in Deutschland?!

Beitrag von Paule » 22.11.2012, 21:18

Hallo alle miteinander.

Ich heiße Paul und komme aus Bielefeld, NRW.
vor ca. einem Jahr sind mir innerhalb meiner einjährigen Reise nach Australien Anastasia´s Bücher in die Hände gefallen. Nach den ersten paar Sätzen konne ich nicht mehr aufhören zu lesen und bestellte mir sogar weitere Bücher bis nach Australien. Mein ganzes Leben hat sich schlag auf schlag verändert.
Nun bin ich wieder in Deutschland angekommen und möchte am liebsen so schnell wie möglich gleichgesinnte kennen lernen und meinem Traum von einem Freien und selbstbestimmten Leben miteinander verwirklichen.

Junge Menschen zu finden die von dem Traum zurück zum paradies zu finden genau so angetan sind wie ich, gestalltet sich als schwierig....heute habe ich dieses Forum entdeckt.

Liebe gruesse
Paul

Frieder
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Re: Junge Anastasia-Leser in Deutschland?!

Beitrag von Frieder » 23.11.2012, 00:02

Jetzt bin ich wieder auf der Suche nach einem Grundstück in Frankreich, wo ich autark als Selbstversorger leben möchte. Leider machen mir die Grundstückspreise zu schaffen, doch ich bin mir sicher, dass ich das passende Grundstück noch finden werde.

Und ihr könnt euch auch sicher vorstellen, dass einem die Behörden auch Steine in die Füsse schmeissen, wenn man versucht aus dem Kapitalistischen System auszusteigen.


erstmal hallo Tobi,

und schön zu sehen, daß du für dich gefunden hast, wie du leben willst, und auch schon einiges an Erfahrung darin sammeln konntest.

Natürlich sehe ich, auch die Gegenwehr des Systems, und die dürfte solange funktionieren, wie du in solchen Gedanken gefangen bist. In den Anastasia Büchern kommt Wladimir ja auch oft mit solchen Bedenken. Wie Anastasia die dann entkräftet ist immer wieder überraschend.

Mit am wesentlichsten ist für mich als Schlüsselstelle, bei der Verabschiedung von Uropa Moiseje in Band 5:
Als er Anastasia fragt: "Welche Kräfte können dein Traum behindern?"
und sie antwortet: "Wenn ich träume erschaffe ich keine Hindernisse. Auf dem Lebensweg sehe ich nur das, was überwindbar ist".

Ich weis, das Problemdenken in den Schablonen unserer Gesellschaft sitzt tief im "modern erzogenen Menschen" drinne. Ich spüre das auch. Vielleicht sind deshalb die Kinder, die frei auf einem FLS aufwachsen, nur geleitet durch eigenes Erkennen und Gedanken so wichtig.

Dennoch denke ich, wenn du dich in den Gedanken frei genung machst, dann kannst du dich ausserhalb der Reichweite der Gegenwehr des Systems stellen. So daß diese Generation die Chance hat, einen wichtigen Schritt zu gehen, den Menschen wieder die ursprüngliche Lebensweise zurückzugeben.

Genauso lohnt sich klarzumachen, wie lange Gesellschaftliche Umbrüche im allgemeinen Dauern. Da muss ja auch Großvater den ungeduldigen Vladimir darauf hinweisen.

Ich wünsche dir, daß zur rechten Zeit, das passende Grundstück zu dir kommt ;)
LG
Frieder

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Re: Junge Anastasia-Leser in Deutschland?!

Beitrag von outdoorfreak » 26.11.2012, 21:02

Hallo Frieder,

danke für deine Antwort. Sie hat mir Mut gemacht. Und ich wünsche auch allen anderen, die von einem SV-Landsitz träumen, dass sie ihren Traum schnellstmöglich in die Realität umsetzen.

Wäre nämlich ratsam. Es ist kurz vor 12.

Und zu den gesellschaftlichen Umbrüchen: Das kann manchmal ganz schnell gehen. Z.b als die Mauer in der DDR fiel.

@Paule

Schau am besten, wo Anastasia-Treffen in deiner nähe sind. Leider gibt es noch sehr wenige.

Liebe Grüsse

Tobi

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tijo sheran
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Re: Junge Anastasia-Leser in Deutschland?!

Beitrag von tijo sheran » 26.11.2012, 21:57

Hallo Zusammen,

wow, noch mehr (junge) Menschen - und sogar aus der "Umgebung" (Naja, knappe 2 Stunden Fahrt).
Ich habe dir (Paul) ja schon per PN geschrieben, aber jetzt nochmal hier:

Wir veranstalten um Sylvester ein Anastasia-Treffen in Ziegenhagen bei Witzenhausen (recht zentral in Deutschland). Infos haben wir hier dazu aufgeschrieben.

Und ich denke auch, dass die gesellschaftlichen Umbrüche in ganz ganz kurzer Zeit passieren können.

Viele liebe Grüße
Josh
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Laura
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Re: Junge Anastasia-Leser in Deutschland?!

Beitrag von Laura » 27.11.2012, 12:28

Wow, wieder ein paar neue Leute :P wie schön!

Der Beitrag von Frieder über die Gedanken gefällt mir... Ich denke auch, dass sehr viel (vielleicht alles?) an unseren Gedanken hängt .... ob wir auf Gegenwehr stoßen oder ob sich Türen öffnen, wo wir vorher noch nicht mal wussten, dass da Türen sind...
Und Gedanken können sich wirklich enorm entwickeln, wenn man sie mit anderen Menschen austauscht, die einen ähnlichen Weg gehen. :P Ich war in diesem Jahr auf vier Anastasia-Treffen und auf dreien davon waren auch junge Leute (Kinder nicht mitgerechnet) – wir sind wirklich viele und es lohnt sich so sehr sich die "Mühe" zu machen auf Treffen zu fahren und uns kennen zu lernen.
Ich würde mich sehr freuen ein paar von euch kennen zu lernen, auf dem Silvester-Treffen in Witzenhausen oder auch zu einer anderen Gelegenheit.

Alles liebe,
Laura

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freewilly
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Re: Junge Anastasia-Leser in Deutschland?!

Beitrag von freewilly » 28.11.2012, 01:02

was sind viele??? Bleiben wir mal ehrlich! es wird von allein keine Änderungen geben. Selbst wenn es politische Änderungen geben würde, würden sie in eine andere richtung gehen. derzeit sind vielleicht 100-200 Familien für so ein Leben in deutschland bereit. wenn es in jedem bundesland mindestens eine siedlung geben soll wären vielleicht 2000 familien genug oder viele.
will euch den schnuckitraum ja lassen. doch von diesen treffen wird sich nur durch miteinander quatschen kaum was ändern. das ist mein fazit von über 30 treffen und reisen seit 2001. eines der ersten in ziegenhagen, wo über die slawisch arischen weden erstmals in deutschland von russischen quellen berichtet wurde. seitdem erforschen wir dies und die erkenntnisse erschlagen fast alles, was wir bisher dachten. im ergebnis können wir sagen, das wir uns unser recht nehmen müssen. beispielsweise preiswerten wald kaufen und besetzen! bei 50 familien mit kindern könnte man so tatsachen schaffen. doch mit vorher fragen kommt man kaum weiter. nur durch vormachen und tatsachen schaffen, doch dafür brauch man mut und eisernen willen. das was mir bei den treffen fehlt - die ernsthaftigkeit. was mir übertrieben erscheint ist der drang und hang in richtung gemeinschaft. nun das ist was anderes als familienlandsitz. da muss sich jede familie vor den gedanken anderer schützen! gemeinschaft ist das gegenteil davon. man brauch sich nur diese seiten ansehen. ein handvoll leute schffen es über ein paar jahre. viele sind wieder eingeschlafe, die meisten wieder gegangen. wenn dann noch von ahnenerbe die rede ist, dann wird man noch als fascho hingestellt, obwohl band 10 eindeutig zeigt, das es nur gemeinsam mit den ahnen und der wahrheit unserer geschichte geht. wie man den kontakt bekommt, dass ist sache einer jeden familie. die ahnen blockieren sogar die landsitze, weil wir selber noch so viele fehler machen! da helfen treffen, werbung, zeitschriften, internetauftritte usw. nur herzlich wenig. doch das können wir ja sylvester alles klären. gehab euch alle wohl.

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Phelan
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Re: Junge Anastasia-Leser in Deutschland?!

Beitrag von Phelan » 30.11.2012, 19:47

Vielleicht müssen wir erst einmal dafür sorgen das wir selbst wieder zu "Kräften" kommen und es schaffen unsere Gedankengeschwindikgkeit zu erhöhen.
Ich beobachte die Entwicklung seit etwa 2004 und muss sagen, es hat sich gewaltig etwas getan. In Russland scheint vieles schneller zu gehen, aber die sind uns auch gut 10 Jahre voraus.
Wir Deutsche sind manchmal etwas langsamer, vieleicht aber auch deswegen weil wir in einen tieferen Schlaf gefallen sind...?
Handle, doch niemals der Natur zuwieder.

Frieder
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Re: Junge Anastasia-Leser in Deutschland?!

Beitrag von Frieder » 02.12.2012, 18:04

Jetzt habe ich die Stelle wiedergefunden- Band 7 / S.59f. Dort erklärt Großvater, daß auch für
Russland eine Phase der Verzögerung durch die "Systemgegenwehr" eingeplant und notwendig war. Damit die Menschen nicht durch überstürtztes handeln Schiffbruch erleiden, und die Idee dadurch diskredidiert wird.
Warum soll das in Deutschland, wo höhere Ansprüche gestellt, und die veröffentlichte Meinung besonders streng "kritisiert" anders sein?
Die Idee entstand in Russland für die Situation in Russland. Später wurde eine Übertragung der auf andere Staaten imaginiert. Wenn wir nur 10 Jahre hinterher sind, dann ist das für mich sehr positiv.
Der moderne Mensch ist von der Natur soweit weggeführt, daß er sich erstmal wieder mit den Basic`s des Landlebens vertraut machen muss, bevor er loslegen kann. Andererseits liegt darin auch die Chance vorurteilsfrei in alternative Anbaumethoden einzusteigen, ohne dabei im eigenen Denken durch "eingeschliffene Gleise" behindert zu werden.

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