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Annabella, mein kleiner Piepmatz 
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Registriert: 07.09.2010, 09:39
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Meine Freunde wußte es ja schon immer: Ich hab nen Vogel.
"Ick hab ne Meise", kann ich jedenfalls mit Fug und Recht von mir behaupten. Wer kann das schon?
Ein Bekannter fand sie ziemlich tot auf einem Ausflug mit mir in einem nachbarstädtchen auf dem Gehsteig liegend,aber man sah noch das Herz schlagen. Ich wollte sie nicht alleine sterben lassen., nahm sie auf. Wir sahen das Nest 5 Stockwerke darüber
2 Std hielt ich sie in der Hand. Als wir nach Hause fuhren, legte ich sie auf einen weichen Pullover auf die Fußmatte vor mich. Auf einem holprigen Weg hob sie plötzlich ihren Kopf. Für uns war das ein Wunder!
Ab dann hatte ich ein kleines süßes Meischen mit langen flauschigen Federn zu Hause, das fix Arbeit machte. Jeden Tag nahm ich sie in den Garten bewachte sie vor Katzen. Nach mehreren Wochen verlor sie alle langen Federn, die sie ihre Flügel- und Schanzfedern, die sie zum Fliegen gebraucht hätte. Als wir den Grund nicht fanden, amchten wir das Beste draus und sie ein 2m hohes rundes Kletterparadies in der Mitte des Rasens, das auch viele andere kleine Vögel neugierg geworden anlockte. Oder vielleicht lag es auch an dem leckeren Futter, das immer für sie dort war. Im Haus bekam sie ein Drittel des Wohnzimmer als Dschungel mit Pflanzen bis zur Decke dekoriert, überall Wege zum Klettern, Bambusstangen, damit sie überall hingelangen konnte. Sie fand das toll, ziegte isch überaus zufrieden, auch über die große Badewanne.
Sie liebt Klavier, setzte sich auf meinen Arm beim Spielen. Als sie verstand, daß die Töne aus den Tasten kommen, nicht aus mir, wie bei ihr, wenn sie singt, versuchte sie sie runterzudrücken, indem sie auf sie hopste. Aber sie war leider zu leicht. Ihr Lieblingsstück ist: "Halleluja" von Leonard Cohen und auch "Comptine d´un autre après-midi von Yann Tiersen von Amèlie liebt sie heiß und innig, singt auch von draußen laut mit. Überhaupt fordert sie mich immer zum Singen auf. Ich muß eine Melodie singen, sie kommentiert sie mit neuen Melodieeinlagen oder Chachacha. Inzwischen auch von Riesentannen, 3 Gärten weiter, denn .............sie kann inzwischen fliegen. Und wie!
Jeden Morgen fliegt sie zum Toben zu ihrer "gang" bestehend aus 2 Blaumeisen, 5 Kohlmeisengeschwistern, einem winzigen undefinierbaren braunem Vogel, der in keinem Vogelbuch zu finden ist, und ihrem Verehrer, dem lautesten Vogel weit und breit, den sie im Jahr vorher, als er noch brav als treusorgender Vater seine Kinderchen fütterte, ständig angebaggert hatte und versucht hatte, ihn auf Abwege u bringen. Sie fliegen Achterbahn, was das Zeig hält....
Bei Dämmerung kommt sie nach Hause, fliegt zum Dachfenster in meine Wohnung, badet, frißt und schläft dann wie ein Entchen auf dem Bauch liegend, auf meinem Moskitonetzdach 1,50 m über mir.
Da meine Meisischkenntnisse begrenzt sind, - das liegt nicht etwa daran, daß ich vielleicht sprachunbegabt wäre, sondern an der Wahnsinnsgeschwindigkeit, die die drauf haben, die und die geschwindigkeit meiner Synapsen finden nicht zueinander -, hat sie viele Ausdrücke von alleine auf Deutsch gelernt:
Wenn ich sie im Garten rufe, antworten jetzt auch andere Vögel, denn sie glauben, das gehöre sich so. Aber sie ist so clever mit ihrem Kosenamen "Schnecki" zu antworten. Das finde ichziemlich plietsch. So weiß ich, wo sie ist und erkenne sie, wenn ein Kilometer weiter mir eine Stimme aus einem hohen Baum SEHR bekannt vorkommt. Ich ruf hoch und wenn sie "Schnecki" antwortet, weiß ich, daß meine kleine Madam dort oben spielt. Das erste Wort, das ich aus ihrem Mund hörte, war allerdings ein anderes. Sie steht immer SEHR früh auf und ich, ich gehe manchmal SEHR früh morgens ins Bett. An diesem Tag um Viertel vor 6, sie aber begann Remmidemmi um 6 Uhr. Da sagte ich das erste Mal nach 1 Jahr etwas, was nicht einzig liebevoll war, nämlich. "Na, du kleine Nervensäge?" Sie drehte sich um, fragte nach: "Neuvensäge???", nur um sicherzugehen, daß sie sich icht verhört hatte dreht mir dann ihren kleinen Hintern zu. Ich stand da wie vom Donner gerührt und fühlte mich ziemlich ertappt von die Jöre.
Danach folgten viel Wörter: Wir saßen am Fenster auf meiner Schulter. Sie sagte: Piep für 1 Vogel, Pieppieppieppiep für 4 Vögel. Als 2 Vögel auf dem Rasen Spazierten, sagte ich Pieppiep. Sie drehte sich anerkennd zu mir um: Endlich, sie hat kapiert.
"Pieppiep spielen", sagt sie deutlich und vernehmlich, wenn ich sie nicht schnell genug morgens rauslasse und ihre Gang schon am Fenster tobt: "Spielen, spielen, spielen!" mit Nachdruck, solange bis ich ihr das Fenster aufmache. Sie dankt es mir mit gutgelauntem Singen rund um meinen Garten. Das ist SEHR schön! Wenn ich vorher nachfrage, ob sie nicht etwas mit MIR spielen will, nönö, kommt mit Nachdruck "Pieppiep spielen!" Mein Flugstil ist halt nicht so tolle wie der der anderen Wattebällchen draußen, das seh ich selber ein. Wenn ich sehe, was die da draußen anstellen, von welchen Bäumen sie sich mit Gejuchze runterstürzen, kommt mir meine Kindheit in den Bäumen harmlos vor. Eines Morgens kam sie auf mein Kopfkissen geflogen und sagte "Nüssi, Nüssi ", genauso näselnd wie ich sie am Vortag in Babysprache gefragt hatte, ob sie nicht ein Nüssi essen wolle. Ich dachte: Boah ey, nie mehr rede ich in Babysprache zu ihr!, knackte ihr also eine frische Haselnuß zum Frühstück, die sie auf einem Zweig mit den Füßchen festhaltend aß und dann ging´s ab die Post: RAUS, die Freiheit ruft.
Wenn sie traurig ist und ihre schöne Welt nicht in Ordnung ist, ruft sie sehr traurig bisfast weinend "Schnecki". Einmal habe ich ihren sehr großen weißen Sonnenschirm über ihrem Kletterparadies in der Mitte des rasens abgebaut. Sie hat fats das ganze Viertel zusammengeweint, indem sie so lange weinend Schnecki rief, bis ich ganz fix ihr wieder irhen Schrim aufgebaut hatte. Mag er jetzt im Winter zergehen von Feuchtigkeit, Ihn rühre ich nie wieder an.
Ihr schlimmstes Wort, ist Schnippipp, was dem entspricht, kann sich jeder denken. Die sanfte Version und gehen wir von der aus, ist: Mist aber auch!
Vor ein paar Tagen fand ich meinen Haselnußberg geordnet vor: Alle Nüsse, deren Schale angefressen waren, hatte sie aussortiert und danebengelegt.
Sie sorgt auch für mich: Als sie noch kleinnwar, wachte ich schon immer davon auf, wie sie vom anderen Zimmer über den Tepich zu mir hüpfte, dann kletterte sie regelmäßig zu mir auf s Kopfkissen, um mich zu begtrüßen. Sie mag gar nciht, wenn ich nicht pikobeloo aussehe und womöglich mascar windschief unter meinen Augen ist. Dann kann sie eine Arxgeste machen, die sie macht, wenn sie etwas nicht essen mag. Das sitzt! Danach vergißt man nicht mehr, sich abzuschminken. Einmal habe ich es doch tatsächlich gewagt zu verschlafen. Ich wachte davon auf, daß mir jemand 5 Mal in den nackten Po biß mit seinem kleinen Schnäbelchen. Jedes Mal, wenn ich daran denk, könnte ich mich abpacken vor Lachen.
Einen Morgen wachte ich schwer erkältet auf. Ich befürchtete, sie könne frieren, wenn sie aus der warmen Wohnung aus dem Dachfenster in die kalte Luft rausfliegt. Also wollte ich sie vorbereiten, damit ihr Singen beim Rausfliegen nicht im Flug gefriert und sie plötzlich jämmerlich "Schnecki" ruft. Also sagte ich zu ihr: "Draußen werden Deine Füßchen kalt, Dein Schnäbelchen wird kalt, Deine Brust........ "sie war bereits ausgelassen zum Ende der Wohnung getobt, dreht sich um, sagte laut etwas allerliebst Melodisches, von dem ich gern eine Übersetzung gehabt hätte. Auf einen Schlag war die Erkältung weg, Gutelaune-Energie durchflutete mich bis zum Abend. Die Erkältung/ Kopfschmerzen? Weg!
Auch war mir häufiger aufgefallen, daß eine reine, weiße Energie aus ihr kam, wenn sie auf meiner Hand saß oder mit ihren süßen Füßchen auf meinem Kopf krappelte.
Ich habe dann immer gedacht: Wie muß das den Bäumen beim Wachsen helfen, wenn kleine Vögel sie so allerliebst mit ihren Füßchen berühren. Die Polynesier nennen die allesdurchdringende Energie Mana. Ich habe keinen Zweifel, daß diese kleinen Tiere die Allgegenwart Gottes in allem wahrnehmen, so leben, in dem Wissen: Gott ist in allem. Also, sie leben in einem geborgenen Feld wissend, alles ist von Gott geschenkt. Noch ein Indiz dafür ist: Immer wenn sie und auch ein anderer Vogel mich unbedingt sofort brauchten, riefen sie mich in aller Selbstverständlichkeit von innen. Sie wissen um Telepathie, benutzen sie über längere Distanzen oder in geschlossene Räume hinein.
Genauso mache ich es bei ihr. Das ist sehr praktisch.
Und jetzt schläft mein kleines Entlein nebenan auf dem Moskitonetz hoch über dem Zimmer. Wie Anastasia wacht sie mit der Sonne auf und geht bei Sonnenuntergang ins Bett.


29.10.2014, 19:52
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Beiträge: 2
Wohnort: 53773 Hennef
Liebe Annabella und yesyesyes,
Herzlichen Dank das ihr eure wunderschönen Erlebnisse mit uns teilt. Erst vor einem Monat kam Anastasia per Band 1 zu mir. Und meine Welt wandelt sich seit dem noch mehr....
Ich gehe noch mehr mit offenem Augen und Herzen durch unsere Welt/Natur und erlebe viel Glück u. Liebe dabei.Da bin ich meinen Kindern sehr dankbar die mir wieder die Augen für die wirklich wunderbaren Dinge in unserer Welt geöffnet haben.So brauchen wir dann schon mal für einen 200m Weg eine halbe Stunde.Gestern morgen hatten Millionen Eiskristalle unsere welt verziert.
Danke lieber Gott!
Einen herzlichen Gruß in die Welt
Tanja


16.12.2014, 10:51
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