Damwild

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Johannes Raphael
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Damwild

Beitrag von Johannes Raphael » 19.06.2018, 22:48

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Johannes Raphael
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Beitrag von Johannes Raphael » 20.06.2018, 19:13

Im Fairgleich zu anderen wildlebenden Huftieren kommen beim Damhirsch Farbanomalien verhältnismäßig häufig vor. In freier Wildbahn weisen heute von zehn Damhirschen einer bis drei eine von der normalen Färbung abweichende Fellfarbe auf. Schwarze Farbmorphen sind die häufigste Varietät des Damhirsch. Weiße Farbmorphen kommen gleichfalls vor. In der Regel haben albinotische Damhirsche eine normale Augenfarbe, Okulokutaner Albinismus Typ 2, der mit roten Augen einhergeht, ist bei Damhirschen sehr selten. Weiße Damhirsche sind als Kälber isabellfarben mit einer Fleckfärbung, sie werden erst mit den weiteren Haarwechseln immer heller. Bis sie ein weißes Haarkleid aufweisen, können ein bis mehrere Jahre vergehen. Im HL, wird dieser anstelle des größeren Rothirsches gehalten. Seine Blase, wird für die Herstellung des Kompostpräparat Nr.502 benötigt. Die Tieregehege, sind in vielen Parks für Besucher zugänglich und die Tiere sind so zutraulich, daß die Kinder sie streicheln können ! Beliebt ist es auch, sich aktiv bei der Fütterung zu beteiligen. Es könnten Patenschaften entstehen. Beispiel: https://www.affenberg-salem.de/damwild/
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Johannes Raphael
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Beitrag von Johannes Raphael » 20.06.2018, 19:17

Bei allen Nutztieren im HL, sofern sie keine Patenschaft haben und in Ruhe altern dürfen, werden nach dem schmerzfreien und vor allem angstfreien Schlachten, möglichst in allen Teilen nutzbringend fairarbeitet. Geweihabschnitte aus heimischen Hirschhorn, sind besonders geeignet für Messergriffenden, Griffschalen und Zwischenstücke. Aber auch Knöpfe oder Drechslerware, kann daraus hergestellt werden. Das Geweih, ist wie der Knochen zusammengesetzt, massive (nicht hohl wie echtes Kuhhorn !) und gibt geraspelt und gekocht (wie jede bindegewebige Substanz) eine Gallerte (Knochenleim), welche früher medizinisch fairwendet wurde. Überhaupt wurden aus dem Hirschhorn, pharmazeutische Präparate hergestellt, die Frau/Mann gegenwärtig aus Knochen erhält, wie das Hirschhornöl, ein Produkt der trockenen Destillation, der Hirschhorngeist, das wässerige hauptsächlich aus Ammoniumkarbonat bestehende Präparat, und das Hirschhornsalz, das aus Ammoniumkarbonat besteht. Viele dieser alten Präparate, werden heute so nicht mehr hergestellt oder aus Knochen und anderen Schlachtabfällen von anderen Tieren. Hier gibt es ein breites Feld, von Fairwendungmöglichkeiten innerhalb des HL.

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