Laufenten

Moderatoren: Blümchen, Andreas Hinz

purzelsu
Beiträge: 3
Registriert: 21.05.2008, 22:55

Beitrag von purzelsu » 04.06.2008, 18:48

Theresia schrieb: Das Buch von Eike Braunroth ist sehr zu empfehlen! Es funktioniert tatsächlich.

Ich habe das Buch von Braunroth noch nicht gelesen. Ich werde es unbedingt tun.
Was mich wundert ist, dass wir laut euren Beschreibungen eigentlich eine schneckenfreundliche Umgebung haben sollten.

Beschreibung: Über die Hälfte des Grundstückes ist Wiese. Davon lässt mein Mann schon einiges hochwachsen (wenn er mäht). Ich habe auch Stellen, wo ich so Wildwiesensamen und Co. ausgestreut habe und wachsen lasse.
Wir haben Hecken, Obstbäume und angrenzend ein Pachtgrundstück, welches der Pächter nur zweimal im Jahr mäht. Unser Grundstück grenzt an einen Fluss.
Einige sagen mir es liegt am feuchten Boden (durch den Fluss) andere sagen, es liegt an dem zuviel Wiese drumherum.
Ich dünge nicht, habe keinen Mist, nur Komposthaufen...
Die Vermutung wäre, ob unnatürliche Pflanzen für diese Region wie Bambus (wurde in Massen vom Vorbesitzer angepflanzt) japanischer Knöterich? , Bärenklau (spühlt das Wasser an) ein Ungleichgewicht in den Garten bringen....?

Theresia schrieb: Pflanzen... nicht robust? Wie ist die Gartenerde? Fühlen sich die Pflanzen wohl? Wie behandelst du sie? Welche Gedanken hast du im Garten?

Dies wären die einzigen Aspekte, die ich noch nicht geklärt habe.
Ich weiß nicht, nach welchen Kriterien ich "Gute" Gartenerde erkenne.
Ob sich meine Pflanzen wohlfühlen? Ob sie robust sind? Ich weiß nicht? Wie soll ich das erkennen?
Soll ich mich öfter als bisher im Garten aufhalten, und während des Aufenthaltes nur positive Gedanken haben (das wird schwer wenn man gestresst von der Arbeit kommt)?

Ihr macht mir auf jeden Fall Mut. Bisher hat mir jeder in meiner Umgebung davon abgeraten, einen Garten anzulegen. Sei nicht effektiv in der Gegend. Die Schnecken wären "normal"...

Vielen Dank soweit.

Purzelsu
Liebe Geduld Einheit

Liebe deinen Nächsten sowie dich Selbst.

Ilona
Beiträge: 57
Registriert: 22.01.2008, 17:05
Wohnort: Österreich

Beitrag von Ilona » 13.06.2008, 14:16

Hallo Purzelsu und alle anderen!

Erbsen kannst Du auf jeden Fall ansetzen, die mögen die Schnecken nicht... :wink:
Wenn es regnet, dann klaube ich jetzt Schnecken - vor allem unter den Brettern - und bringe sie in den Wald.

Wir haben jetzt eine Blindschleiche und haufenweise Ameisen im Gemüsebeet - bzw. unter den Brettern. Fressen Blindschleichen Schnecken? Oder Ameisen?

Liebe Grüße,
Ilona

Ilona
Beiträge: 57
Registriert: 22.01.2008, 17:05
Wohnort: Österreich

Beitrag von Ilona » 08.07.2009, 10:38

Hallo!
Heuer gibt es wieder massenhaft Schnecken! Ich klaube in der Früh und am Abend und auch zwischendurch immer wieder (...es ist aber auch so feucht! Es regnet fast jeden Tag warmen Regen.). Ich habe jetzt einen Schneckenzaun (einen mechanischen) und auch Schneckenkrägen um die Jungpflanzen von Kürbis, Zucchini, Stangenbohnen, Kraut, etc... Um die Stangenbohnen habe ich noch einen zweiten Schneckenzaun, weil die Schnecken sie fast völlig vernichtet haben und der Hauptzaun noch nicht ganz dicht ist. Die Schneckenkrägen sind relativ dicht - nur manchmal verirrt sich ein Schneck hinein - aber ich kann sie nicht so dicht stellen, wie manche Pflanzen stehen. Mit all diesen Maßnahmen geht es so halbwegs. Die Schnecken gebe ich (werfe ich eigentlich) auf die Nachbarwiese, die wird bisher nicht gemäht...
Nächstes Jahr werde ich den Schneckenzaun noch eingraben - dann müsste er langsam dicht sein. Mit dem Mulchen ist halt ein Problem: Die Jungschnecken lieben geschnittenes Gras! Wahrscheinlich müsste ich öfters wechseln - das ist nur ein zeitliches Problem.
Liebe Grüße,
Ilona

Christiane
Beiträge: 1
Registriert: 14.07.2009, 12:52
Wohnort: Seehausen/Altmark

Laufenten, wieder aktuell

Beitrag von Christiane » 14.07.2009, 13:00

Wir haben nach einem Schneckenfiasko im letzten Jahr
3 Laufenten als neue Familienmitglieder begrüssen dürfen. Diese possierlichen Tierchen sind einfach toll. Es mangelt inzwischen an Schnecken im Gewächshaus und Garten....(auf einer Fläche von etlichen 1000 m³.
Als Dankeschön haben unsere Enten jetzt ein Schmimmbassin bekommen.... und das lieben sie. Und was meint Ihr haben sie uns dafür geschenkt.11 süsse kleine Laufenten....
In ein paar Wochen werden wir die dann schon grossen neuen Laufenten fagen, wo sie sich denn nützlich machen möchten und wo es im Umkreis Menschen gibt, die sich über ihre Hilfe so richtig freuen und dankbar sind. :)
Es ist an der Zeit sich zu erinnern wer wir sind

damachan
Beiträge: 9
Registriert: 07.11.2010, 21:18
Wohnort: Windhagen

Re: Laufenten

Beitrag von damachan » 09.11.2010, 09:24

Hahaha,

unsere Laufenten wurden ebenso vom Fuchs erwischt... zu blöd
Es sind wirklich nützliche und schöne Tiere.
und irgendwie auch lustige (;
Die Haltung ist wirklich mehr als einfach...

LG

Tisch
Beiträge: 1
Registriert: 12.08.2012, 13:30
Wohnort: Schwielochsee

Re: Laufenten

Beitrag von Tisch » 05.09.2012, 12:09

Hey Ihr lieben Mitgärtner,

lebe seit 3 Jahren mit dem Aufbau meines Garten/Landsitzes. Bin aber erst seit 06/2012 mit Anastasia zusammen geführt worden...
Jedenfalls hatte ich schon immer was gegen irgendwelche zusätzlichen und erschwerenden Massnahmen im Gartenbereich.
Da hier im Südosten Brandenburgs die Böden ziemlich trocken und fest sind, demzufolge Anfangs noch viel gewässert wurde kamen die entsprechenden Nutzniesser der Situation~ Schnecken, nebst Folgeerscheinungen...
Jedenfalls haben wir beschlossen bei uns vier Hühner und einen Hahn zu Bodenbearbeitung anzusiedeln und dazu eben ein Päärchen Laufenten. Wie es das Leben so will, schlüpften aus den Enteneiern keine reinen Laufenten, sondern eine Mischung zwischen Stock und Laufenten. Noch mal zwei Eier und es wandelten zwei dieser tollen Wesen umher.
Als Ergebnis bleibt festzuhalten:
- erstens kommt es anders als man denkt
- Laufenten sind unheimlich tolle, soziale, harmoniesüchtige Tiere
- in der oben beschriebenen Kombination ( 4 Hühner, ein Hahn, ein Laufentenpäärchen und zwei "Mixenten) herrscht Harmonie
und wenig Aufwand, nächtigen alle im selben Stall UND: die Kinder lieben diese
- das bloße Betrachten dieser Wesen erzeugt so viel innere Ruhe und Harmonie~ unbeschreiblich...

Ergebnis: keine Schnecken mehr zu sehen, der Boden ist gut gelockert und die Hühner/Entenkacke hat auch mehr Vorteile...

Also, wer die Möglichkeit hat, sich mit diesen Wesen zu umgeben, kann (pauschal gesagt) nichts verkehrt machen...
PS: wer Interesse an Enteneiern hat ( zur Zucht/ zum ausbrüten) kann sich gerne melden...

Tino

Antworten