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Frage zu: 'Buch der Ahnen' und Land weitergeben 
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Es gibt einen Punkt der für mich eine ungeklärte Frage darstellt:
Wenn man das Buch der Ahnen schreibt, was dann wenn es soweit ist dieses Buch weiter zu geben?
Angenommen man hat zwei Kinder, 4 Enkel, 8 Urenkel.
Wem gibt man das Buch?
Sollte man besser gleich mehrfache Ahnenbücher schreiben?
Oder sollte man die Seiten kopieren? Aber dazu brauchen wir die Technik des Kopiergerätes.
Es kann ja keine natürliche Vorschrift, daß man immer nur ein Kind und ein Enkelkind bekommen darf. Dann wäre diese Frage hinfällig.

Das Gleiche gilt bei der Weitergabe des eigenen Gartens, des Landsitzes.
Gut, es nennt sich Familienlandsitz. Die eigenen Kinder dürfen darauf wohnen und glücklich sein. Doch was ist bei neuer Paarbildung der Kinder / Enkel? Entweder zieht das Kind zu einem anderen Landsitz oder ein Partner kommt zum eigenen. Es mag sein, daß es sich regelt, daß immer die passende Anzahl an Menschen auf einem Hektar leben. Aber die Vision, daß auf dem eigenen Hektar die Eltern und Großeltern schon den Garten gestalteten gilt nicht für beide Partner einer Ehe. Fühlt sich dann derjenige anders, der seinen elterlichen Landsitz verlassen hat im Unterschied zu demjenigen der auf dem elterlichen Landsitz blieb?

Durch die Vermehrung, die Multiplikation, die Kinder sowie durch die Verwebung der Familien durch neue Paare ergibt sich im Lauf der Zeit eine große Vernetzungsstruktur. Die diesbezüglichen Ausführungen in den Büchern finde ich demgegenüber geradezu simpelst und stark vereinfacht. Doch so ist das Leben nicht.

Wie kann diese Frage gelöst werden?

Ich habe beispielsweise konkret Lust mit meinem Buch der Ahnen zu beginnen. Doch wie mache ich es? Alles mehrfach schreiben in der Anzahl der geträumten Kinder? Oder alle Seiten zum herausnehmen, so daß man sie kopieren kann?

Viele Grüße
Konstantin


09.01.2010, 14:12
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Lieber Konstantin,
ich habe angefangen dieses Ahnenbuch zu schreiben. ich schreibe es einmal und es wird sehr schön gestaltet. Ich denke nicht, dass es nur einem meiner Nachkommen gehören wird - ich habe inzwischen fünf Enkel. Meiner Ansicht nach ist es ein Buch, das weiter gegeben werden kann. Der- oder diejenige, die es lesen möchte, holt es sich. Aufbewahren könnte es immer der Älteste? Ist zumindest meine Vorstellung. Kopien haben eine ganz andere Energetik als das Handgeschriebene. Und wer bekäme dann das von den Großeltern oder Urgroßeltern liebevoll mit der Hand geschriebene und wer die minderwertigen Kopien?

Was den Landsitz anbelangt, so kann ich mir vorstellen, dass auch hier sich die Nachkommen einigen. Es werden ja niemals alle Nachkommen auf dem Landsitz der verstorbenen Großeltern oder Urgroßeltern leben können.
Meiner Ansicht nach hat Beides seinen Reiz. Es ist sicher wunderschön auf den Landsitz der Ureltern zu ziehen, aber es ist genauso schön und aufregend, ein Fleckchen Erde neu zu gestalten. Ich denke da auch an den Traum der beiden Alten, die sich z.B. eine neue Zukunft auf einem anderen Planeten schaffen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es unter wedischen Menschen da überhaupt Probleme geben könnte.

Ich hatte viele Einsichten in ganz alte Schriften. Aus denen ging auch hervor, dass es einmal eine Zeit gab, in der die Tochter im Umkreis der eigenen Familie blieb und der Sohn in den Umkreis der Familie der Frau zog. Das wurde längst umgedreht.
Dass es wirklich einmal so gewesen sein könnte, unterstreicht die Aussage von Anastasias Sohn, der seinen Vater bat, ihm eine Schwester zu schenken - wegen der Tiere. Denn er ginge einmal von zu Hause fort um ein Erdenmädchen glücklich zu machen, während die Schwester dann zu Hause bleibt.

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09.01.2010, 15:24
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Hallo Christa,

ich sehe es auch so, daß Kopien einen anderen Wert haben als das Original. Aber was ist wenn Du in der Zeit weiter denkst als nur zu den Enkeln. So, sagen wir mal 500 Jahre. Angenommen alle 25 Jahre entsteht eine neue Generation, dann sind das 20 Generationen.
Sofern jeder exakt 2 Kinder bekommt hast Du nach 500 Jahren:
2 hoch 20 = 1.048.576 Nachfahren.
Andersrum gerechnet hat jeder 1.048.576 Vorfahren wenn man nur 500 Jahre zurückrechnet (Voraussetzung keine Inzucht innerhalb der Familie). Wer will über 1 Million Bücher lesen / aufbewahren etc. ???

Ich weiß, daß dies alles sehr verkopft, theoretisch, linkshirnig ist.
In anderen Worten ist die Frage ob das Buch der Ahnen nur für die allernächsten Generationen (zb UrUr-Großeltern bis hin zu Enkeln) Sinn macht.

Viele Grüße
Konstantin


09.01.2010, 15:48
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Lieber Konstantin,

ging es Anastsia nicht auch darum, dass dadurch der Geschichtsfälschung entgegen gewirkt wird? Von der Seite betrachtet ist natürlich zumindest eine längere Aufbewahrung - über mehrere Generationen - sinnvoll.

Ich persönlich gehe davon aus, dass es sowieso nur für eine gewisse Zeit sinnvoll ist. Menschen, die wieder im wedischen Paradies leben, brauchen keine Bücher mehr, weil sie im Buch Gottes lesen können. Sobald die Erdenmenschen wieder die Anbindung an den Geist Gottes in sich spüren, kommunizieren sie mit Gott und sie spüren das Wissen ihrer Ahnen in sich. Ich hoffe und wünsche mir, dass es nicht allzu vieler Generationen bedarf, bis die Erde wieder soweit ist.

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09.01.2010, 16:16
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Hallo, Konstantin!
Ich denke, mein Buch der Ahnen sollte auf meinem Familienlandsitz aufbewahrt werden. Warscheinlich wird das jungste Kind den Familienlandsitz übernehmen, weil die älteren doch schon eher aus dem Nest raus sind um eigene Familien zu gründen. Wir werden einen Brauch einführen: einmal im Jahr trifft sich die ganze Familie mit allen Kindern, Enkel und Urenkeln auf dem Familienlandsitz der Urgroßeltern, neben den Familienbaum. Da wird das Buch rausgeholt, damit es jeder lesen kann. Ich denke, das meine Enkel und Urenkel ein Fotografisches Gedächtniss haben werden und erstmal keine Kopien brauchen werden.
Auserdem sollten die Kinder, die eigene Familienlandsitze erschaffen das Geschriebene von den Eltern in das eigene Buch der Ahnen als Vorwort abschreiben und dann wieder an das jüngste Kind geben u.s.w.. Ich denke, das währe eine gute Lösung.

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Unterlassene Handlungen ziehen oft einen katastrophalen Mangel an Folgen nach sich.


09.01.2010, 16:35
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Hallo Christa,

dies sehe ich genauso. Es wundert mich jedoch, daß ich in den Büchern keinen Hinweis dazu finde. Ich lese z.B. daß technische Geräte eines Tages kaputt gehen, während Pferde junge Fohlen bekommen / der Zaun der weiterlebt statt repariert zu werden ... etc. viele Aspekte deuten immer wieder darauf hin die Zeitachse der Wahrnehmung zu erhöhen und zu bedenken was ist in der nächsten Generation, und der nächsten ...
Nur bei dem bedeutenden Buch der Ahnen finde ich dazu nicht viel, außer daß es für die Geschichtsschreibung und für die Nachfahren wertvoll ist.

Na ja, habe ja die Hoffnung, daß dieses Jahr ein neuer Band herauskommt. Vielleicht findet sich dort mehr.

Viele Grüße
Konstantin


09.01.2010, 16:38
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Liebes Blümchen,
Deine Vorstellung finde ich besser als meine! Passt auch besser.
Bis auf das Abschreiben des Geschriebenen der der Ahnen als Vorwort. Das wird ja immer länger und auch zu irgendwann viel zu viel.

Viele Grüße von
Christa

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09.01.2010, 16:53
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Hallo Blümchen,

das mit dem Abschreiben gefällt mir.

@all

Beim weiteren Denken kam mir eine Lösungsmöglichkeit:
Das Buch der Ahnen bleibt auf dem Landsitz auf dem es begonnen wurde. Da die Landfläche nicht "kopiert" werden kann sondern einmalig bleibt, passt auch das einmalige Buch der Ahnen dazu. Derjenige Nachfahre, der auf dem Landsitz lebt schreibt in dem Originalbuch weiter. Kinder die auf andere Landsitze ziehen können bei Bedarf die Texte abschreiben.
Da man in so einem Fall wohl nur das abschreibt was einem zusagt wird das neue Buch auch nicht unendlich dick.

Die Gedanken der "Vor-Ort-Gärtner" geschrieben ins Buch und gesendet und geformt in den Garten, gehören zusammen.

Selbst wenn ein Gärtner keine Kinder hat sollte das Buch auf dem Landsitz bleiben und nicht zB bei woanders lebenden Geschwistern landen. Eines Tages werden andere Menschen (vermeintlich nicht verwandt) kommen und den Landsitz weiter gestalten. Dann entstehen Kinder und die Seele des Buchschreiber kommt womöglich wieder genau in diesen Garten, auch wenn er selbst keine leiblichen Kinder hatte.

In diesem Buch können so auch Beobachtungen des Raums der Liebe einfließen, was am besten gedeiht, zu welchen Jahreszeiten was zu beachten ist. In gewisser Weise eine Bedienungsanleitung für den Landsitz. Einerseits eine Anleitung für die Pflanzen, die Tiere, aber auch für die Gedanken der Ahnen die diesen Garten pflegten.

Das gefällt mir wirklich: Buch und Land gehört zusammen.

Und diejenigen, die noch keinen Landsitz gefunden haben fangen jetzt an ihr Ahnenbuch zu schreiben um die überlieferten Erfahrungen der eigenen Ahnen zu notieren für die Geschichtsschreibung. Sobald sie dann einen Landsitz haben wird das Buch "verankert" weil es seinen Platz gefunden hat.

Beim Hineindenken in dieses Bild kommt mir eine noch größere Verbindlichkeit für die Land-Entscheidung in den Sinn.
Mal eben so etwas irgendwie herumwerkeln und dann einen anderen Garten suchen und dort herumprobieren... ist dann nicht.
Denn man müßte sein wertvollstes Familienbuch, das Buch der Ahnen vor Ort lassen.

Da fällt mir der Spruch ein: "Drum prüfe wer sich ewig bindet"
Das ist zwar auf's Heiraten gemünzt, jedoch passt es auch für die Auswahl des Landsitzes, des Raums der Liebe, und für's Ahnenbuch, das genau hier hin gehört.

Viele Grüße
Konstantin

PS:
Ich genieße gerade das "gemeinsame" Denken und Finden von Antworten auf Fragen.
:D


09.01.2010, 18:34
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