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Gute und böse Mächte 
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Registriert: 25.04.2008, 23:50
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Im gleichen Band sagt Anastasia ebenfalls zu diesem Thema:

„Wladimir, würdest du jemanden für einen Wissenschaftler halten, der sich mit Pflanzenzucht und Gentechnik befasst?“

„Klar sind solche Leute Wissenschaftler, das weiß doch jeder. Sie arbeiten in Forschungsinstituten und sind mit der Entwicklung neuer Arten von Gemüse und Obst beschäftigt.“

„In Ordnung, aber was zählt, ist doch das Ergebnis ihres Tuns.“

„Ja, bestimmte Sorten Gemüse machen sie frostbeständig oder länger haltbar. Auch haben sie Kartoffelsorten gezüchtet, die widerstandsfähiger sind gegen Kartoffelkäfer.In fortschrittlichen Ländern ist es sogar gelungen, aus einer befruchteten Zelle Lebewesen heran zu züchten. Auch menschliche Organe für Transplantationen entstehen heutzutage schon im Labor.“

„Stimmt. Aber hast du schon darüber nachgedacht, Wladimir, warum in diesen fortschrittlichen Ländern immer mehr neue Krankheiten auftauchen – vor allem Krebserkrankungen? Warum immer mehr neue Medikamente benötigt werden? Und warum immer mehr Menschen unfruchtbar sind?“

„Warum denn?“

„Weil viele von denen, die du Wissenschaftler nennst, ganz und gar unvernünftig sind. Ihr menschliches Gespür ist praktisch ausgeschaltet, paralysiert, wie man so sagt, und durch sie – oder besser gesagt durch ihre Hülle – handeln die Kräfte der Zerstörung. Überleg doch mal, Wladimir, diese angeblichen Gelehrten machen sich daran, die in der Natur existierenden Pflanzen und Früchte zu verändern, und zwar ohne deren Bestimmung zu verstehen. In der Natur jedoch ist alles sehr eng miteinander verknüpft. Nehmen wir nur einmal an, ein Mechaniker entfernt ein Teil aus deinem Auto, sagen wir den Benzinfilter. Eine Zeit lang kannst du vielleicht noch weiter fahren, aber was passiert dann?“

„Die Treibstoffzufuhr wird unterbrochen, und der Motor bleibt stehen.“

„Siehst du, jedes Teil im Auto erfüllt seine ganz bestimmte Funktion, und ohne die zu kennen, sollte man lieber die Finger von dem Teil lassen.“

„Logisch – dafür gibt es schließlich Mechaniker.“

„Na also. Genauso ist die gesamte Natur ein vollkommener Mechanismus, nur hat noch niemand ihn völlig verstanden. Jeder Baustein der Natur hat seine Funktion, in enger Wechselbeziehung mit dem Kosmos, und die Veränderung oder Entfernung eines Bausteins wird sich unweigerlich auf die Funktion des gesamten Mechanismus auswirken. Die Natur hat viele Schutzfunktionen. Bei unzulässigen Handlungen gibt sie ein Warnsignal. Hilft das nichts, so ist die Natur gezwungen, den Hobby-Mechaniker zu beseitigen. Wenn nun der Mensch mutierte Früchte isst, wird er allmählich auch mutieren. Dies ist die unvermeidliche Folge, und es geschieht auch bereits. So wird nicht nur das Immunsystem des Menschen geschwächt, sondern sein Verstand und seine Gefühle leiden. Der Mensch verliert allmählich die nur ihm verliehenen Fähigkeiten und wandelt sich in einen leicht lenkbaren Bioroboter. Schließlich verliert er jede Unabhängigkeit. Das Zunehmen all der neuen Krankheiten ist eine Bestätigung dieser Kette von Folgen und zeigt die Unzulässigkeit der Handlungsweise des Menschen.“

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28.07.2010, 09:21
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Susi hat geschrieben:
Nur starke Menschen können das Böse besiegen.

Und zu den abbauenden Kräften möchte ich gesagt haben: Ja, die gibt es und sie sind in der Natur sicher wichtig (Zersetzung, Kompost, nat. Regulation von Populationsdichten etc.), aber nur so als Beispiel:
Ist Krieg, Mord etc. eine "abbauende Kraft"?
Wird durch Mord an unschuldigen der Schöpfungstraum Gottes verwirklicht?



Es geht nicht darum das Böse zu besiegen. Wenn wir in Gut und Böse unterscheiden dann urteilen wir über unterschiedliche Kräfte. Aus diesem Grunde habe ich längst aufgehört so zu denken. Wir sollten uns heraus nehmen aus diesem Gut- und Böse-Urteil. Jeder Mensch hat all diese Kräfte in sich. Es liegt an ihm, welcher Kräfte er sich bedient.
Und ja, wenn ich morde, bediene ich mich der zerstörerischen Kräfte.

Im Schöpfungstraum Gottes war es vorgesehen, dass der Mensch Schöpfer ist - sich also all der aufbauenden, schöpferischen Kräfte bedient. Die abbauenden, zerstörerischen Kräfte benötigt allein die Natur. Ohne sie gäbe es keine Materie.

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28.07.2010, 09:44
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Hallo Ihr Lieben,

ich habe eben die letzten Beiträge zu diesem Thema gelesen und merke, dass die unterschiedlichen Meinungen den jeweils Angesprochenen emotional an seine Grenzen bringen. Ich bitte Euch an dieser Stelle, diese gegensätzlichen Meinungen so stehen zu lassen. Niemand muss hier jemanden von etwas überzeugen und oft haben gerade Sätze, die uns unangenehm berühren und uns in Aufruhr bringen eine Langzeitwirkung.
Jeder und jede steht dort, wo er gewachsen ist, bei den Dingen, die ihn/sie geprägt haben. Auch wenn ich denke, dass die aufbauenden und zerstörenden Kräfte ursprünglich ihre Aufgabe in der Schöpfung hatten, und wir einige von ihnen erst in gut und böse unterteilt haben, verlange ich von Niemandem, meine Meinung zu teilen. Katitzi schmerzen offenbar diese in der Tat grauenvollen Bilder dieser urangeschädigten Kinder. Wir sind nun mal nicht mehr und noch nicht wieder im Paradies, deshalb gibt es das Böse real. Das ist Empfinden und hat nichts mit zementierter Meinung zu tun. Vielen schmerzt es besonders, wenn Kindern etwas Böses angetan wird. Das ist normal und zeugt von einer gesunden Sensibilität.
Selbst wenn ich Recht haben sollte und Gott auf eine Versöhnung mit dem Bösen wartet, was Vergebung voraussetzt, bitte ich Euch, jeden hier dort zu lassen, wo er/sie steht, und zwar respektvoll, auch mit gegensätzlichen Meinungen.

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29.07.2010, 18:39
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Lieber Andreas H.,

das bedeutet dann auch, dass man nicht mehr darüber diskutiert und alles so stehen lässt, wie es eben steht. Damit ist keine Kommunikation mehr möglich und eine Stagnation vorprogrammiert.

Also, jeder kann seine (gegensätzlichen) Meinungen darstellen, die jedoch nicht zu kommentieren oder diskutieren sind, wenn ich das richtig verstanden habe? Damit wäre dann alles gesagt.

Nicht nur, dass hier eh kaum noch wirkliche Diskussionen und fruchtbarer Austausch zustande kommen - es wird immer seltsamer, wenn es um das Realerleben von User geht, denn diese muten mich hier in letzter Zeit so an, als lebten viele nur noch in ihrer Vorstellung wie man Anastasia interpretieren kann, anstatt bei sich selber nachzuforschen, wie es sich machen lässt, in unserer Zeit zumindest annähernd im Sinne Anastasias sein Leben in den Griff zu bekommen.

LG

Alfons


30.07.2010, 06:28
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Lieber Alfons und alle anderen,

diskutieren um sich zur Wahrheit durchzuarbeiten finde ich in Ordnung. Ich habe nur ein Problem damit, wenn es persönlich wird, wenn also Worte wie "einzementiert" als Wertung einer Meinung fallen und ebenso Worte wie "heile Welt" als Wertung. Das sind Wahrnehmungen, die legitim sind, die ich aber im sachlichen Ringen um die Wahrheit als grenzwertig empfinde. Sollte die Diskussion auf dieses Niveau erneut zurückfallen, dann dient das nicht der Wahrheitsfindung und ich werde als Moderator solche persönlichen Vorwürfe löschen. Persönliches bitte als PM, hier bitte nur solche Postings rein setzen, aus denen wir alle was lernen können, auch wenn es uns manchmal schwer fällt. In diesen Fällen ist schweigen manchmal ganz hilfreich, es hilft uns, zu den weiterführenden Antworten zu kommen.

Wir nehmen doch in unserer materiellen Welt die Auswirkungen der unsichtbaren Mächte nur als sichtbares Stückwerk an. Gerade diese Diskussion zeigt doch deutlich, dass jeder nur seinen persönlichen Ausschnitt wahrnimmt, auch wenn er dem jeweiligen Menschen gewaltig und umfassend erscheint.
Ich habe nichts gegen ein Weiterdiskutieren, dabei sollte sich jeder fragen, mit welchem Ziel die Diskussion fortgesetzt werden soll. Wollt Ihr den Blickwinkel Eurer Mitdiskutanten erweitern? Bedenkt dass gerade hier tiefe Erfahrungen ihr Bild über die unsichtbaren Mächte mit ihren sichtbaren Folgen geprägt hat. Den anderen hier den Blickwinkel öffnen zu wollen oder sie gar von ihrem vermeintlich falschem Weltbild zu befreien, ist fast so, als ob Ihr Euch gegenseitig den Splitter aus dem Auge ziehen wollt und den Balken im eigenen Auge nicht bemerkt.
Ich will damit sagen, wenn hier im Gedankenaustausch weiter gegangen werden soll, als die unterschiedlichen Gedanken stehen zu lassen, auf dass sich jeder Leser hier selbst sein Bild daraus macht, dann ist zur Vertiefung dieser Diskussion viel Weisheit erforderlich.
Und so wie ich Euch wahrnehme, steckt diese nötige Weisheit in jedem von Euch drin. Also lasst uns daran teilhaben.

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30.07.2010, 22:39
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Hallo Andreas,
ich danke Dir für Deinen Beitrag ohne den ich mich hier wohl wieder abgemeldet hätte. Du scheinst die Bücher ja gut verstanden zu haben ;-) Und ich dachte schon, mich den Schweizern anschließen zu wollen/ müssen, weil in D solch feindlicher Ton herrscht.
Ich habe mich nun etwas in Euer Forum eingelesen und bin überrascht, so wenige hier zu finden...
Es wird noch einige Zeit dauern, bis ich mich wirklich traue, hier beizutragen.


01.08.2010, 14:42
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Hallo Susi,

danke für Deine Worte, die ich als Feedback annehme. Besonders interessant und überraschend finde ich, dass Du Zeit brauchst, Dich an eigene Beiträge hier heran zu trauen. Ich nehme das so an und werde es so wirken lassen. Wir haben ja oft gerätselt, warum hier zeitweise kaum etwas passiert. Ich selbst habe damit kein problem, dachte, dass die Leute lieber in ihren Gärten als im Internet sind. deshalb danke ich Dir, dass Du das hier geschrieben hast, was Dich vermutlich etwas Überwindung gekostet hat. Denn wenn es noch mehr Leute gibt, die sich nicht trauen, hier was zu schreiben, dann sollten wir darüber nachdenken, woran das liegen könnte: an den Themen, an unserer Art, wie wir uns austauschen, ob vielleicht einiges angehoben klingt oder woran vielleicht sonst...
Ich werde Deine Worte jedenfalls wirken lassen und danke Dir für Deine Offenheit, und dafür, dass Du hier bleibst im Forum!

Herzliche Grüße
von Andreas

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01.08.2010, 19:13
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Nun, wenn klare Aussagen als "feindlicher Ton" deklariert werden, kann man sich als Beitragsschreiber fragen, ob Erfahrungswerte nur noch in Form seichter Worte abgefasst werden dürfen, um nur ja nicht einem Forenmitglied auf seine empfindlichen Beinchen zu treten.

Auch ich traue mich gar nicht mehr hier zu posten, denn es scheint so zu sein, dass meine Erfahrungswerte durch mein Tun in Haus, Garten und Umfeld zumeist den Usern "semantisch" nicht liebevoll genug anmuten. Nun wird es keine tatsächliche "wedische Reformation" geben können durch seichte und sanfte Brisensprüche, sondern dazu sind Pioniere nötig, die auch mal im Zeitgeiststurm Alltägliches meistern müssen, um auf ihrer klaren Linie bleiben zu können. Das Wedische ist ausdrucksstark und so sollten auch die Menschen sein, die sich innerhalb wedischer Kriterien auf diese nicht sehr einfach erreichbare Ebene begeben wollen.

Es werden im Laufe der folgenden Jahre noch vermehrt Pioniere nötig sein, die mit Herz und Kraft an die Umsetzung des Wedischen gehen. Und es werden keine Leisetreter oder besänftigte Schafe sein, die sich mit den Wölfen der Wedengegner auseinandersetzen werden müssen. Und es werden die Pioniere sein, die die Basis für nachfolgende Siedler schaffen - und diese Pioniere nennt man heute leider noch zu aggressiv, feindlich und nicht "nett"! So ist es immer ein Leichtes, sich über einen klaren Tonfall als feindlichen Tonfall auszulassen, anstatt so langsam aber sicher umzudenken, dass nur mit Klarheit und Direktheit eine Reformation gelingen kann.

Bevor ich nun wieder als "feindlicher Tenor" auflaufe, widme ich mich wieder meinem Garten und schlage vor, dass Andreas meinen Account löscht, bevor ich einigen Usern noch Magenschmerzen bereite...

Also, macht es gut und Servus

Alfons


03.08.2010, 12:25
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Ich stimme Dir zu, Alfons: Nur mit freundlicher Lichtkraft allein kommen wir nicht zu unserer in uns liegenden Kraft. Indem wir die dunklen Seiten in uns annehmen und sie auch benutzen, entfalten wir erst richtig unsere Schöpferkraft.
Neulich habe ich einen Mann kennen gelernt, dunkel gekleidet, aber so, dass er gut in der Natur damit zurecht kommt. Er hatte einige Tätowierungen und wenn er auf etwas zeigte, formte sich seine Hand jedes mal zum Teufelssymbol. Er nannte sich Wächter des Waldes und wirkte sehr klar und entschieden. Ich sah ihn an und freute mich, weil ich endlich mal eine Seele traf, die zu ihrer Sympathie zum Dunklen auch stand und die ihre Aufgabe gefunden hat. So ein dunkler Geist flößt doch als Waldwächter viel mehr Respekt ein, als eine freundliche und harmlos wirkende Lichtseele.
Als wir uns verabschiedeten, sagte er: "Mach's gut, Sonnengärtner." Ich antwortete: "Mach's gut, Waldwächter." In diesem Moment spürten wir unseren großen gegenseitigen Respekt und die Freude, dass sich zwei gegensätzliche und doch durch das gleiche Ziel vereinte Seelen gefunden haben.

Was Deinen Account angeht, da habe ich nicht die Rechte, ihn zu löschen. Ich kann hier als Moderator nur schlichtend auf die Beiträge Einfluss nehmen, was ich bisher noch nie gemacht habe, also indem ich was lösche, bzw. kann Diskussionen schließen, wenn ich ihre Weiterführung als sinnlos und schädlich sehe, was ich bisher einmal gemacht habe.
Einen Account kann nur der Administrator löschen, wenn Du also ernsthaft die Löschung willst, musst Du Dich an ihn wenden.

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03.08.2010, 13:07
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Worte haben Wirkung, fürwahr - die Anastasia-Bücher sind ein gutes Beispiel dafür. Worte können Menschen zum Handeln bringen, sie können aber auch verletzen.
Wir sollten jedoch nicht zu empfindlich reagieren, wenn hier Menschen schreiben, die alle ein gemeinsames Ziel haben.
Was bedeutet eigentlich "zementieren"? Es bedeutet, dass etwas verfestigt wird. Die Trennung von Gut und Böse wird seit Jahrtausenden von den Religionsinstituten immer mehr verfestigt, weil sie allein davon existieren. Sie leben davon, dem Menschen den Satan zu predigen oder das schlechte Karma, was er sich aufbürdet. Mit jedem Gedanken, mit dem wir in das "Böse" einsteigen, vergrößern wir es gleichzeitig. Noch nie wurde so viel in den Medien über all das Leid berichtet, dass auf unserer schönen Erde existiert und noch nie gab es so abartige Kriege, die mit Atomwaffen als letzter Instanz drohen und noch nie gab es so viele Menschen, die sich an Kindern vergehen.
Was ist böse?
Wenn ich zwei verschiedene Parteien habe die sich streiten und den Argumenten beider Parteien zuhöre, dann stelle ich fest, dass Beide meist von ihrer Sicht aus Recht haben.
Ein Beispiel:
Durch ein Dorf führt eine vielbefahrene Landstraße. Für die Menschen, die im Umfeld dieser Straße leben, ist das eine sehr starke Belastung, weil sie kaum zur Ruhe kommen und um ihre Kinder Angst haben. Diese können kaum außerhalb des Hauses spielen - nur an einem eingezäunten Spielplatz. Diese Leute fordern - aus ihrer Sicht heraus mit Recht - eine Umgehungsstraße. Nun ist dieser Ort umgeben von einem großen Naturschutzgebiet und sofort kommen zweierlei Gegner auf den Plan: einmal die Naturschützer, die sagen, dass das Naturschutzgebiet keine weitere Straße verkraftet, zum Anderen die Menschen, die am Rande des Dorfes wohnen und denen durch die Umgehungsstraße der ungehinderte Zugang zum umliegenden Wald verbaut wird. Diese beiden Fraktionen werden sich gegenseitig bekämpfen und jede dieser beiden Fraktionen hat für sich gesehen Recht. Wir beginnen mit dem urteilen.
Keiner der beiden Fraktionen stellt das Auto an sich in Frage und bekämpft dieses. Alle kaufen im Laden Waren, die von weit her geschafft werden, ohne überhaupt groß darüber nachzudenken. Alle benutzen das Auto, weil es die Zwänge in unserer Gesellschaft gebieten - sie können nicht anders.

Wenn man diesen Gedanken weiter führt, dann kommt man ganz schnell darauf, dass schon die Erfindung des Rades ein Weg in die Irre war. So umweltfreundlich wie das Rad erscheint ist es in Wirklichkeit nämlich auch nicht - schon dafür musste man beginnen, entsprechende Wege zu bauen und wir wurden davon abgebracht das Pferd zu benutzen oder Antigravitationsfahrzeuge zu bauen, die die Erde erst garnicht berühren. Unsere gesamte Kreativität wurde durch das Rad in die falsche Richtung gelenkt.
Was ist nun böse? Das Rad? Der Mensch, der es erfunden hat?

Radioaktive Substanzen haben in der Erde ihren Sinn. Sonst gäbe es sie nicht. Gott erschafft nichts sinnloses. Wir holen sie aus der Erde, um daraus Strom zu machen und Atomwaffen zu bauen. Wer hier im Forum benutzt keinen Strom?
Was ist nun böse - die radioaktiven Stoffe? Der Mensch, der den Strom benutzt, der daraus gewonnen wird? Der Mensch, der den Politikern glaubt, dass vorhandene Atombomben dem Land Sicherheit vor einem Angriff bieten?

Wer hier im Forum noch nie einen Gedanken hatte, der schlecht war, der werfe den ersten Stein.

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Der wedische Weg ist der Weg der Mitte


04.08.2010, 04:13
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