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Offener Brief an die neue Zivilisation 
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Registriert: 26.03.2008, 12:47
Beiträge: 42
Sehr geehrte Freunde,
Zuerst muss ich mich wohl vorstellen, oder lieber
das, was im Verlauf des weiteren Textes von Bedeutung
sein wird.
Vor 3 Jahren beschlossen meine Frau und ich nach Russland
in eine sogenannte „Anastasia Siedlung“ auszuwandern.
Wir gingen nach Ilsky im Kreis Krasnodar in die
Siedlung „Wedrussia“. Unser Vorhaben war sehr mutig,
weil wir alles in Deutschland aufgaben, um so schnell
wie möglich umsiedeln zu können. Doch Bürokratie und
die fremde Kultur, machten uns einen schnellen Aufbau
des Landsitzes nicht einfach. Dennoch, in den folgenden
Jahren lebten wir auf dem Land, so dass ich wertvolle
Erfahrungen sammeln konnte. Aus diesen Erfahrungen
heraus und mit Hilfe eines nahen Dolmens, kreierte ich
ein Konzept, das die Schwierigkeiten, die beim Aufbau
einer solchen Siedlung in einem Staat entstehen, weitgehend
aus dem Weg schaffen kann. Und – und dies ist das
wichtigste – es tut dies, ohne Kampf, ohne Störung des
Bestehenden und vor allem, ohne die eigenen Ideale zu
verraten, sprich Kompromisse einzugehen.
Die folgenden Zeilen sollen verdeutlichen, wie ich zu vielen
Einsichten in die aktuellen Probleme der russischen Landsitzbewegung
gekommen bin – wobei ich davon ausgehe,
dass es nicht zwangsläufig in allen russischen Landsitzen so
sein muss. Ihr werdet an vielen Stellen sicherlich denken:
„Mein Gott, der ist aber kleinlich...“ – Ja, das bin ich, aber
es sind genau die Nuancen, die Kleinigkeiten, die ich Euch
beschreiben möchte, die den großen Unterschied machen.
Daher ist es mir sehr wichtig, dass Reihenfolgen eingehalten
werden sollten und die richtigen Energien genutzt werden;
und nicht die weniger „schwierigen“ Methoden, die im Endeffekt
funktionieren, aber die falsche Richtung einschlagen
– und sei der Unterschied nur 2° oder weniger. Im Laufe
der Zeit driften zwei Wege auch bei 2° sehr weit auseinander
und so ist es auch mit Planungen, Realisation und vor
allem mit der Inspiration, Dinge zu tun, die die Welt verändern
können und sollen. Ändert man große Visionen nur
ein wenig ab, so verpufft die Energie und das Bild ist nicht
mehr sichtbar. Dies alles durfte ich mir anschauen, und dabei
lernen, dass Menschen, die gerade begonnen hatten ihren
Landsitz aufzubauen – teilweise meine Nachbarn – bereits
vor Fertigstellung ihres Hauses wussten, dass dies nicht der
Ort ist, an dem sie alt werden würden, da das Wedrussien
unserer Vorstellung eigentlich bereits gestorben war.
Dies kam hauptsächlich dadurch, dass zuerst das Land
gekauft wurde (400 ha), und dann Familien darauf angesiedelt
wurden. Dies führte zu Nachbarschaften, die,
so verschieden sie waren, nicht nebeneinander existieren
konnten. Die wenigsten konnten sofort auf ihr Land ziehen,
aus den verschiedensten Gründen, vor allem aber aus
finanziellen Erwägungen. So geschah es, dass die Wenigen,
die bereits das ganze Jahr über wirklich auf dem
Land lebten (unter anderem wir), eine völlig andere Sicht
der Dinge bekamen, als diejenigen, die nur am Wochenende,
oder noch schlimmer, in den Schulferien zu ihrem
Domizil kamen. Was so wenig relevant klingt, birgt bereits
den Zündstoff, die gesamte Gruppe zu sprengen.
Beispielsweise hatten wir den Winter allein gelebt, die
nächste Familie war ca. 1 km entfernt, und außer unseren
beiden Familien befand sich niemand über Winter auf seinem
Land. Abgesehen davon, dass wir unsere Hunde sehr
lieben, bekamen sie für uns noch eine andere Wertschätzung,
weil sie uns halfen, die Schakale vom Land zu halten,
oder auch nur simple Einbrecher fernzuhalten, wie
beispielsweise in einer Nacht, als links und rechts um den
angelegten Weg alle provisorischen Häuser, Bungalows
oder Bauwagen aufgebrochen wurden, nur nicht in unserer
Nachbarschaft. Wir kamen nicht nur deshalb, sondern aus
vielfachen Betrachtungen heraus zu dem Schluss: Ohne
Hund auf dem Land geht es nicht, jedenfalls hier nicht.
Nur wollten einige unserer Wochenendnachbarn, dass der
Hund an der Kette bleibt, was für mich nicht in Frage kam,
es würde auch nichts bringen, denn dann verliert der benötigte
Wachhund seinen Sinn. Diese Erfahrungen hatten
unsere Nachbarn eben nicht gemacht.
Ein anderes Beispiel ist der Umgang mit Ressourcen. Einige
Siedler (natürlich nicht alle) beschwerten sich über die Häufchen
meiner Pferde an der Wasserquelle (...die ist für Menschen
nicht für Tiere...), ich jedoch wollte ohne Auto leben,
und musste mit Pferd und Kanister immer Wasser holen, da
wir noch keinen eigenen Brunnen hatten. Andererseits stellten
sich gerade diese Siedler immer bei mir an, um Pferdedung
für die Beete auf ihren Landsitzen zu bekommen.
Schlimmer war jedoch für mich, dass alle mit ihren stinkenden
und ölenden Ladas bis 1m vor die einzige Trinkwasserquelle
im ganzen Umkreis fuhren, um ja keine 10 m laufen
zu müssen. Dies störte anscheinend nur mich und meine Familie,
schließlich gingen wir dort alle barfuss, schwammen,
tranken und tankten Schatten, speziell auch mein 2-jähriger
Sohn, dem ich ersparen wollte in Motoröl zu laufen – abgesehen
mal von den Folgen für's Trinkwasser. Zusammenfassend
hieß das für mich: Pferd nein, erzeugt zwar Humus,
aber ist bäh...Auto ja, stinkt und vergiftet das Wasser, macht
aber kein Aa, also nicht bäh.....
Ein Problem, das natürlich mit dem Wegräumen der „Humushäufchen“
behoben ist, aber deutliche Unterschiede in
der Weltanschauung offenbart, die auf lange Zeit angelegt,
zu wirklichen Problemen unter Menschen führen.
Ähnliche Beispiele gab es viele, z.B. weil die ökologische
Aufklärung, aber auch die mögliche Anwendung in Russland
nicht weit verbreitet sind. So geschah es, dass die meisten
Menschen anfingen, ihre Häuser mit herkömmlichen
Mitteln zu bauen, halt alles was der Baumarkt so hergibt. Die
Folgen fielen mir auf, als ich meinen Sohn baden wollte und
Regenwasser erhitzte, welches vom Dach meiner Schwiegermutter
aufgefangen wurde. Als es anfing zu dampfen,
konnte man unschwer die Kleberrückstände der Teerplatten
und wer weiß noch was riechen, aber eben kein gutes Wasser.
Ich verzichtete darauf mein Kind darin zu baden und
fing an, meinen Nachbarn zu erklären, was sie sich da im
Sommer auf ihre Beete gießen. Wie sie einerseits versuchen,
am Wochenende den Giften der Stadt zu entkommen, andererseits
sich diese jedoch wieder in ihre Nahrungskette holen,
um sie dann genüsslich zu verspeisen.
Der Erfolg war relativ gering, weil solche Themen in der
russischen Gesellschaft noch keine sind. Dabei musste ich
erkennen, dass alles, was das Leben mit der Natur ausmacht,
dezentral auf den Landsitzen produziert werden muss, weil
es in Russland nicht vorhanden ist. Was, wenn man es genauer
betrachtet, aber auch Möglichkeiten bot – gigantische
Möglichkeiten sogar.
Die große Problematik der Infrastruktur hatte zur Folge, dass
diejenigen, die in der Stadt arbeiten mussten, eben nicht die
ganze Woche über auf ihrem Land sein konnten. Die Erzeugung
von natürlichen Baustoffen war eine der vielen Möglichkeiten,
die Arbeit aufs Land zu holen, was ein ganz elementarer
Schritt zur Besiedlung ist, und unbedingt bereits
bei der Gründung beachtet werden muss.
Lange Rede kurzer Sinn: Meine Nachbarn verstanden die
Idee nicht, bzw. es ist mir nicht gelungen, ihnen den Unterschied
zwischen einem toten und einem lebenden Geschäft
zu erklären. Um so mehr ich es versuchte, um so deutlicher
sah ich, dass es nicht gelingen wird, eine Gemeinschaft aufzubauen,
die funktioniert und die lebendig bleibt, ohne in
alte Strukturen zurück zu fallen, wenn man nicht unbedingt
ein paar Punkte beachtet.
• Die Gründung der Gemeinschaft erfolgt vor dem
Erwerb des Landes
Dies ermöglicht eine wesentlich harmonischere Nachbarschaftsbildung,
diese Reihenfolge haben Menschen gewählt,
die ich kennen lernen durfte, und sie hat sich
bewährt. Diese Gruppe reist seit längerer Zeit durch Russland,
lernt sich kennen und schätzen, und lässt sich nun
nieder, ganz in der Nähe von Wedrussien – als ich ihnen
einige Situationen aus unserer Beobachtung erzählte,
sagten sie zu mir, dass sie dies nicht kennen, da die Gruppe
sich inzwischen so gefunden hat, dass man miteinander
leben kann und möchte.
• Es sollte feste „Besiedlungszeiten“ geben
Das heißt, jeder, der innerhalb der Gemeinschaft Land
erwerben möchte, verpflichtet sich innerhalb einer bestimmten
Zeit zum festen Umzug aufs Land, alternativ
dazu können sich diejenigen, welche das nicht wollen,
in einer anderen Siedlung zusammenfinden. Klingt hart,
ist aber zwingend notwendig, um eine gleichmäßige Entwicklung
zu haben, und kein hartes Gefälle zwischen den
Nachbarn, denn glaubt mir, das Leben auf dem eigenen
Stück Land verändert alles, und es wird schwierig mit der
Zeit die lieben Nachbarn aus der Stadt neben sich zu haben
– meistens jedenfalls.
• Ökologische Standards sollten festgelegt sein
• Eine Siedlung sollte einen autarken Wirtschaftsbereich
bieten
Die ist der eigentliche Schlüsselpunkt des Konzeptes.
Nur wo Menschen es schaffen, ihren Verpflichtungen in
der technokratischen Welt nachzukommen, ohne ihren
Raum der Liebe verlassen zu müssen, lässt sich das technokratische
System gegen das biologische System austauschen,
und eben nicht dort, wo Menschen das technokratische
System außerhalb oder innerhalb ihres Landes
benutzen müssen, um eine Umsiedlung überhaupt machen
zu können. Dies sind die Kleinigkeiten von denen
ich zuvor sprach.
Diese grundsätzlichen Aspekte gelten für fast alle Bereiche.
So hatte ich mal einen kurzen Austausch mit
einem sehr netten und aktiven Verfechter von Anastasias
Ideen, der meinte, man sollte endlich in die Politik gehen,
eine Partei gründen, so wie Megre, damit die Bewegung
endlich in Schwung kommt.... Das Problem ist, dass
das Wesen der Politik nicht geeignet ist, um solche Ideen
durchzusetzen, die Strukturen machen das schier unmöglich,
außer man ändert sein politisches Handeln etwas in
Richtung APO, denn nur von außerhalb kann sich eine
neue Struktur bilden, innerhalb des Systems wird immer
nur systemtreu erschaffen, denn die anderen Gesetze
kennt das technokratische System nicht, es ist nicht dafür
ausgelegt, etwas Lebendiges hervorzubringen.
Ich rufe hier wirklich nicht zur Anarchie auf, wohl aber
zu einer sanften Revolution, denn die Zeit ist jetzt, und
nicht irgendwann anders. Versteht man das Wesen der
derzeitigen Energie, so macht es keinen Unterschied, ob
Ihr ein Stück Land erwerbt und es bebaut, oder ob Ihr es
einfach nur bebaut, natürlich im Rahmen der gesetzlichen
Bedingungen, aber auch ein Stückchen Gemeindewald
bietet guten Boden für Gemüse, und ob es nun wirklich
ein Problem ist, ein paar Samen in die Erde zu bringen,
einen geistigen Raum zu schaffen, oder der Gemeinde 30
Bäume zu schenken, die man dann auf einen Platz seiner
Wahl stellen darf, wage ich zu bezweifeln, was uns direkt
zum nächsten Punkt bringt.
• Der Raum der Liebe muss zuerst in Euch, dann in
der Materie erschaffen werden
Ist es anders herum geplant, dass man einen Raum erschafft
in dem Glauben, dass dann die Liebe Einzug halten
kann, wird meistens der Raum entstehen, welcher
der Energie, die beim Schaffen zugrunde liegt, ähnelt,
aber eben kein Raum der Liebe – außer natürlich, Ihr
habt ihn schon vorher im Herzen getragen, dann kommt
die Liebe gerne.
Diese Reihenfolge wird der Erfahrung nach allerdings
sehr selten eingehalten, schon aus diesem Grund ist es
gut, einfach mal ein paar Monate lang immer mal ein
bisschen Saatgut in der Tasche zu haben, um zu sehen
mit welcher Energie deine Aussaat wächst, und wo...vielleicht
entsteht der Raum ja gar nicht da, wo es zufällig ein
Grundstück zu kaufen gibt....
Als eigene wirtschaftliche Basis bieten sich landwirtschaftliche
Projekte selbstverständlich an oder aber auch
Projekte, für die man eben eine große Fläche benötigt,
am besten in etwas abgelegenen Gegenden. Im Idealfalle
schafft man auch noch Arbeitsplätze für die Region, dann
ist z.B. im Osten Deutschlands die Akzeptanz der Behörden
doch deutlich höher.
Wir wollten einen Gastbetrieb auf 100 ha Land (ist in
Russland kein Problem zu bekommen), auf dem wir den
natürlichen Umgang mit Pferden, deren gewaltfreie „Erziehung“
und das Verständnis für die Mensch-Tier Beziehung
lehren wollten.
Der Plan war es, 50 ha an 50 Familien kostenfrei auszugeben,
gegen eine Arbeitsleistung von 8 h pro Monat pro
Familie, mit der Möglichkeit weitere Stunden gegen Bezahlung
zu arbeiten.
Das gesamte Gelände der Landsitzbewohner wäre auch
Reitgelände auf festgelegten Wegen.
Wer möchte und die Einnahmemöglichkeiten benötigt,
könnte sich also ein Grundstück am Weg nehmen, und
so noch Backwaren, handwerkliche Erzeugnisse oder die
eigene Naturkosmetik an Touristen verkaufen. Wer keine
Touristen sehen will, kann weiter vom Weg entfernt wohnen.
Es sollte ein komplett autofreies Gelände sein, mit
festen Ausnahmeregelungen, wenn denn mal Material herangeschafft
werden muss.
Nach tatsächlichen Berechnungen im Businessplan, wären so
der Hof und die Bewohner in der Lage Land, Arbeit und genehmigungsfreie
Gebäude zu erhalten und zu schaffen. Die
Probleme an solchen Konzepten sind immer die gleichen:
- Finanzierung ohne Banken
- Die Bewohner müssen Vertrauen haben, da das Land
im Besitz des Hofes bleiben muss
- Die Betreiber des Hofes müssen meistens auf das Landleben
weitgehend verzichten, irgendjemand muss ein
solches Projekt ja auch verwalten, führen, usw.
Die Überlegungen, die aus den „Problemen“ direkt folgen,
führen zur kritischen Betrachtung einiger Werte, die
wir sehr schätzen...
Wem vertraue ich?
In Wedrussien haben einige Menschen nie angefangen
zu bauen oder zu siedeln, weil sie z.B., aus der Ukraine
kommend, kein Recht hatten, das Land zu erwerben, wie
wir auch. Sie gingen also kein Risiko ein, und wollten
keine Arbeit und vor allem kein Geld in ihre Behausung
und ihren Garten investieren, so lange nicht klar war, wie
es in ihren Besitz gelangen kann. Dies lähmte den gesamten
Prozess, und die Flächen lagen brach....
Wir, meine Schwiegermutter und andere, sahen das anders
und bauten, siedelten, legten Gärten an usw., obwohl
klar war, dass wir in den nächsten 5 Jahren bis zur Staatsbürgerschaft
keine Chance auf Besitz haben werden, aber
was ist Besitz?
In den letzten Jahren hat mich Besitz eher gebremst als
beschleunigt, also habe ich eine andere Einstellung dazu
bekommen. Jetzt bin ich zurück nach Deutschland gegangen,
aus privaten Gründen, aber auch ich fange wieder
ganz von vorne an, doch was soll‘s? Der Raum, der geschaffen
wurde, bleibt, ist schöner als zuvor, und das ist
doch das Entscheidende.
Der Anfang von einem möglichen Ende Wedrussiens
(möglich, weil es gute Leute sind, die sicherlich eine
Lösung finden werden, Wedrussien zur Blüte zu führen)
war, als angefangen wurde, das Land aus dem Besitz der
„Gartenbaugemeinschaft Wedrussia“ auf die einzelnen
Menschen zu übertragen, die Gemeinschaft schwand immer
mehr....
Also stellen sich leider manchmal die Fragen, ob es nicht
besser ist, der Gemeinschaft zu vertrauen und einfach mal
zu machen, anstatt immer auf seine juristischen Sicherheiten
zu pochen.
Leider hat sich auch Basisdemokratie in Wedrussien nicht
bewährt, aber das kann ein Einzelfall sein, trotzdem haben
auch die Germanen in Krisenzeiten einen „Führer“ gewählt
(was in den meisten Fällen ein echt beschissener Job war).
Es war eine gute Maßnahme. All dies hat schon sehr oft
gut funktioniert, bei den Germanen wurde die Führung
auch wieder abgegeben, wenn das Ziel erreicht war.....
rein auf Vertrauensbasis....
Wichtig ist derzeit, wer was zu welcher Zeit tut und warum?
Diejenigen, die die Energie haben etwas zu erschaffen,
geistig, materiell – wie auch immer – haben nicht
unbedingt die Energie, es am Leben zu erhalten (wie derzeit
in Wedrussia). Dafür gibt es dann andere. Wir haben
eine großartige „Personalsituation“, wir haben alle Möglichkeiten.
Was fehlt ist meistens nur die Initialzündung,
und das Vertrauen.
Ich persönlich kenne ein paar meiner Vorleben, und auch
das einiger meiner Freunde, Weggefährten und Kollegen.
Und wer sich da so alles rum tummelt ist ein unfassbares
Potential.
Ich spreche gerne über die „alten Könige“, die Diener
ihres Volkes waren und nicht die Beherrscher, wie es die
heutigen Könige des schwarzen Adels gerne sind.
Ein König kam in schwierigen Zeiten, um etwas in Gang
zu setzen, zu koordinieren und auch, um Kraft und Unterstützung
zu bieten, zu kommunizieren.
Ich spreche auch gerne über die „Zauberer“, die Barden,
die weisen Alten (und manchmal auch körperlich jungen),
die das Internet überflüssig machen, weil sie reisen,
vernetzen, beraten, lehren und vieles mehr, nur mit dem
entscheidenden Vorteil körperlich anwesend zu sein, die
Energie des Raumes, der Menschen und des Alls zu spüren
und somit viel effektiver arbeiten als über technologische
Kommunikationsmittel.
Die Pioniere, die mit wenig auskommen, und einfach mal
aus dem Nichts heraus anfangen, Infrastrukturen aufzubauen,
damit die Familien mit Kindern kommen können,
so völlig ohne auf den eigenen Besitz zu schauen...
Gibt es nicht?
Doch, gibt es und viele von uns kennen sich schon, und
trauen sich nicht, aus ihren alten Strukturen auszubrechen,
oder wissen nicht wie.
Aus all den Erfahrungen, die ich mit dem Leben auf dem
eigenen Land machte, dem Verständnis von Anastasias Aussagen,
dem Erfühlen des aktuellen Zeitgeistes, habe ich gelernt,
dass es Zeit ist anzufangen, und zwar relativ radikal.
Daher möchte ich in aller Öffentlichkeit diejenigen unter
Euch, die sich dazu berufen sehen, aufrufen ihre Position
zu beziehen. Alle alten Könige, alle Zauberer und Lehrer,
alle Pioniere und Organisatoren, wartet nicht, handelt. Speziell
den Adel, nicht den schwarzen, möchte ich aufrufen,
sich sein Recht und seine Kraft zurück zu holen, natürlich
friedlich, eben mit der neuen Energie und nicht mit den herkömmlichen
Mitteln. Aber auch die Barden und Zauberer
(die Lehrer der Lehrer), sie sind es, die wir jetzt benötigen:
Weise Menschen, die mit ihrer ganzen Erfahrung durch die
Lande ziehen und helfen, biologische Projekte aufzubauen.
Wir brauchen kreative Köpfe, die einfach mal viel Saatgut
kaufen und von der Ostsee bis zu den Alpen Klee oder Gemüse
pflanzen, einfach im Vorbeigehen verteilen.
Der Raum, den wir bauen wollen, kann nur gemeinsam
gebaut werden, und so sollte sich nicht jeder fragen, wo
bekomme ich ein Land her, wie bezahle ich alles, woher
kommt der Strom, und vor allem die Baugenehmigung?
Seinen Raum kann man auch ohne die alte technokratische
Welt erschaffen (oder vielleicht auch nur ohne
sie??) – und ist es schlimm, wenn ich im Wald einen lebendigen
Raum schaffe, obwohl er mir vielleicht nie gehört?
Nein, denn die Welt ist komplett miteinander vernetzt,
und der Raum kommt dann zu mir, vielleicht woanders,
aber das geistige Gebilde ist bereits in der Materie
angekommen, etwas unbestimmt, daher kann sich ja die
Lokalität noch ändern....
Wir brauchen aber auch klare politische Konzepte, denn
die Welt schreit geradezu danach, die „Elite“ weiß ja auch
nicht weiter, also Ideen aufschreiben und via facebook in
die Welt, vielleicht fängt sie ja einer auf, sie ist ja da, verschwindet
ja nicht.... So habe ich auf meiner facebook-Seite
„Die wahre Energiewende zum Abschalten aller AKWs“
h t t p : / /www. f a c e b o o k . c om/ p a g e s /Di e -wa h -
re-Energiewende-zum-Abschalten-aller-AKWs/
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ein Konzept zur einfachen Energiewende beschrieben, das
so, wie es ist, finanzierbar ist, und für alle Bürger ohne
Zusatzkosten, also nur mit den bereits bewilligten Mitteln
für die „Energiewende“, machbar ist. Lest nach.....
Ich biete hiermit den Dialog und vor allem die aktive Unterstützung
von Projekten an, mit Erfahrungen, Hilfe in
kaufmännischen Fragen, Arbeitsleistung usw.
Ich erstelle Businesspläne, oder schaue gerne mal über
Ideen aller Art, wie man sie realisieren kann.
Natürlich bin ich da nur Einer von Vielen, aber wenn ihr
wollt, schreibt mir:
valentino.benjamini@web.de


07.04.2012, 12:35
Profil

Registriert: 12.01.2010, 07:49
Beiträge: 176
Wohnort: Waiblingen, BW.
Danke für den ausführlichen und interessanten Erfahrungsbericht, gibt erstmal einiges zum Nachdenken.
LG
Frieder


11.04.2012, 19:22
Profil
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