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Ist ein Familienlandsitz ein Komforthaus auf dem Land? 
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Registriert: 29.04.2003, 09:53
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:lol: Ha, Komforthäuschen auf dem Land......wer will das schon von den Leuten, die hier wohnen...??? Wir haben ein Häuschen auf dem Land gemietet, das war völlig fertig, also verwohnt und verdreckt...und wir haben viel darin selbst aufgebaut und das mit Liebe, das ist das wichtige. Wichtig an diesem Huschen war der günstige Mietzins und vor allem der riesige Garten......den wir gestalten können, wie wir wollen. Das ist für uns Luxus pur, nicht ob die Wanne aus achtzehnhundert etwas oder eben Luxus Marke hast Du nicht gesehen ist. Das solltest Du bedenken, denn es gibt auch auf diesem Weg Möglichkeit in der nächsten Umgebung was für sich und für die anderen zu tun oder auch vorzuleben. Das macht sehr viel Spass, weil man merkt, so alleine und isoliert ist man gar nicht und das verrückt-spannende, was ich immer wieder feststelle: Nicht anderen zeigen, was richtig oder falsch ist, dann igeln sie sich ein. Kleine Schritte sind wichtig und einer vor den anderen, sonst fällt man. Selbst tun.....dann stehen die Leute auf einmal im Garten, bewundern, machen mit und wollen auch.....bei sich. Das ist doch die wahre Umstrukturierung der Welt in einen Garten der Liebe. Alles kommt von einem selbst und von dem Ort und der Art, wo er sie es gerade stehen und abgeholt werden im Sinne der Liebe und Achtung zur Natur und deren Mitunsleben.....so einfach ist das. Jeder für sich seine eigenen Schritte, um zum Wir zu kommen. Sonst würde es diktatorisch und beschneidend und das Du Du Du beim bösen Kind bringt doch auch nichts. Makarenko ist doch das beste Beispiel!!!! Ich wünsche Dir Frieden und Ruhe im Herzen, Harmonie und Liebe, vor allem aber Zufriedenheit und Toleranz....fühl Dich umarmt, C. :idea: :idea: :idea:

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Lebe Dein Leben wie eine frhliche Melodie und gleich wird es Dir besser gehen!!! Bewahre Deine Trume, lebe Deine Trume!!! C.


21.05.2003, 11:00
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Registriert: 21.05.2003, 10:03
Beiträge: 46
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Für mich stelle mir das so vor:

Ein Strohballen+Lehm-Häuschen (gute Isolation)
ca 3 x 5m Innenraum, begrüntes Dach
Kompost-Eimerklo (Kompostierung draussen)
Eine superdicke "Matraze" mit Dinkelspelzen gefllt als Bett
Tisch, Stuhl etc.
Wasser am liebsten von einem frischen Gebirgsbach
Keine Elektrizität oder höchstens Solar 12/24V für das "Allernötigste"
Kein Radio, Fernsehen, Kühlschrank
Ein Erdkeller für Vorräte
Eine verglaste Veranda im Süden, vielleicht.

Dort würde ich mich anfänglich für kürzere Zeiten ganz bewusst zurückziehen. Diese Zeiten würden länger werden. Irgendwann einmal bin ich bereit, ganz so zu leben.

Als Familie würde ich mir zwei, drei solche Häuschen vorstellen, durch überdachte (offene) Wege verbunden. Damit keiner dem anderen seine Lebensweise "aufzwingen" muss, wir entwickeln uns verschieden schnell.

P.S. Die Frage der Heizung ist noch nicht wirklich geklärt - es gibt ausgezeichnete "High-Tech" Lösungen, aber wie mache ich es einfach und ohne viel Geld?

P.P.S Ich ernähre mich vegan, frisch und ungekocht. Daher entfällt die Notwendigkeit einer "Küche" im üblichen Sinn.


22.05.2003, 12:16
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Registriert: 23.05.2003, 12:06
Beiträge: 8
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Arnd, dein Projekt gefällt mir!!!

Strohballen+Lehm-Häuschen

was ist das genau?

Meine Grosseltern haben Häuser in Kasachstan aus "Samanen" gebaut,
das sind Lehmziegel aus Lehm und Stroh, etwa 30 cm dick und nicht gebrannt, da war es im Winter warm und im Sommer kühl.


09.06.2003, 22:24
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Registriert: 21.05.2003, 10:03
Beiträge: 46
Wohnort: Hannover
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Hallo Hei,

Ein Strohballenhäuschen bis zu maximal 10m mal 10m kann aus fest gepressten Ballen "gemauert" werden. An den Ecken stecken Gewindestangen drin, die das Gebälk mit dem Fundament fest verschrauben (auch Bambus, wobei das Dach durch sein Eigengewicht hält). Verputzt wird mit Strohlehm, eventuell kommt noch vor allem aussen, ein Kalk-Kasein Anstrich drauf. Diese Bauweise hat in den U.S.A schon Generationen überdauert, ist aber in D noch nie genehmigt worden.

Man kann ein solches Huschen auch in Holzständerbauweise bauen, da wird dann mit Strohballen ausgefacht. Das ist in D schon gerade man knapp genehmigt worden. Beispiele siehe http://www.strawbalehouse.de/index.htm

Alte Fachwerkhäuser sind auch in D oft mit Lehmziegeln ausgefacht. Leider werden oft beim Restaurieren gewöhnliche Kalksandstein mit Mörtel nachgefüllt. Das ist ein Jammer!

Mehr Details findest Du, wenn Du im Web mal zum Thema "Strohballenbau" oder "straw bale house" nachschaust. Pioniere in Europa sind Dänemark und Oestereich.

Eure Bauweise aus Kasachstan gefällt mir auch!

Liebe Grüsse,
Arnd


10.06.2003, 11:17
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Registriert: 23.05.2003, 12:06
Beiträge: 8
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Hallo Arnd
Danke für die Information. :D
MfG Hei


12.06.2003, 12:04
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