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Baby- Kinder- Erziehung 
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Registriert: 08.12.2008, 17:38
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Hallo an alle AnastasiaFreunde

Ich hab da ein Thema das mich wircklich sehr beschäftigt

Ich habe eine Tochter sie wird bald 6 Monathe und ich liebe sie über alles sie ist für mich das wichtigste was es gibt.

Ich habe nur ein Problem und zwar hab ich in den Büchern gelesen das wenn ein kind mit spielzeig künstlicher art spielt werden die gedancken blockiert und spielzeuge haben nicht den gleichen sinn wie tiere!!!
Ich verstehe die jungen Menschen huete viel besser wenn ich nachrichten mitbekomme!
Kinden werden jeden Tag irgentwelche Spielsachen gegeben und ihnen gezeigt wie toll es währe dies und jenes zu besizen und mann zeigt kinder die glücklich sind wenn sie genau dieses spielzeug haben (werbung) aber im grunde lügt man die kinder an.
Kinder dencken die eltern sind toll sie würden mir nichts schlechtes geben und spielen damit man lässt die puppe fallen und sie reagiert nicht sie zeigt keine Gefühle kinder wissen das nach einer gewisen Zeit.
So vergehen Jahre ohne das Eltern sich gedanken darüber machen was sie ihren kinder damit antun man sieht es dann in der schule wie kinder sich gegenseitig schlagen und filmen das auch noch!! das ist sooo schrecklich und trozdem dind die eltern machtlos und kommen an die kinder nicht ran! Sie fragen sich warum was haben wir falsch gemacht!
Wenn mann kinder von anfang an mit Tiren aufwachsen lässt ist es nicht so extrem oder?
Meine Frage ist wie kann ich kider ab Babyalter so vördern das sie mit der ganzen Wahrheit so zu recht kommen das wenn sie dann in Kindrgarten und ihn die Schule kommen dem standhaft bleiben was eigentlich gut ist und was gebe ich babys zu spielen damit sie mehr selbstvertrauen und verantwortung lernen ohne das ich meine wohnung mit tieren teilen muss nicht dass ich was gegen tire hätte nein ich liebe sie und ich denke im ernst daran eine katze und ein Hund mit in meiner wohnug leben zu lassen aber ich habe eine so kleine wohnung das es fast nicht moglich ist bitte könnt ihr mir ein paar gute anregungen geben!!!!


08.12.2008, 21:10
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Grüss Gott Alma,

und herzlich willkommen im Forum.

Unser Sohn ist Fast drei und wir machen so manche Erfahrungen und jeden Tag neue.

Merke den Grundsatz: Erziehung der Kinder ist in erster Linie Erziehung deiner selbst...

Wir sind mittlerweile beim Punkt angelangt, kommt Protest auf, wehrt sich unser Sohn, dann schauen wir was wir gerade an uns ändern sollen.
Sei vor allem ehrlich, sag dem Kind wenn du Angst hast, sag dem Kind was es tun soll, statt NEIN zu sagen, also nutze bejahende Worte. Hab auch Mut und schreite ein,wenn in deinem Umfeld jemand dem Kind etwas schlechtes mitteln möchte.

Spielzeug, sagen wir mal so, die ersten Erfahrungen, machen die Kinder mit allen Gegenständen die sie finden, meistens dort wo du die meiste Zeit verbingst, bei uns wars die Küche (Töpfe, siebe, Teller, Tassen), ist auch einiges in Bruch gegangen. Wenn man schon Rasseln und klimperzeug hat, dann mach was positives daraus, mach musik damit.

Sieh auch, Kinder nehmen den Eltern immer ein Päckchen der Probleme ab. Und solltest du das Gefühl erhalten" ich verpasse einen Moment ", dann schaue nach vorne, geb dir noch mehr Mühe und ändere es ab dem Augenblick der Erkenntnis.

Ich wünsche dir noch viel Freude mit deinem Kind.

Bleib Gesund

Thor


08.12.2008, 22:02
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Registriert: 18.10.2008, 18:36
Beiträge: 17
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Beitrag 
Liebe Alma,

Das was Thor geschrieben hat is schon mal gut. Vor allem dass du nicht NEIN sagen sollst, sondern dem Kind einen Vorschlag gibst etwas anderes zu tun.

Ich würde dir noch den Rat geben, dass du so oft es geht mit deinem Kind in euren Garten geht oder wenn ihr keinen habt im Park oder Wald spazieren geht. Also so oft es geht das Kind mit der Natur in Verbindung setzt. Das öffnet die Gedanken statt sie in der Wohnung zu blockieren. Du wirst dann schon sehen wie positiv es auf dein Kind wirken wird (spätestens wenn es zur Schule geht).

Und wenn dein Kind zur Schule geht oder auch schon vorher: Erzähl ihr die Wahrheit vom Leben und der Geschichte (z.B. Anastasia-Bücher) und lass sie selbst entscheiden, was sie logischer findet. Das was ihr in der Schule erzählt wird oder das was in diesen Büchern steht. Denn wenn sie die Chance hat zu entscheiden und die Wahrheit erkennt, wird sie Lügen erkennen können und sich nicht beeinflussen lassen. Egal ob durch die Schule oder die Weltanschauung vieler.

Hoffe es hat dir geholfen

Schöne Grüße
Maxim


09.12.2008, 16:19
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Beiträge: 466
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Beitrag 
Liebe Alma,

ich würde mir da garnicht so viele Sorgen darum machen. Ein Kind, das mit Eltern aufwächst, die ein völlig anderes Selbstverständnis haben, als die meisten, wird niemals langfristig den ganzen "Verlockungen" unserer Konsumgesellschaft verfallen.
Ich bin inzwischen Großmutter von vier Kindern. Ich hatte, was Kindererziehung anbetrifft, schon vor über dreißig Jahren solche Vorstellungen wie Ihr jungen Menschen heute. Ich habe einfach vorgelebt. Und natürlich auch etwas getan. Ich habe dafür gesorgt, dass meine Kinder in einen Kindergarten gehen konnten, den ich selber mit aufgebaut hatte und in dem die Eltern mitarbeiteten und mitgestalteten. Elterndienst war eine Selbstverständliche Sache und wir haben viele tolle Dinge mit den Kindern gemacht. Wir begannen damals auch eine freie Schule aufzubauen, die aber leider wieder geschlossen wurde.

Ich habe vieles einfach auf mich zukommen lassen. Meine Tochter bekam zum Beispiel von ihrer Großmutter Barbiepuppen geschenkt und ich habe innerlich aufgeschrieen. Aber sie beachtete sie garnicht, die waren ihr zu blöd. Meine Kinder waren fast nur draußen. Wir wohnten zwar in der Kleinstadt, hatten aber zum Glück ein Grundstück mit viel Baumbestand. Meine Kinder wuchsen dadurch relaitv frei auf.
Ich selber bin seit Ewigkeiten Vegetarierin, hätte es meinen Kindern aber niemals aufgedrängt, wenn sie Wurst essen wollten, bekamen sie Wurst und mein Sohn hatte zum Beispiel im Jugendlichen Alter eine Zeit, wo er Wurst und Fleisch in Massen aß. Dann begann er ganz plötzlich von Heute auf Morgen sich nur noch vegetarisch zu ernähren. Meine Tochter aß auch immer ein wenig Wurst, weil sie es so wollte. Heute kocht sie ebenfalls nur vegetarisch. Ich bin davon überzeugt, hätte ich auf einer vegetarischen Ernährung strikt bestanden, dass es gut hätte sein können, dass sie sich später davon abgewandt hätten. Wir leben nun mal noch nicht in einer wedischen Welt, wo das Umfeld entsprechend ist.
Ich habe meinen Kindern immer vertraut, dass sie von selber auf all diese Dinge kommen und so war es auch. Missionieren ist das Falscheste, was man machen kann.

Meine Enkelkinder wohnen heute, weil mein Schwiegersohn dort arbeitet, in einer großen Stadt, jedoch direkt an einem Park, an einem Fluss. Die beiden älteren Jungs meiner Tochter sind Kinder, die es in einer Wohnung kaum aushalten. Meine Tochter geht dadurch täglich mit ihnen mehrere Stunden in den Park oder ans Flussufer und das bei jedem Wetter! Spielsachen interessieren sie nur am Rande. Wenn sie jedoch draußen sind, dann blühen sie auf. Sie spielen mit Ästen, mit Steinen, mit Wasser, mit Blättern - mit allem, was sie finden und da haben sie eine unglaubliche Fantasie.
Am Wochenende waren sie bei mir und ich hatte im Keller noch jede Menge Bohnen liegen, die in ihren Hülsen getrocknet waren (ich habe einen großen Garten und lebe daraus). Die drei größeren (8Jahre, 7Jahre und 4 Jahre alt) sahen die Hülsen und sie hatten über eine Stunde lang das größte Vergnügen daran, die Bohnen auszupulen. Ich ließ sie gewähren. Der gesamte Kellerboden war anschließend von Bohnenhülsen übersät und da waren auch noch jede Menge Kerne zwischen. Als sie das entdeckten nahmen sie einen Pappkarton, der dort leer im Keller stand und machten Löcher in den Boden, Dann fegten sie die Hülsen zusammen und schmissen sie in den Pappkarton, den sie dann zu dritt eine ganze Zeit lang schüttelten. Sie hatten sich nämlich überlegt, dass die Bohnen schwerer sind als die Hülsen und dass sie diese so noch gut trennen können. Ich schaute bei dem ganzen Schauspiel nur hin und wieder mal in den Keller. Das sind Spiele nach dem Geschmack meiner Enkel! Sie haben auch Spielzeug - man kann andere Menschen in unserer Gesellschaft nicht davon abhalten etwas für die Kinder mitzubringen und sie wünschen sich auch hin und wieder etwas, aber wirklich spielen tun sie in erster Linie mit dem, was ihnen die Natur gibt!

Ich habe dies so ausführlich geschrieben, um zu zeigen, dass Kinder sich selber das nehmen, was für sie richtig ist, wenn sie einigermaßen natürlich aufwachsen. Einfach tun und leben lassen ist die beste Devise!

Und was die Tiere anbetrifft, so kann ein Eichhörnchen im Stadtpark oft mehr Vergnügen machen, als ein Tier das in der Wohnung lebt, wenn diese nicht dafür ausgerichtet ist.

_________________
Der wedische Weg ist der Weg der Mitte


09.12.2008, 18:54
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Liebe Christa
Ich DANKE dir für deinen lieben Rat ich werde es mir zu herzen nehmen!
:D


11.12.2008, 20:55
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Hallo Alma,

meine Überlegung geht in die Richtung, dass ich auch mal ein Kind war und jetzt zu den Anastasia Büchern Resonanz fühle.
Was hab ich selber in der Kindheit erlebt, dass diese Texte mir zusagen?
Ich hatte auch tote Spielzeuge aus Plastik, zB Lego. Ich hatte auch Stoffpuppen und Stofftiere usw. Nach längerem Nachsinnen kam ich zu zwei Punkten die gleichzeitig zusammen kamen:
Vertrauen in die Natur und Sehnsucht nach Heimat.

Die Sehnsucht kam dadurch dass meine Eltern in meiner Kindheit öfters die Adresse änderten. Mir fehlte also der Landsitz.
Das Vertrauen in die Natur kam durch unzählige Reisen. Soweit ich mich erinnern kann war ich mit meinen Eltern draußen unterwegs. Vermutlich waren wir mindestens einen Tag pro Woche in Wäldern, an Bächen usw. Mein Vater macht botanische (pflanzenkundliche) Exkursionen und jeder Urlaub war eine Reise in wilde Naturregionen. In einigen Regionen ging es auf schmalen Pfaden durch unberührte Natur. Beispielsweise in den Dolomiten, da ist die Kraft der Natur viel stärker als die wenigen Eingriffe der Menschen. In Hotels waren wir praktisch nie, lieber in kleinen Pensionen und am häufigsten im Auto/Zelt/Almhütte, also sehr spartanisch nah am Leben. Ich beobachtete wie mein Vater mit der Fotokamera den vielen verschiedenen Pflanzen nachging, das weckte auch mein Interesse für diese Wesen. Manchmal hat er auch kleine Pflanzen ausgegraben (wenn ganz viele da waren) und sie bei uns zuhause eingepflanzt. Mittlerweile ist der Garten meines Vaters ein botanischer Garten :)
Kombiniert damit hat meine Mutter mich immer wieder trainiert selber zu denken und heraus zu bekommen was ich will und warum ich es will. Von meinen Großvätern lernte ich handwerkliche Fähigkeiten und von meinen Großmüttern das beschäftigen mit Philosophie und geistigen Werten.

Jetzt die Frage: Haben die toten Spielzeuge mir geschadet? Vielleicht, aber so kann ich mitfühlen wie es denen ging die nur solche Spielsachen hatten.

Meine Empfehlung an Dich: Beachte die toten Spielsachen nicht besonders. Fördere sie nicht und bekämpfe sie nicht. Sie sind halt da so wie einiges andere an Müll nun mal da ist. Richte Deine Aufmerksamkeit auf lebende Wesen, Pflanzen, Tiere, Pilze usw. Geh raus in die Natur, möglichst dorthin wo wenig Einfluss durch Menschen stattgefunden hat und Dein Kind wird dadurch wertvolle Anregungen bekommen.

Liebe Grüße
Konstantin


11.12.2008, 21:18
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Registriert: 08.12.2008, 17:38
Beiträge: 4
Wohnort: Schwäbisch Gmünd
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Hallo Konstantin
Ich möchte mich auch bei dir bedanken! Ich werde alles dafür tun das meine tochter in ihrem leben sehr viel in der natur leben und erleben kann es ist mir selber auch wichtig in der Natur zu sein und Mein Famielien Landsitz aufzubauen damit nicht nur meine Tochter eine heimat hat sondern mein Mann und auch ich.
Ich werde deinen Ratschlag mir zu Herzen nehmen!
Ich danke dir!
Liebe Grüße Alma


13.12.2008, 21:53
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