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Zeitpunkt der geistigen Geburt 
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Anastasia Band 6, Seite 33, Alexander Sergejewitsch, Doktor der medizinischen Wissenschaften, Facharzt für Kinderpsychologie, spricht mit Wladimir Megre über den Geburtszeitpunkt:

Zitat:
«Ich habe versucht, die Auslegungen Anastasias dem gegenüberzustellen, was heute populäre Horoskope voraussagen. Im Prinzip stellt sich die Frage, welcher der drei Momente als der wesentlichste für die Geburt eines Menschen anzusehen ist: der Gedanke, die physiologische Empfängnis oder wenn das Neugeborene das Licht der Welt erblickt? Als allgemein übliches Geburtsdatum des Menschen wird der Moment, da der Säugling aus dem Mutterleib austritt, angenommen. Von diesem Augenblick an werden die Horoskope zusammengestellt. Der Wissenschaft ist nun bekannt: Der Embryo lebt und fühlt bereits, wenn er noch im Mutterleib ist. Und wenn dem so ist, dann existiert der Mensch bereits. Er wurde bereits geboren. Er bewegt sich - die Mutter fühlt die Stöße seiner Ärmchen und Beinchen. Möglicherweise ist ein genaueres Datum der Geburt eines Menschen der Augenblick der Befruchtung der Eizelle durch das Spermium? Vom Standpunkt der Physiologie aus legt dieser Augenblick das Geburtsdatum eines Menschen genauer fest. Aber ... das Zusammentreffen von Spermium und Eizelle ist nicht die Ursache, sondern die Folge. Ihm gehen die Gedanken zweier Menschen voraus. Vielleicht sind gerade sie es, die das Geburtsdatum festlegen? Heute ist es üblich, als Geburtsdatum den Augenblick anzunehmen, da die Frucht das Licht der Welt erblickt. Morgen ist vielleicht etwas anderes allgemein üblich. Aus Anastasias Theorie ergibt sich, dass das Geburtsdatum des Menschen der Moment ist, in dem sich die drei Komponenten, alle oben genannten Momente zu einem einheitlichen Ganzen verbinden. Und darin gibt es eine eigene unanfechtbare Logik. Aber wir, ich meine damit sowohl die moderne Wissenschaft als auch religiöse Lehren, haben Angst, daran auch nur zu erinnern.»
«Wieso sollten wir Angst davor haben?»
«Doch, doch ... Sehen Sie, Wladimir Nikolajewitsch, wenn wir anerkennen, dass die Aussagen Anastasias unumstritten sind, dann müssen wir auch anerkennen, dass wir im Vergleich zu den Leuten der Kultur, die sie vertritt, keine vollwertigen Menschen sind. Bei den meisten modernen Menschen werden ein oder zwei Komponenten, die einem vollwertigen Menschen eigen sind, fehlen. Daher fürchten wir uns, nicht nur darüber zu sprechen, sondern sogar daran zu denken. Es wäre aber angebracht, nachzudenken ...»
«Aber vielleicht sprechen wir nicht davon und denken nicht darüber nach, weil diese Aussagen zu umstritten sind?»
«Im Gegenteil! Sie sind zu unumstritten!
Erstens. Überlegen Sie selbst - wer wird bestreiten, dass die Situation, bei der der Gedanke an das zukünftige Kind der Vereinigung von Spermium und Eizelle vorangeht, moralischer und psychologisch gesehen viel gehaltvoller ist als die der Unzucht?
Zweitens. Absolut unbestritten ist auch, dass eine schwangere Frau eine vollwertige Kost erhalten und Stresssituationen vermeiden soll. Ideal passt dazu ein eigener Familienlandsitz, über den Anastasia spricht.
Drittens. Die Niederkunft in gewohnter Umgebung, an einem vertrauten Ort ist für die Gebärende angenehmer und vor allem - für das Neugeborene. Auch das ist eine unumstrittene Tatsache sowohl für die Psychologen als auch für die Physiologen. Stimmen Sie in allen drei Punkten zu?»
«Ja, natürlich.»
«Sehen Sie, sie sind unumstritten und nicht nur für die Wissenschaftler. Folglich können wir die positive Wirkung der Vereinigung dieser drei positiven Komponenten zu einem einheitlichen Ganzen nicht verleugnen.
Als Psychologe kann ich annehmen, dass bei einer solchen Vereinigung eine psychische Reaktion im Raum erfolgt. Auf diese reagiert das gesamte Universum. Es nimmt das Neugeborene auf und stellt mit ihm eine Informationsverbindung her.»
«Möglich. Aber welche Bedeutung kommt dabei der genauen Festlegung des Geburtsdatums eines Menschen zu?»
«Eine große! Eine globale Bedeutung! Sie legt die Ebene unserer eigenen Weltanschauung fest. Wenn wir den Augenblick, in dem das Kind das Licht der Welt erblickt hat, an die erste Stelle setzen, ist folgerichtig in unserer Weltanschauung die Materie das Primäre.
Setzen wir an die erste Stelle den Moment der Verschmelzung der Absichten von Mann und Frau, hat in unserer Auffassung von der Welt das Bewusstsein den Vorrang. Daraus schlussfolgernd werden sich verschiedene Kulturen bilden, die die Lebensweise definieren. Im ersten Fall wird der Materie der Vorzug eingeräumt, im zweiten dem Geist.»


Anmerkung: Aktuell ist allgemein der Zeitpunkt des Abnabelns von der Mutter bekannt als „Geburtstag“. Wer den Tag der Zeugung
(= geistige Geburt) annähernd ermitteln will rechnet von diesem Datum 267 Tage zurück (durchschnittliche Schwangerschaftsdauer).


24.12.2008, 11:51
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