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Berufung 
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Die schlimmste Unterdrückung der Menschheit liegt darin, dass die Menschen zum Überleben Dinge machen müssen, die sie eigentlich nicht machen wollen.

Das Geld könnte ohne Probleme abgeschafft werden, wenn jeder Mensch das machen würde, was für ihn wahre "Berufung" ist! Denn das macht man ja nicht, um zu arbeiten, sondern das macht man, weil man es einfach machen möchte, weil man es mit Liebe macht. Und es fände sich für alles, was der Mensch wirklich benötigt, jemand, der gerade das mit Liebe macht.

Wir unterscheiden zwischen Beruf und Freizeit. Das bedeutet auch, dass Beruf keine wirkliche Berufung ist, denn wenn ich etwas aus Berufung mache, dann mache ich es jederzeit und unterscheide nicht zwischen Arbeit und Frei-zeit. Das Wort Frei-zeit bedeutet ja, dass wir während unserer Arbeit nicht frei sind! Wir sind dann also Gefangene des Arbeitslebens freiwillige Sklaven!

Was Berufung wirklich bedeutet, habe nicht nur ich in den letzten Tagen erlebt. Das Schreiben für das wedische Magazin und die Zusammenstellung von vielen interessanten Berichten macht mir eine derartige Freude, dass ich regelrecht eine Ausschüttung von Glückshormonen gespürt habe - genauso, wie es ist, wenn ich in der Natur bin. Meinem Bekannten. der die Gestaltung übernommen hat, geht es ebenso.
Warum nur, wird in unserer Gesellschaft meist das honoriert, was als Last angesehen wird und keine wahre Berufung bedeutet?
In einer wedischen Welt gibt es ausschließlich Frei-zeit, denn da ist der Mensch immer frei, weil er alles, was er tut aus Berufung tut!

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Der wedische Weg ist der Weg der Mitte


09.01.2009, 22:27
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Christa,ich habe dem nichts hinzuzufügen...da hast Du absolut recht.
...und wir sind auf dem Weg dahin!!!

Beste Grüße

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Sei imHerzen glücklich


31.01.2009, 23:57
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Meine Tochter hat ihren Wunschberuf gefunden, sie ist täglich mit Kindern zusammen und dann am liebsten in der Natur. Ihre Berufsbezeichnung ist Erzieherin, das was sie den Kindern gibt, hat mit erziehen nichts zu tun. Trotzdem lebt sie von Urlaub zu Urlaub und dann ist sie am liebsten im Allgäu auf einem Bauernhof, dort wo wir schon vor 25 Jahren unsere zweite Heimat gefunden haben.

Als sie mal wieder vom Alltagsstress erzählte sagte ich, wir werden eines Tages den Alltag so erleben, wie unseren Urlaub im Allgäu. Bei der nächsten Dienstbesprechung erzählte sie von meiner Idee und wurde mitleidig belächelt.

Ich selbst merke jeden Tag, ob ich Geldverdienstress habe oder das tun kann, was mir an diesem Tag Spass macht. Ich habe den Vorteil, dass ich als Selbstständige meiner Intuitionen folgen kann, was noch nicht heißt, dass ich immer das tue, was mir Spass macht, aber diese Tage werden immer mehr.

Ich wünsche mir mehr Zeit für die Landsitzbewegung, merke aber, dass ich auch weiß, was ich monatlich an Geld benötige. Noch bin ich eingebunden in unser System, glaube auch, dass es noch eine Zeit braucht, bis die erste Gemeinschaft von Menschen ohne Geld leben kann.
Das Ziel ist das was Christa beschreibt. Vielleicht können wir hier Gedanken zu sammeln, wie wir dieses Ziel erreichen werden.

Die Menschen, die arbeiten sind Steuerzahler, die Menschen die nicht arbeiten können sind Empfänger von staatlichher Unterstützung. Dort wo dieses System ins Wanken gerät wird gestreikt.

Wie können wir besser verstehen, dass gerade wir in einer Zeit leben, die uns zu unserer wahren Berufung führen soll. Genau dort beginnen die freien Entscheidungen, die zur Eigenverantwortung und damit auch in die Selbstversorgung führen. Alles was wir brauchen ist in der Natur zu finden und die ist wirklich kostenlos.

Liebe Sonntagsgrüße ChristaK

Christa, aus Deinem Magazin strahlt die Liebe, mit der Du und Deine Freunde es gestaltet haben.


01.02.2009, 10:31
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Liebe Christa,
wenn wir dieses Ziel erreichen möchten, dann geht es nur, wenn wir uns so weit wie möglich aus diesem System heraus nehmen. Aber ohne Geld kommen wir leider in dieser Gesellschaft nicht aus.
Mein Mann und ich haben uns vor Jahren schon soweit es geht autark gemacht. Das hat aber zur Folge, dass wir finanziell manchen Monat gerde so über die Runden kommen und wir uns sehr überlegen müssen, ob wir uns z.B. es leisten können, eine Freundin, die 100 km entfernt wohnt, noch zu besuchen. Mein Mann schreibt als freier Mitarbeiter für eine kleine Lokalzeitung, nimmt aber grundsätzlich nur Aufträge an, die er vor sich selber verantworten kann. Ich habe vor Jahren meine sehr gut bezahlte Stelle als Leiterin eines Reformhauses aufgegeben, weil ich insgesamt täglich 10 Stunden außer Haus war und zu eigenen Gedanken nicht mehr kam. Ich habe dann eine Zeit lang in einem Altenheim die alten, pflegebedürftigen Menschen beschäftigt. Mit ihnen ein wenig Altensport gemacht, bin mit ihnen im Rollstuhl spazieren gegangen, habe vorgelesen usw.. Das war nur ein kleines Zubrot. Seit einem Jahr bekomme ich nun vorgezogene Rente und habe in Kauf genommen, dass mir meine Rente, für die ich ein Leben lang gearbeitet habe, derart gekürzt wurde, dass man davon normalerweise nicht mehr leben kann.

Was wir jedoch festgestellt haben, das ist, dass wir alles bekommen, was wir brauchen. Es sind, seit wir dieses Vertrauen haben unglaubliche Dinge passiert. Uns ist vieles, was wir brauchten, regelrecht zugefallen. Dazu gehört eine Menge Vertrauen und Mut! Unser Essen haben wir zum größten Teil aus unserem Garten. Es fehlt uns eigentlich an nichts und wir sind glücklich dabei. Wir haben unendlich viel gewonnen. Ich kann, wenn mir danach ist, mich tagsüber für zwei Stunden in die Sonne legen und meinen Gedanken nachgehen. Wer kann das sonst - außer am Wochenende und im Urlaub?

Du sagst, dass Deine Tochter ihrer Berufung nachgeht. Aber ist das wirklich ihre einzige Berufung? Würde sie diese Tätigkeit auch dann 8 Stunden am Tag machen, wenn sie nicht auf das Geld angewiesen wäre?

Die meisten Menschen können sich nicht vorstellen, dass jeder Mensch all seine Begabungen ausleben kann, ohne darüber nachzudenken, ob er davon leben kann.
Ein Tag in einer wedischen Welt könnte zum Beispiel so aussehen, dass ein Mensch, nachdem er morgens durch seinen Garten ging, sich in den Garten setzt um zu malen, weil ihn der Garten zu einem schönen Bild animiert hat. Nachmittags hat er sich mit einem Kind verabredet, dem er Geigenunterricht gibt. Anschließend setzt er sich auf sein Pferd und reitet in den Nachbarort, weil er dort mit einem Freund zusammen an einer neuen Möglichkeit tüftelt, die Antigravitationswirkung noch besser nutzen zu können. Am nächsten Tag trifft er sich mit einer Gruppe Kinder, die gemeinsam ein Segelboot bauen möchten. Er hat ihnen versprochen, dass er sie bei der Ausführung unterstützt, wenn sie Hilfe benötigen. Und am Nachmittag des zweiten Tages hilft er Freunden bei der Apfelernte - sie machen das reihum, weil es gemeinsam einfach mehr Freude macht und Abends treffen sie sich dann, um gemeinsam zu musizieren.

Das ist Berufung - dabei werden all meine Talente ausgenutzt und ich habe ein ausgefülltes Leben!

Ich male gerne solcher Bilder, weil sie Wirklichkeit werden, je mehr Menschen in diese Bilder mit einsteigen.

Ich danke Dir übrigens für die Anerkennung um das Magazin. Ja, es wurde mit Liebe gemacht und ich wünsche mir, dass es ganz viele Menschen erreicht.

Herzliche Grüße
Christa

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01.02.2009, 11:32
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Das klingt wunder-voll!
Es ist zwar noch ein Stück Weg bis dahin, aber je mehr von uns dieser Vision Energie geben um so schneller wird es sein. Eine gute Zwischenstufe kann das bedingungslose Grundeinkommen sein, denn es gibt dem Menschen die Freiheit, das zu tun was er wirklich möchte und kann.
Ich finde es sehr schön, dass sich in dieser (und auch anderen) Homepage immer mehr Menschen treffen, die diese Vision haben.
Wir schaffen das :D
Wenn das schon ein Amerikanischer Präsident sagt ..... :wink:

Habt einen wunder-vollen Sonntag
:lol: Ursula


01.02.2009, 15:59
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Beiträge: 76
ChristaK schreibt:

"Die Menschen, die arbeiten sind Steuerzahler, die Menschen die nicht arbeiten können sind Empfänger von staatlichher Unterstützung.
Dort wo dieses System ins Wanken gerät wird gestreikt."

Das erlebe ich ein wenig anders: Alle Menschen wurden zu Steuerzahlern gemacht, auch die, die "nicht arbeiten".
Jeder ganz normale Einkauf macht jeden zum immensen Steuerzahler. Man hat
schon vor einiger Zeit hochgerechnet, daß es durch "versteckte Steuern"
für eine vierköpfige Familie (die herkömmlich, also nicht autark lebt)
allein durch indirekte Steuern zu Kosten von etwa 320 € im Monat
kommt (z.B. gibt es eine 64%ige Steuer auf löslichen Kaffee), darin
ist die "Mehrwertsteuer" noch gar nicht enthalten!
Und die Menschen, die nicht arbeiten dürfen, empfinden sich
als ausgegrenzte Empfänger staatlicher Almosen, von denen man
nicht menschenwürdig leben kann...
Das System gerät nicht "da und dort" ins Wanken, sondern zerbröselt mittlerweile
an allen Ecken und Enden - und dennoch wird,
zumindest in D, kaum gestreikt, weil inzwischen eine geradezu
unglaubliche Entsolidarisierung stattgefunden hat (oder warum sonst?)-

Dennoch -oder gerade deswegen- finde ich Eure Visionen ungeheuer
wichtig und aufbauend, es muß einfach unbedingt "die ersten Menschen, die das System verlassen" geben,
damit andere wieder Hoffnung schöpfen können.
Bei mir persönlich scheint es so zu sein, daß ich von herabziehenden Energien geradezu "bombardiert" werde:
Ich fühle mich wie ein Schwamm, der das alles aufsaugt, und manchmal
gelingt es mir nicht mehr, diese Energien nicht wieder abzustrahlen:
Das "Faß" läuft sozusagen über-

"Wenn Du Sorgen hast, geh' in die Natur!" sagte mein Vater vor langer Zeit einmal zu mir.
Das mache ich auch... Und leide erneut, wenn ich sehe, wie arg Flora
und Fauna vom Raubbau des Zwangssystems gebeutelt werden.
Manchmal müssen wir unsere Augen abwenden, damit wir noch
genügend Kraft finden, um Heilung einleiten zu können-

Versteht mich jemand?

Herzliche Grüße,

T.G.

_________________
Nun feiern wir, vereinten Siegs gewiß,
Das Fest der Feste:
Freund Zarathustra kam, der Gast der Gäste!
Nun lacht die Welt, der grause Vorhang riß,
Die Hochzeit kam für Licht und Finsternis...
F.W. Nietzsche, Aus hohen Bergen


01.02.2009, 18:38
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Lieber Turnus Gleich,
ich verstehe Dich sehr gut, da ich viele Menschen kenne, denen es ähnlich geht.
Ich hatte auch einmal eine Zeit, wo ich so gedacht habe. Ich habe einmal eine geschäftliche Pleite begangen, aus der ich mit Schulden hervor ging und ich habe danach erst einmal nur das Negative meiner Situation gesehen. Alles änderte sich jedoch,als ich meine Einstellung dazu geändert habe.
Meine finanzielle Situation hat sich bis heute nicht groß verändert - aber ich gehe bewusst damit um. Solange Du erst einmal immer das Negative siehst, wird sich bei Dir auch nichts ändern. Gib Deinen Gedanken eine positive Richtung und Du wirst sofort Veränderungen erfahren.
Inzwischen ist mein finanzielles Einkommen immer noch nicht höher, als bei einem Hartz4-Empfänger, aber ich lebe aus meinem Garten. Das Haus in dem ich lebe gehört auf dem Papier einem anderen Menschen und ich zahle Miete dafür, aber energetisch ist es meins! Ich gestalte meine gesamte Umgebung mit meinen Gedanken, ich pflanze auf dem Grundstück Bäume und Sträucher und die Umgebung gibt es mir zurück.

Ich kann nur jedem empfehlen, der Deine Einstellung hat: gehe aufs Land, suche Dir ein kleines, bezahlbares Häuschen. Es gibt da noch eine ganze Reihe, die noch Ofenheizung haben und dadurch auch bezahlbar sind. Ich weiß von einer alleinstehenden Frau mit zwei Kindern, die rumgefahren ist und ganz gezielt nach solchen alten Häuschen gesucht hat - mit Garten natürlich. Sie wurde fündig, bekam es zu einem Spottpreis zu mieten, weil sie dem Vermieter versprach, dass sie so nach und nach etwas an dem Häuschen machen wird, was sie auch tut. Sie lebt aus ihrem Garten und übernahm einen 400,- Euro- Job in einem Bioladen und mit dem Kindergeld, was sie dazu bekommt und dem Unterhalt für die Kinder, kommt sie aus.
Sie ist glücklich, so wie ihr Leben ist, weil sie in allem zuerst das Positive sieht. Weil sie in ihrem Dorf keinen Laden hat, brauchte sie ein Auto zum Einkaufen und prompt bekam sie ein altes geschenkt. Wenn sie sonst noch etwas benötigt, dann hat sie den Tauschring - daher kenne ich sie.

Mein Mann und ich machen es ähnlich. Wenn man wirklich einen Weg sucht, dann findet man ihn. Wir sind doch Schöpfer!
Unsere Gedanken haben Wirkung. Denke ich im Positiven, dann wird mir Positives zustoßen, denke ich im Negativen, dann wird sich mein Leben nicht ändern!

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und viele aufbauende Gedanken. Lass das Glas halbvoll sein und nicht halbleer!
:)

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Zuletzt geändert von Christa am 01.02.2009, 20:22, insgesamt 1-mal geändert.



01.02.2009, 19:16
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Hallo Turnus Gleich,

Du schriebst mir:

Hallo Ursula,

im Forum schreibst Du:

"...Es ist zwar noch ein Stück Weg bis dahin, aber je mehr von uns dieser Vision Energie geben um so schneller wird es sein.
Eine gute Zwischenstufe kann das bedingungslose Grundeinkommen sein, denn es gibt dem Menschen die Freiheit, das zu tun was er wirklich möchte und kann.
Ich finde es sehr schön, dass sich in dieser (und auch anderen) Homepage immer mehr Menschen treffen, die diese Vision haben.
Wir schaffen das ..."

Kennst Du
www.patentrezept.de
oder welches Konzept für "bedingungsloses Grundeinkommen" bevorzugst Du?
(Siehe hierzu auch im Forum "Erfahrungsaustausch-Geld")

Herzliche Grüße,

T.G.

..................................

Hier zwei Links, wo Du das finden kannst was ich mit bedingungslosem Grundeinkommen meine:

http://www.grundeinkommen.info/

http://www.unternimm-die-zukunft.de/

Da findest Du alle Informationen dazu.

Herzliche Grüße
Ursula


01.02.2009, 19:59
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Liebe Ursula, lieber Turnus Gleich,

ich danke Euch beiden dafür, dass Ihr das bedingungslose Grundeinkommen hier ins Gespräch gebracht habt. Ich dachte auch schon daran, traute es mich nicht, weil es nicht wedisch ist. Aber als gute Übergangslösung, weil viele noch nicht so weit sind für eine wedische Gesellschaft sehe ich es inzwischen auch. Deshalb poste ich hier mal meinen Text aus der Online-Petition rein, als Anregung, dass dort so viele unterschreiben, dass wir die 50 000 zusammenbekommen.

Hier ist der Link zur Petition, allerdings muss man sich zum Unterschreiben registrieren lassen:
https://epetitionen.bundestag.de/index. ... petition;s

Ich habe eine Vision einer besseren Gesellschaft:

Jeder Mensch erhält ein bedingungsloses Grundeinkommen. Bedingungslos heißt, egal ob er arbeitet oder nicht. Die Höhe könnte an den Hartz IV-Sätzen orientiert werden. Die Gelder für die Wohnkosten könnten ebenfalls an den dafür verwendeten Tabellen angelehnt werden, nur dass die Empfänger nichts mehr nachweisen müssen.
Das Grundeinkommen reicht gerade zum Leben.

Wenn die Menschen aber richtig gut leben wollen, dann müssen sie arbeiten.

Die Menschen können so ohne Existenzangst arbeiten, sich dabei besser entfalten als bisher, weil sie die Angst vor Kündigung nicht mehr so stark im Nacken haben.

Die Rentenversicherung entfällt, denn auch die bisherigen Rentner erhalten das Grundeinkommen.

Die Arbeitslosenversicherung entfällt, denn es gibt ja an Stelle des ALG das Grundeinkommen. Die JobCenter und die Arbeitsagentur werden überflüssig. Es werden Milliarden an Verwaltungskosten gespart.
Da die Menschen arbeiten dürfen, aber nicht mehr unbedingt müssen, werden die Arbeitgeber ihre Arbeitsplätze attraktiver gestalten, sie werden sich mehr um gute Arbeiter bemühen.

Arbeit wird sich wieder lohnen, weil die Menschen das Grundeinkommen weiter erhalten, egal wieviel sie dazu verdienen.

Arbeit und Gewerbe werden nicht mehr besteuert, auch nicht das Einkommen. Statt dessen wird die Umsatzsteuer entsprechend erhöht.

Kranken- und Pflegeversicherungen werden ebenfalls über den Einkäufe eingezogen. Der Satz für beide Versicherungen zusammen beträgt allgemein 7 % auf jeden Einkauf. Genussmittel wie Alkohol, Tabakwaren, Schokolade usw. werden mit 15 % Kranken- und Pflegeversicherung belastet. Nahrungsmittel aus kontrolliert biologischem Anbau werden von dieser Versicherung befreit.
Damit wird gesunde Ernährung belohnt.

Mit dieser sozialen Sicherheit werden die Menschen wieder kreativer die Zukunft gestalten. Es lohnt sich wieder zu leben und Kinder zu bekommen. Anstatt ums Überleben zu kämpfen werden den Kindern wieder echte Werte vermittelt.

Die Menschen werden ihr Land wieder lieben und Interesse an ihrer Heimat bekommen. Sicher habe ich nicht alles bis zu Ende durchgerechnet, ich bin nur ein einfacher Gärtner. Meine Vision ist auch mehr als Anregung gedacht, an der die Leute, die sich mit der Geldverteilung besser auskennen noch feilen können. Ich denke aber trotzdem, dass wir diese Vision verwirklichen können.

Herzliche Grüße
Andreas Hinz

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www.sonnengaertnerei.de


01.02.2009, 22:38
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Hallo Andreas,

dafür das Du nur ein einfacher :wink: Gärtner bist hast Du das aber sehr gut durchdacht und dargestellt. Mir scheint Du hast das besser verstanden als manche anderen, die sich gern Experten nennen. :idea:

Danke dafür und herzliche Grüße
Ursula


02.02.2009, 00:37
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