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deutsche Geschichte und mögliche Zukunft 
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Registriert: 12.10.2008, 11:18
Beiträge: 76
stefanie.t. hat geschrieben:
Lieber Turnus,
ich wünsche Dir alles Gute,
schön, dass Du und die anderen Euch überhaupt die Zeit nehmt, Euch auszutauschen. Die Masse der 600 Registrierten enthält sich ja dezent jeglicher Meinung.

Liebe Grüße und Gottes Segen
Stefanie



Verehrte Forumsteilnehmer,


den abschließenden Gedanken, den Stefanie an mich wendet,
kann ich einerseits bestätigen: Ich fände es ebenfalls angebrachter,
es würden sich mehr Registrierte hier auch beteiligen-
Auf der anderen Seite empfinde ich es jedoch als bedauerlich, daß
gerade Stefanie mit ihren vielen Erfahrungen und einzigartigen Sichtweisen
dieses Forum verläßt und sich auch infolge ihrer Wortwahl "Du und die anderen",
also "ihr" und "ich" vom Forum in einer Grundsätzlichkeit selbst ausschließt,
die mir -als Mann- kaum nachvollziehbar ist:
Wenn so ein Mann handelte, hätte ich es viel eher verstanden
(Das soll eine Feststellung sein, keine Anklage gegen Stefanie).

Gerade die Frauen haben Wertvolles zu unseren Sichtweisen
und zu unserem Selbstverständnis (auch als "Deutsche") beizutragen.
So stehe ich z.B. dem Gedanken von Christa nahe, daß das Universum
nicht vollendet sein kann, denn sonst müßte es schon längst "gestorben sein" - Entwicklung
ist aber doch nur möglich, wenn noch etwas "ent-wickelt" bzw. ab- oder ausgewickelt werden
kann.
Explizit die Schatten der deutschen Geschichte gehören meines
Erachtens "ausgewickelt" und müssen angesehen werden.

Wir dürfen das jedoch nicht "propagandamäßig" tun, sondern sollten
um größtmögliche Sachlichkeit bemüht sein.

Hierzu füge ich ergänzend einen Aspekt -per Zitat- ein,
der mir, als heimatverbundener Mensch, äußerst wichtig ist:

"Wir Deutschen sollten die Wahrheit auch dann ertragen lernen, wenn sie für uns günstig ist."
Heinrich von Brentano

Was also ist die "Wahrheit" in bezug auf unsere Geschichte
und stimmt das, was man uns darüber an Schulen, Universitäten,
in "Politik und Gesellschaft" - im Fernsehen- lehrt mit ihr überein?

Schon diese Fragestellung ist bei uns schwierig, weil bei bestimmten Themen mit Geld- oder Freiheitsstrafe bedroht ist,
wer hier Aussagen macht, die zwar durchaus wahr sein könnten, aber
nicht "politisch korrekt" sind...

Licht, aber, kann nirgends sein, wo Lügen und Propaganda das
Geschehen beherrschen.

Herzliche Grüße,

T.G.

_________________
Nun feiern wir, vereinten Siegs gewiß,
Das Fest der Feste:
Freund Zarathustra kam, der Gast der Gäste!
Nun lacht die Welt, der grause Vorhang riß,
Die Hochzeit kam für Licht und Finsternis...
F.W. Nietzsche, Aus hohen Bergen


10.03.2009, 16:14
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Registriert: 25.04.2008, 23:50
Beiträge: 466
Wohnort: Thannhausen
Beitrag 
Lieber Turnus Gleich,
was die Vollendung anbetrifft, so kann ich mich daran erinnern, dass in einem Anastasia-Buch steht, dass Kinder, die nicht behindert werden in ihrer Entfaltung, in der Regel die Eltern mit ihren Fähigkeiten sogar übertreffen - und das ist gut so. Auch das spricht dafür, dass der Mensch zwar vollkommen, aber nicht vollendet ist. Mir fällt nur gerade nicht ein, wo es steht, obwohl ich sonst meist alles ganz schnell finde.

Was die deutsche Vergangenheit anbetrifft, so halte ich ein Aufarbeiten auch für wesentlich wichtig. Ich weiß nur nicht, ob ich das in einem öffentlichen Forum machen würde, in Deutschland darf man nicht alles sagen, das ist bekannt. Du hast es ja auch schon erwähnt. Ein Freund meines Mannes lebt auf Sizilien und er sagt uns immer, dass die Italiener sich darüber wundern, was bei uns alles nicht zu sagen erlaubt ist - ohne dass man die Menschen als Antisemiten oder als Rechte bezeichnet.
Ich mache das Aufarbeiten in meinem Bekanntenkreis, da gehen wir auch offen mit schwierigen Themen um.

Liebe Grüße
Christa

_________________
Der wedische Weg ist der Weg der Mitte


10.03.2009, 18:13
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Beitrag 
Nach dem Vorwurf "Verwirrungsversuch" wurde der Beitrag gelöscht.


Zuletzt geändert von stefanie.t. am 11.03.2009, 09:09, insgesamt 6-mal geändert.



10.03.2009, 21:36

Registriert: 12.10.2008, 11:18
Beiträge: 76
Nun, Stefanie,

bin ich doch ein wenig verwundert, nachdem Du ungefähr schon
drei Mal angekündigt hast, zumindest diese Sparte des Forums
verlassen zu wollen (ich hatte es ursprünglich sogar so verstanden,
daß Du das Forum insgesamt gemeint hattest), daß Du Dich jetzt
doch wieder hier äußerst.
Wenn Du etwas nur für mich hast sagen wollen, warum hast Du
dann nicht gleich "pm" benutzt?
Früher war es so, daß Frauen Männer als "umständlich" bezeichnet haben....

Ich zitiere wiederum wörtlich, damit kein Fehler auftritt:

"Da es nichts zu entgegenen gibt, wurde die Kritik zum Thema vollkommen - perfekt - vollendet
bezüglich des Menschen einfach auf das Universum ausgedehnt, das wir noch vervollkommnen sollen.... "

Hierzu kurz und knapp:
1. Offensichtlich gibt es etwas zu entgegnen.
2. In dem zitierten Satz werden die Begriffe "vollkommen" und
"vollenden" durch den Gebrauch der Abwandlung "vervollkommnen"
gleichgesetzt. Das ist entweder geschickt - aber durchschaut
oder geschieht unbewußt. Ich vermute letzteres, weil ich nicht daran
glaube, daß Du uns bewußt täuschen willst-


Der Unterschied der Begriffe ist folgender (erklärt an Beispielen):

Vollkommen: Ein Same ist vollkommmen (in seinen Anlagen), aber noch nicht vollendet,
denn er soll ja erst noch reifen und zur Pflanze oder Frucht werden.

Vollenden: Eine Aufgabe, Tätigkeit, Arbeit zum Abschluß bringen.
Danach gibt es nichts weiter zu tun. Ende. Aus. Amen.
----Das Universum kann, insofern es als unendlich gedacht wird,
also niemals "vollendet" sein, ist aber dennoch vollkommen.


Liebe Stefanie, jeder Mensch ist ein Universum, hier wird also nicht
"schnell weggeschaut ins Universum". Ich bin gern bereit mich korrigieren zu lassen.
Jedoch siehst Du immer wieder "Unlogik" wo es lediglich an einer gemeinsamen Klarheit der Begriffe fehlt-

So gebrauchst Du den Begriff der Vollendung in bezug auf Alfons
(fett gedruckt) in einem Sinne, der für mich und z.B. Christa bedeuten würde:

Solange es aber Menschen gibt, die gar nicht vollendete, also tote, Geschöpfe sein wollen, so wie Alfons es in einem vorigen Beitrag....

Verstehst Du? "Vollendet sein wollen" bedeutet für uns "tot sein wollen", weil eine "Vollendung"
-konsequent zu Ende gedacht - jede weitere Entwicklung ausschließt, also Stillstand und Tod bedeutet!

Niemand wollte Dir vermutlich "am Zeuge flicken", sondern es herrscht Begriffsverwirrung:
und dafür ist "vollkommen" und "vollenden" nur ein Beispiel...

Nichtsdestotrotz bin ich um Entwirrung bemüht.


Liebe Christa,

danke recht herzlich für Deine Beiträge. Es ist gut, sich im Freundes- und Bekanntenkreis
über die tatsächlichen geschichtlichen Zusammenhänge auzutauschen. Trotzdem finde ich,
müssen die Grenzen des "öffentlich Möglichen" nun endlich, nach mehr als sechzig Jahren des
"offiziellen Waffenstillstandes", behutsam geöffnet werden. (Wer weiß denn schon, daß die Behauptung,
der sogenannte "2+4-Vertrag" sei einem "Friedensvertrag" gleichzusetzen, eine Lüge ist?)
Das erfordert Mut. Etwas das Dir innewohnt.

Herzliche Grüße,
T.G.

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10.03.2009, 22:46
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Registriert: 12.10.2008, 11:18
Beiträge: 76
[quote="stefanie.t."
....
Für mich ist das vollkommen unlogisch, was Du herauslesen willst.
Es ist besser, Menschen mit dem gleichen Verständnis, der gleichen Auffassung unterhalten sich, so empfinde ich es.
Dann geht keine wertvolle Zeit für Deutungen und Interpretationen verloren. Die Erde leidet nämlich und es gibt Menschen,
die sehnen leidenschaflich das Paradies herbei.
An die sollten wir auch ein wenig denken.

Es gibt viel zu tun, packen wir's an!
Nicht Worte sondern Taten wolln wir sehen.
Damit Bog/ Dieu sich an der Vollkommenheit seiner Schöpfung und seiner Geschöpfe freuen kann! Er hats verdient!
...

Liebe Grüße
Stefanie[/quote]

Liebe Stefanie,

als ich vorhin geantwortet habe, habe ich offenbar etwas enorm
Wichtiges übersehen, deshalb hole ich dies hier ergänzend nach:
Jeder Einigungsprozeß, jede Begriffsklärung unter Menschen,
die sich als solche erkennen und empfinden ist wichtiger und bedeutsamer, als es "Zeit" jemals sein könnte!
Wenn sich nur "Menschen mit dem gleichen Verständnis" unterhalten würden, dann wäre eine Auflösung
des uns beherrschenden Chaos niemals möglich! Wir hätten dann schon
"Vollendung", die Ordnung des Todes!
Ich kenne die Zeit: Du vermagst mich nicht über sie zu täuschen!
Auch habe ich Kreis und Spirale durchdrungen, sie sind nicht gleichzusetzen,
doch ähnelt die Zeit eher der Spirale, als dem Kreis!

Mein Freund Nietzsche, schon, hat die von ihm so genannte "ewige Wiederkehr des Gleichen" durchbrochen.
Es ist geradezu unüberwindlich schwer mich zu täuschen!

Laß ab von Deinen Verwirrungsversuchen!

Herzliche Grüße,

Turnus Gleich

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10.03.2009, 23:19
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Registriert: 12.10.2008, 11:18
Beiträge: 76
stefanie.t. hat geschrieben:
Nach dem Vorwurf "Verwirrungsversuch" wurde der Beitrag gelöscht.


Liebe Stefanie,

Es handelte sich keineswegs um einen "Vorwurf",
sondern um eine genaue Darstellung und Beweisführung des Vorgangs
sowie die daraus konsequent erfolgende Aufforderung solches zu unterlassen-
Mit einer Löschungsaktion habe ich gerechnet.
So verhalten sich Menschen, denen am Ende doch die Argumente ausgegangen sind...

Herzliche Grüße,

T.G.

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11.03.2009, 09:47
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Beiträge: 416
Beitrag 
Hallo Ihr Lieben,

bisher beteiligte ich mich an den Themenbereichen, die mit Deutschland zu tun haben nur wenig. Das lag vor allem daran, dass ich so eine große Verbundenheit mit meinem deutschen Volk nicht habe.
Ich hatte auch mal etwas geforscht, nach den vedrussischen Spuren bei unseren germanischen Vorfahren, war aber etwas abgeschreckt, weil ich zumindest im Internet bei allen Geschichtsschreibungen überwiegend nur etwas von Eroberungszügen der germanischen Stämme gelesen hatte, also nichts wedisches. Davon war ich dann so abgeschreckt, dass ich dachte, die Germanen hätten die vedrussische Gesellschaft zerstört.
Aber wie das so ist, Geschichte wird meist von den Siegern geschrieben, und das ist oft recht einseitig.

Am Samstag abend schaute ich mir im Arte den Bericht über die Schlacht im Teutoburger Wald an. Und da kamen fast am Rande Informationen herüber, die ich bisher vergeblich gesucht hatte. Ich bin jetzt dabei, mein Bild über unsere Ahnen zu korrigieren und auch über das heutige deutsche Volk.
Es ist nur ein erster Eindruck, aber ich will ihn bereits hier wieder geben.

In dem Dokumentarfilm wurde erwähnt, dass die Römer kaum etwas aus den germanischen Stämmen herauspressen konnten an Abgaben, weil die Familien kaum mehr produzierten, als sie selbst zum Leben brauchten.
Da muss also doch noch ein Rest an wedischer Lebensweise da gewesen sein. Es gab zwar bereits Fürsten, und die Familien hatten mit Ackerbau begonnen, sie waren aber noch weitgehend Selbstversorger.

Interessant fand ich auch, dass es bei den germanischen Stämmen praktisch keine Todesstrafe gab. Es gab maximal Geldstrafen, alles andere überließ man den Göttern. Es muss ein hoher Respekt vor dem Leben da gewesen sein.
Es brachte die Stämme dann gegen die Römer auf, dass die Römer diesen Respekt nicht kannten und überall Menschen kreuzigten oder aufhängten.

Die meiste Resonanz hat in mir aber der germanische Urwald ausgelöst, vor dem die Römer Angst hatten. Auch wenn in Germanien vor 5000 Jahren wahrscheinlich das Klima kontinentaler war, so war es doch noch milder als in Sibirien. Bei den im Vergleich dazu kurzen Wintern und dem Einfluss des Atlantiks muss dieser Urwald der Leistungsstärkste der gemäßigten Zone gewesen sein.
Stellt Euch nur mal vor, bereits die sibirische Taiga versorgt Anastasias Familie das ganze Jahr mit allem was sie braucht, und dort dauern die Winter 6 bis 8 Monate.
Im milderen Germanien waren viel mehr Laubbäume vertreten. Bei mir in der Gärtnerei hat mich die alte Winterlinde (übrigens die einzige echt germanische Lindenart) verblüfft, weil unter ihren hängenden Zweigen als einzige Stelle trotz zeitweise -19°C der Boden überhaupt nicht gefroren war.
Stellt Euch nur mal vor, die vedrussichen Familien gingen einfach jeden Tag durch ihren germanischen Wald und fanden alles, was sie gerade zum Essen brauchten. Fremde Eroberer würden keine Abgaben von ihnen auspressen können, weil niemand Vorräte anlegte. Sie würden die Menschen aus Verärgerung darüber als Wilde bezeichnen.

Ich denke, dass vor 2000 Jahren die vedrussische Zeit auch in Germanien vorbei war. Aber das Wissen aus dieser Zeit war noch da. Ich glaube es ist spätestens mit der Zerstörung dieser einzigartigen germanischen Urwälder verloren gegangen.

Was das germanische Volk angeht, glaube ich, dass es nie eins gab. Die Bezeichnung Germanen wurde unseren Vorfahren wahrscheinlich von den Römern übergestülpt. Es waren viele Stämme, die im Urwald lebten, und die sich manchmal einig waren, oft aber auch nicht.
Mich erinnert das sehr an die Indianer. Die gab es ja ursprünglich auch nicht. Das Wort ist auch nur ein Sammelbegriff für die vielen indigenen Stämme auf dem amerikanischen Doppelkontinent.
Germanien ist so etwas wie eine Landschaft wie Palästina. Es hat ja auch nie ein palästinensisches Volk gegeben, Palästina ist auch nur eine Landschaft im nahen Osten mit vielen Volksgruppen auf kleinem Raum.

Die germanischen Stämme wurden nach der Niederlage im Teutoburger Wald immer wieder gegeneinander ausgespielt, so konnte man sie besser unter Kontrolle halten, und so scheint es mir bis heute zu sein.

So wie das Wort Germanen ein Sammelbegriff für die Stämme in den germanischen Wäldern war, ist für mich auch das einheitliche deutsche Volk ein Kunstprodukt, welches zwar heute real da ist, was aber keine historische Grundlage hat. Im Grunde genommen liegt Deutschland auf der Fläche eines früheren Vielvölkergebietes. Mit einer deutschen Einheit programmiert man immer wieder Konflikte und Uneinigkeiten innerhalb des Volkes vor. Und die Zeit des 3. Reiches hat mit der Zeit der germanischen Stämme überhaupt nichts mehr zu tun.

Wenn wir wedisch leben und das mit der deutschen Geschichte vereinbaren wollen, dann sollten wir wieder Urwälder wachsen lassen und lernen, in ihnen und mit ihnen zu leben.
Wir können auch Siedlungen mit Familienlandsitzen gründen, was ich für realistischer halte. Das hat dann aber nichts mit deutscher Geschichte zu tun, sondern wäre eine Selbstverwirklichung jedes einzelnen Individuums in Deutschland, eine Rückkehr zu den persönlichen Wurzeln des Einzelnen.

Nachdenkliche Grüße
von Kraeutergnom

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16.03.2009, 11:23
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Lieber Kraeutergnom,

daß heutige (oder frühere) Staatsgrenzen nichts gemein haben mit
dem Aufenthaltsort von Völkern oder Volksstämmen wurde weiter
oben schon einmal erwähnt. War es nicht Christa, die sagte, daß der
Staat -im heutigen Sinne- erst von den Römern geschaffen worden ist?

Aufschlußreich finde ich Deine Beschreibungen des alten Germanien,
vor allem, daß das Verhältnis "Zivilisierter - Barbar" von der
offiziellen Geschichtsschreibung wieder einmal genau herumgedreht
worden ist (es gab allerdings vereinzeilt auch "gesittete Römer",
siehe z.B. das Zitat zu Marc Aurel unter meiner entsprechenden
Rubrik)-

Daß das heute sogenannte "deutsche Volk" sich aus vielen Volksstämmen und verschiedenen
SprachDialekten zusammensetzt ist unbestritten.

Deinen letzten Absatz verstehe ich nicht so ganz.
Es klingt so nach individueller Vereinzelung, während ich
mir unter wedischen Landsitz-Siedlungen eigentlich schon auch
eher so etwas wie eine Gemeinschaft von Menschen vorstelle-


"Der Mensch ist ein 'zoon politikon' (Gemeinschaftswesen)"
Aristoteles

Ich freue mich, daß dieser Faden nun endlich auch "am Thema"
weiterzugehen scheint-

Herzliche Grüße,
T.G.

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16.03.2009, 12:30
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Beitrag 
Lieber Turnus Gleich,

"Wenn wir wedisch leben und das mit der deutschen Geschichte vereinbaren wollen, dann sollten wir wieder Urwälder wachsen lassen und lernen, in ihnen und mit ihnen zu leben.
Wir können auch Siedlungen mit Familienlandsitzen gründen, was ich für realistischer halte. Das hat dann aber nichts mit deutscher Geschichte zu tun, sondern wäre eine Selbstverwirklichung jedes einzelnen Individuums in Deutschland, eine Rückkehr zu den persönlichen Wurzeln des Einzelnen."

diesen Absatz von mir hattest Du nicht ganz verstanden. Ich gebe zu, dass ich ihn insofern etwas verfrüht geschrieben habe, weil da meine Meinungsbildung selbst noch im Fluss ist. Bitte nehmt es mal als lautes Denken.

Ich sehe in meiner Vision wedische Menschen, die ihre Individualität leben, zwar in einer Gemeinschaft, weil sich so die Individuen am besten ergänzen und entfalten können, aber ohne jeden kollektiven Zwang.
Die Nationalität der einzelnen Weden gehört zwar zu ihrer Geschichte und zu den Wurzeln ihrer Sprache. In einer wedischen Gesellschaft wird sie aber irgendwann nur noch als Vergangenheit eine Rolle spielen.

Ich wollte damit sagen: Wenn wir schon deutsche Geschichte als Ausgangspunkt für die gezielte Erschaffung unserer Zukunft nehmen, dann sollten wir nicht nur beim angeblich einheitlich deutschem Volk bleiben, sondern da auch die Wurzeln aus Germanien mitnehmen und erkennen, dass unser Land damals ein Vielvölkerland war und wir heute zu dieser Normalität zurückkehren.

Eine Bedeutung für eine wedische Zukunft sehe ich geschichtlich betrachtet ausschließlich in der frühen vordeutschen Geschichte unseres Landes, denn diese Zeit war noch voll mit wedischen Weisheiten. In der deutschen Epoche finde ich nichts Wedisches, so dass ich diese getrost Geschichte sein lassen kann. Für die Gestaltung der Zukunft halte ich es sogar für notwendig, das deutsche Kapitel hinter uns zu lassen.

Einen schönen Tag
wünscht Kraeutergnom

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17.03.2009, 08:14
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Grüsse Alle, mit großem Interesse habe ich Beitrage von Turnus Gleich und Krauetergnom gelesen. Jetzt habe eine Frage -> URWALD<-? In Hermeskeil ich habe bemerkt –Wald dort war nur zur Holzproduktion eingelegt – so genannte, -,,Teuere Wald“ und auf Ausgerodeten Flächen ,,Billiger Wald“ beide mit UHRWALD haben nicht zutun. Interessante Information war in Tema Lebende Zaun aber das ist auch keine URWALD. Sollten Menschen mit Entsprechende Wissen neuen Thema einsprechen von UHRWALD – zur SIEDLUNGSWALD.
Noch eine, Gedanke hat sich visualisiert bei lesen.Wen man spricht über verschiedene Deutschevolksstämmen heute und nicht über DEUTSCHE als eine Einheit – reist es uns nicht auseinander und verhindert ZUSAMMENARBEIT. In Hermeskeil ich hatte Gestern Zuwachs gesehen nur von neue ,,DEUTSCHESTAMM“--- DEUTSCHRUSSEN. Ich bekomme Anrufe aus Frankreich, Niederlanden ...-Menschen wollen was machen. Und was ist mit ,,EHTEN“DEUTSCHSTÄMMIGEN ??? VIKTOR


17.03.2009, 09:02
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