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Energien des Universums - wie entstand Ungleichgleichgewicht 
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Registriert: 08.02.2008, 16:15
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Wohnort: Großröhrsdorf(Sachsen)
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Liebe Stefanie,

vorerst möchte ich kurz auf die abweichende Debatte der Wortdeutungen eingehen...ich finde,es geht nicht darum jeden Wortlaut durchweg zu beurteilen...zum Einen hat jeder seinen eigenen Erfahrungswert was die Bedeutung bzw. den Sinn von Wörtern anbelangt und zum Anderen ist es auch die damit verbundene Art wie man sich allgemein ausdrückt oder ausdrücken kann.Nicht nur der Buchstabenlaut,sondern ebenso die Gefühle äußern sich in Worten und damit auch Sätzen.
Zum eigentlichen Thema: Um die Frage nach der Ursache des Kippen des Gleichgewichtes zu beantworten,ist es wohl notwendig,daß wir mittels unserer Gefühle und nicht mit dem Verstand ergründen.Die Fülle an Dogmen und Konditionierungen in unserem Leben verführen da nur allzu schnell!...ich gehe sehr oft in die Natur(fast täglich) und stelle immer wieder fest,daß ich dort in meinen Gedanken freier werde,...ja, bestimmte Probleme und deren Lösungen klarer erscheinen.Warum?...und damit zur Frage: "Was beeinflusst das Bewusstsein?"...man ist weg vom Alltagslärm, (weitesgehend) weg von künstlichen elektrischen sowie magnetischen Feldern und anderen (Mikrowellen usw.) Strahlungen...weg von der Beeinflussung durch Medien...und man kann ebenso köstliche Kräuter sammeln. Das soll nicht heißen,daß es diese Faktoren im "Alltagsleben" unmöglich machen,bewusster zu werden,sondern vielmehr,daß man durch Erkennen dieser Zusammenhänge bewusst wird.
Schließlich bestimme letztlich ich mit meinen Gedanken, ob etwas schadet oder nicht. ....je nach Bewusstsein

..ich weiß,daß uns die Ursache zur rechten Zeit klar wird

Beste Grüße!

_________________
Sei imHerzen glücklich


24.01.2009, 23:05
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Guten Abend Ihr Lieben!

Danke für Deine interessante Ausführung, lieber Kräutergnom. Wenn man nicht zufällig in einem veganen Haushalt aufgewachsen ist, wird sich die Entwicklungsgeschichte von einigen ähnlich anhören.
Ich kann nur anfügen, dass ich die "Massentierhaltung" aus der Nähe verfolgen durfte - ein extremes Beispiel war ein Praktikum in der Bretagne, wo ich am Morgen den Stall betrat mit dem Gedanken: ob die Schweine heute den Aufstand machen und mich fressen?
Aber das gleiche passiert überall auf dieser Welt, in China bauen sie inzwischen zweistöckige Ställe: oben ist der Hühnerstall, der Kot fällt in den Schweinetrog dazu im unteren Stock, Begründung: das Futter wird dann optimaler ausgenutzt.
Abartig!
Was Milchprodukte anbelangt stellt sich mir inzwischen die Frage, welches Recht wir haben, Kälbern die Milch wegzutrinken und diese dann mit "Milchaustauscher" wachsen zu lassen, eine Mischung aus Milchpulver, pflanzlichen Proteinen und Fetten, ............ also einfach Austauschstoffe, die das Tier zwar wachsen lassen, aber die nicht als schöpfungsgegebene Nahrung ( nährend und mutterkontakt) angesehen werden können - mal abgesehen davon, dass das Kälbchen meist fern der Mutter gehalten wird, in dem Dorf hier in Plastikhütten mit 2 -3 m² Auslauf, dann zu einem Kälbermäster oder Kälberaufzieher kommt,......
Da Kuhhörner unerwünscht sind, werden dem armen Kälbchen oft die Hörner rausgeätzt - eine hornlose Kuh ist praktischer im Stall, weil sie niemanden verletzten kann .... ( Ausnahme Demeter, die Bauern lassen der Kuh ihr Wesen)

Ich denke, dass das Bewusstsein oder Bewusstwerden die Ernährung mitbestimmt und umgekehrt.
Nicht umsonst gibt es die Weisheit:
Man ist, was man isst.


Liebe(r) Aikikai,

es ist richtig, dass man mit dem Gefühl Wahrheiten ergründen kann, aber für was habe ich dann einen Verstand geschenkt bekommen, wenn nicht für das Erklären des Warums dieser Wahrheit ?

Ich für mich halte es so, dass ich meine von Gott gegebenen Fähigkeiten möglichst voll ausschöpfe, damit ich schnell und ohne unnötige Umwege zum Ziel komme und meine wertvolle Zeit möglichst nur für wesentliche Dinge nutze.
Aber ich werde es in Zukunft in meinem Stübchen tun und die Gefühle der Restwelt nicht durch meine Warumfragen irritieren

Liebe Grüße und eine gute Woche
Stefanie


25.01.2009, 20:14
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Registriert: 10.04.2007, 01:16
Beiträge: 416
Beitrag 
Hallo Ihr Lieben,

das Thema Verstand und Gefühl scheint wieder aktuell zu werden. Vorhin habe ich im Forum bei thalus-portal.de dazu etwas geschrieben.

Mir fällt da ein Gleichnis aus der Kirche ein.

Verstand, Gefühl und Glaube laufen auf einer Mauer entlang. Als ihnen bewusst wird, dass sie ja dabei von der Mauer fallen könnten, dass sie aber andererseits auch weiterkommen wollen, überlegen sie, wer von den dreien sie am besten weiter führen kann auf ihrem Mauerweg.
Zuerst geht das Gefühl vor. Es dauert nicht lange und sie fallen alle drei herunter.
Dann geht der Verstand vor. Und wieder fallen sie herunter.
Schließlich geht der Glaube vor und siehe da, jetzt kommen sie gut voran.

Ich denke, dass man auch als nichtkirchlicher Mensch etwas aus dem Gleichnis entnehmen kann. Mir ist noch kein Mensch ohne Glauben begegnet. Selbst Atheisten haben ja den Glauben, dass es kein höheres Wesen gibt.
Ich würde den Glauben auch mit der Intuition gleichsetzen. Etwas das nicht immer klar als Wissen oder Glauben oder beides erkennbar ist.

So wie viele gern ihren Verstand zurückstellen, um etwas mit dem Gefühl besser zu begreifen, so habe ich früher versucht, mein Gefühl auszuschalten um ganz nach Vulkanierart schneller logisch denken zu können. Das gelang mir dann auch jedesmal. Aber die Fehlerquote schnellte jedesmal hoch. Ich fragte mich, warum ich mehr Fehler machte als sonst, wo ich doch rein logisch dachte.
Ähnlich ging es mir, wenn ich nur nach dem Gefühl ging.

Inzwischen denke ich, dass Gefühl, Verstand und Intuition in uns ihren Sinn und ihre Aufgabe haben. Somit trenne ich sie auch nicht mehr voneinander, sondern versuche die mich umgebende Welt mit der Kraft und Stärke von allen dreien zu begreifen.
Es ist richtig, dass wir über die Gefühle viele Informationen bekommen.
Um aber den ursprünglichen Fehler zu erkennen, brauchen wir meiner Ansicht nach Gefühl und Verstand zugleich.

Schöne Grüße
von Kraeutergnom

_________________
www.sonnengaertnerei.de


25.01.2009, 22:27
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Beitrag 
Danke für die schönen Worte lieber Kräuterknom!

Wenn wir den Verstand nicht auch gebrauchen sollten, dann hätte der liebe Gott diese dann unsinnigen Windungen nicht geschaffen.

Das Herz kann uns sagen was wir tun müssen,
der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen. Joseph Joubert


25.01.2009, 22:50

Registriert: 08.02.2008, 16:15
Beiträge: 5
Wohnort: Großröhrsdorf(Sachsen)
Beitrag 
Seid gegrüßt,..ein interessantes Gleichnis Kräutergnom,wobei ich die Intuition immer mit zum Gefühl zähle.
Ich bin schon der Meinung,daß der Verstand seine Berechtigung hat,ohne Zweifel. Er ist Teil eines Ganzen.Er sollte aber nicht die Hauptrolle spielen,weil,wie ich finde,man leicht dazu verleitet wird manche Dinge rein rationell zu betrachten,sie bis ins Kleinste erklären zu wollen.
Beispiel Apfel: den Geschmack bin ich nicht in der Lage jemandem wirklich so zu erklären,daß diejenige oder derjenige weiß,wie ein Apfel schmeckt...erst beim Reinbeißen weiß man es...ist sich dessen bewusst

Es ist wichtig zu ergründen...zum Erkennen einer Reihe an Dogmen und Konditionierungen...,sind wir jedoch zu sehr auf die Suche fixiert,erkennen wir manche Dinge vielleicht nicht...

Die entscheidende Frage nach dem Ungleichgewicht wurde gestellt und damit wird die Antwort auch zu uns kommen. Schließlich funktioniert das im alltäglichen Leben ganz gut. Möchte ich tief aus meinem Inneren eine Frage beantwortet haben,so kommt binnen einer gewissen Zeit auch die Antwort zu mir.

Allerbeste Grüße an Euch,danke für Eure Antworten und eine wundervollen Wochenstart

_________________
Sei imHerzen glücklich


26.01.2009, 01:32
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