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Wer sind die Ahnen und welche Rolle spielen sie? 
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Registriert: 22.01.2008, 19:51
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Liebe Anastasia-Freunde,

ich möchte mit Euch über die Fragen "Wer sind unsere Ahnen" und "Welche Rolle spielen die Ahnen" austauschen.
Die Frage "Wer sind unsere Ahnen" meine ich so: Wenn wir davon ausgehen, dass es Reinkarnation gibt, dann haben die meisten von uns bereits mehrmals auf der Erde gelebt. Christa hat in diesem Forum geschrieben, dass sie sich an viele frühere Leben erinnern kann. In jedem Leben werden wir von einer Mutter geboren, haben einen Vater und eine Ahnenkette mütterlicherseits und väterlicherseits. Die Zahl der Ahnen verdoppelt sich mit jeder Generation (wir haben eine Mutter, einen Vater, zwei Großmütter, zwei Großväter, vier Urgroßmütter, vier Urgroßväter usw.). In jedem Leben andere. In welchem Verhältnis stehen die Ahnen aus früheren Leben zu mir?

Ein wertvolles Buch in diesem Zusammenhang ist für mich "Das Buch des Übergangs. Was geschieht, wenn wir sterben" von Otmar Jenner, Allegria Verlag, 492 S. Es geht zwar mehr um den Sterbeprozess und das Verhalten der Seele vor, während und nach dem Sterben, es enthält jedoch auch Aussagen über die Reinkarnation.

Daraus ergibt sich für mich eine weitere Frage: Wie kann ich Kontakt zu einem Ahnen aufnehmen, dessen Seele bereits in einem anderen Körper reinkarniert hat?

Herzliche Grüße

Matthias


24.01.2009, 11:54
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Beitrag 
Lieber Matthias,

wenn Du es wünschst und intensiv daran denkst, werden sie Dir begegnen, falls sie inkarniert sein sollten. Vertraue da Deiner Intuition! Ich habe am Anfang solche Gedanken, wenn sie kamen als Spinnereien abgetan. Aber dem ist nicht so.
Wenn Du einem Menschen begegnest, zu dem Du Dich hingezogen fühlst, obwohl Du ihn nicht einmal richtig kennst, dann hattest Du mit ziemlicher Sicherheit mit ihm schon in früheren Leben zu tun. Seelen erkennen sich.

Da ich mich an viele Leben erinnerne kann, habe ich in diesen Fällen in mich rein gehört und es kam mir dann irgendwie. So habe ich heute Kontakt zu einer ganzen Reihe Menschen, die in früheren Leben einmal mein Vater, mein Kind, mein Mann oder auch einfach Freunde waren. Ich habe ihnen dann meine Ahn-ungen erzählt, habe ihnen von dem Leben erzählt und von den Personen, wo ich ahne, dass sie es waren. Und es war bisher immer richtig. Wenn wir dann darüber sprachen, kamen bei diesen Menschen auch die Erinnerungen!

Bedenke jedoch auch, dass Du auch selber einer Deiner vielen Ahnen gewesen bist - das Wissen dieser Ahnen ist in Dir!

Die meisten Menschen vertrauen sich selber zu wenig, weil uns die Intuition völlig aberzogen wurde - sie wird in dieser Gesellschaft nicht benötigt.

Liebe Grüße

Christa

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Der wedische Weg ist der Weg der Mitte


24.01.2009, 14:10
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In Bezug auf das Wissen vergangener Leben möchte ich schnell noch kurz etwas hinzufügen.
Man sollte solche Erinnerungen nicht versuchen zu erzwingen. Mit den Erinnerungen an frühere Leben lebt es sich nicht immer besser als jetzt.
Es sind sogar sicherlich viele Menschen durch ihre traumatischen Erinnerungen an frühe Leben davon abgehalten worden ihre derzeitige Lebensaufgabe zu bewältigen.
Solche Erinnerungen öffnen sich einem, wenn man bereit dafür ist.


24.01.2009, 14:38
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Registriert: 25.04.2008, 23:50
Beiträge: 466
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Beitrag 
Lieber Tjulin,

natürlich - erzwingen darf man garnichts! Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass einem Erinnerungen kommen, wenn man es erzwingen will. Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass mehr kommt, je lockerer ich dabei bin.

Und was die traumatischen Erlebnisse anbetrifft, so bin ich in zwei Leben bisher rein gekommen, wo ich doch recht traumatische Erlebnisse hatte. Mir hat es eher geholfen, weil ich dadurch ein paar Dinge in diesem Leben verstand, die ich mir vorher nie erklären konnte. Meine Angst vor Pferden zum Beispiel, die durch nichts begründet war - dachte ich jedenfalls. Aber ich kam in ein Leben, in dem ich vom Pferd gestürzt und gestorben bin. Nun habe ich begonnen, mich langsam den Pferden wieder anzunähern.
Und in einem anderen Leben hatte ich noch ein für mich viel schlimmeres Trauma. Als ich darauf kam, habe ich erst einmal sehr geweint. Aber ich konnte es aufarbeiten für mich selber - da ich ja jetzt dazu viel mehr Abstand hatte, als in dem damaligen Leben. Und es hörten bestimmte Träume auf, die ich mir vorher nie erklären konnte und die damit zu tun hatten.

Ich denke, dass ich eh von selber nur auf Dinge komme, die ich auch verarbeiten kann, denn meine Seele weiß, was sie mir jetzt preisgeben kann und was nicht. Insofern ist es richtig, dass sie sich einem öffnen, wenn man bereit dafür ist.

Liebe Grüße
Christa

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Der wedische Weg ist der Weg der Mitte


24.01.2009, 14:58
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Lieber Tjulin,

auch ich kann berichten, dass traumatische Erfahrungen aus einem vorigen Leben den Menschen heute in seiner Freiheit einschränken können und es sehr hilfreich sein kann, diese alten Traumata aufzudenken. Der jetzt lebende Mensch kann dann, wie von Christa beschrieben, anders mit ihm bisher unerklärlichen Ängsten umgehen und sie bewältigen lernen.
In einem Fall hatte ein Kind unerklärliche Angst vor dem Verhungern. Das äusserte sich so heftig, dass bei Restaurantbesuchen Gäste freiwillig diesem armen Kind von ihrem Teller abgaben, weil sie diesen Blick nicht aushielten. Auch mit "normalem Menschenverstand" unerklärliche Panikattaken, wenn nicht sofort etwas getrunken werden könne, plagten die Eltern heftig. Kein Erklären half. In diesem Fall halfen Verhalten und der ständige Wunsch des Kleinkindes, im Wald die Elephanten holen zu wollen das "Geheimnis "zu lüften.
Dem Kind wurde seine frühere indische Vergangenheit erklärt und die Angst vor dem Verhungern und Verdursten war schnell besiegt. Selbst Kindern kann man erklären, dass dies ein schreckliches Erlebnis aus einem früheren Leben war, das die Seele noch nicht verarbeitet hatte, das man nun verarbeiten kann.

Es gibt ein schönes Buch zum Thema: wiedergefundene Seelen

Die Liebe kennt keine Zeit

von Brian L. Weiss

Und Heilung durch Reinkarnationstherapie, Ganzwerdung über die Erfahrung früherer Leben gleicher Autor

Ich denke, alles hat seine Zeit. Uns wird immer das begegnen, was unsere Seele gerade braucht, um sich weiterzuentwickeln.
Nehmen wir es dankbar an!

Liebe Grüße

Stefanie


25.01.2009, 22:37

Registriert: 30.01.2009, 16:48
Beiträge: 3
Beitrag 
Hallo Leute!

Ich stimme mit euch überein das alles zu seiner Zeit kommt, und das wir immer nur das bekommen was wir verarbeiten können.
Aber ich finde man kann das auch ohne Rückführung erledigen man brauch es sich ja nur in diesem Leben anschauen, und man muß es nicht mit dem Verstand verstehen sondern mit den Gefühlen.
Und die Gefühle werden durch Bedürfnisse ausgelöst, also wenn ich das Bedürfnis befriedige verschwindet auch das Gefühl und ich muß nicht wissen warum es so ist,(ich weiß das es nicht einfach ist aber es funktioniert).
Und es ist genug für alle da, denn das meiste spielt sich nämlich nur im Kopf ab und der ist in solchen Angelegenheiten nicht hilfreich.
Weil er sich nur dagegen sträubt das zufühlen was da ist nämlich liebe.
Auch wenn man es nicht war haben möchte.

Ich hoffe ich habe mich gut genug ausgedrückt.

Freue mich schon auf Rückmeldungen.

Edith


30.01.2009, 17:52
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