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Für alle, die hier mal vorbeischauen 
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Kommt immer wieder.

Hier dürfen auch Zweifel geschrieben werden und wenn in Eurem Bekannten- und Freundeskreis Eure Begeisterung für die klingende Zeder gedämpft wird, laßt Euch nicht entmutigen.

Wir alle hier erleben Angriffe, auf allen Ebenen. Ich weiß seit einem Jahr, wenn ich dieses Forum nicht hätte, wäre ich den Weg wieder zurückgegangen.

Heute weiß ich, dass alles was in diesem Netzwerk passiert in bedingungsloser Liebe endet.

Nur so wird es uns möglich sein, unser Paradies zu erschaffen.

Am Samstag bin ich mit meiner Freundin zu Ikea gefahren, sie brauchte ein spezielles Elektrokabel.
Zurück kam ich mit einer 3m hohen sibirischen Weißbirke. Sie stand nebenan im Gartencenter, war absolut bezahlbar und irgendwie passte sie ins Auto.
Während der ganzen Fahrt habe ich mit ihr gesprochen, weil ich merkte, wie anstrengend die windige Fahrt war.
Sie ist in der Erde, heute regnet es und sie wird sich mit ihren Wurzeln zum Wasser hin ausbreiten.
Es geht ihr genauso gut wie mir.

Es sind die schönsten Momente, die ich erlebe, wenn ich die Pflanzen finde, die zu mir in den Garten wollen.

Liebe Regengrüße aus Darmstadt ChristaK


28.04.2009, 07:48
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Oh, liebe Christa,
da kann ich ein langes Lied von singen! Bei uns in der Nähe ist eine Baumschule und die schmeißen immer wieder Pflanzen weg. Sie mögen es natürlich nicht, wenn jemand anders sich dort die Pflanzen wieder weg holt, weil man dann ja nichts bei ihnen kauft.
Ich gehe von Zeit zu Zeit dorthin und rette die eine oder andere Pflanze vor der Kompostierung. Sie sprechen mich dann stets an. Es sind alles Pflanzen, die nicht so gewachsen sind, dass man sie noch verkaufen kann. Es tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe, was da alles weggeworfen wird. Aber ich kann natürlich nicht alles retten. :D

Ein Bekannter von uns hatte den Besitzer einmal angesprochen, dass er doch diese Pflanzen verschenken kann, um sie in der freien Natur zu pflanzen, aber er zuckte nur mit den Schultern.

Aber um zum Thema zurück zu kommen, es stehen so inzwischen recht viele Pflanzen davon in meinem Garten. Vor Kurzem holte ich von dort eine Eberesche, einen Apfelbaum und einen Kirschbaum, der ursprünglich einmal drei Meter hoch war und den man, damit er nicht mitgenommen wird, in etwa einem Meter Höhe einfach durchsägte. Wir sägten die Stelle zu Hause noch einmal glatt ab und versiegelten die Schnittstelle mit Bienenwachs. Der Stamm war bis auf zwei kleine frische Triebe, kahl. Nach zwei Wochen sind die Seitentriebe schon sehr kräftig geworden und wachsen mit einer enormen Geschwindigkeit und direkt unterhalb der versiegelten Schnittstelle erscheinen jetzt vier neue, frische Triebe. Der Baum lebt weiter, trotz Misshandlung.

Ich spüre direkt die Dankbarkeit der Pflanzen. Sie wachsen mit einer Geschwindigkeit an, die mich jedes Mal wieder verblüfft und auch halbvertrocknete Pflanzen erholen sich rasant.
Ich gehe täglich barfüßig durch meinen Garten und segne ihn und er gibt es mir um ein Vielfaches zurück. Diese Verbindung zur Natur ist etwas Wunderbares!

Ganz herzliche Grüße an alle, die hier lesen und schreiben,

Christa

_________________
Der wedische Weg ist der Weg der Mitte


28.04.2009, 10:25
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Meine Begegung mit Ameisen

Heute wurde ich auf ganz besondere Weise auf Ameisen aufmerksam. Sie suchten einen Weg um aus einem Raum in die Freiheit zu gelangen.

Die, die schon frei waren informierten die, die noch suchten. Es war erstaunlich, wie dieser Informationsfluß lief.

Eine Ameise, die den Weg in die Freiheit kannte, wartete. Nachdem etwa 4 Ameisen von ihr informiert waren, setzte die erste Informantin ihren Weg fort und die letzte nahm dann die Wartestellung ein. Wieder waren es 4 Ameisen, die über den Weg in die Freiheit informiert wurden, dann ging die Informantin und wieder blieb die letzte, um die Botschaft vom Weg in die Freiheit den Nachkommenden mitzuteilen.

Nachdem ich fast eine Stunde dieses Schauspiel beobachtet habe war ich so tief beindruckt, dass ich mich fast nicht traute durch den Raum zu gehen.

Ob es die selben Ameisen waren, die im Garten innerhalb von zwei Tagen das Bokashi unter die Erdoberfläche schafften?

Mein "Highlight" heute. ChristaK


11.05.2009, 22:00
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Ob diese Ameisen Dir und damit uns etwas zeigen wollten: Wie auch wir die Information über den Weg in die Freiheit weiter geben können?! Vielleicht ist das ja eine Alternative dazu, verzweifelt einen Platz für 100 Familien und dann noch gleich die 100 Familien auf einmal zu suchen. Statt dessen gibt jeder die Information über den Weg an 4 andere weiter.
Dann sehe ich auch die Geduld der Ameisen. Insekten leben ja viel kürzer als wir, demnach sind Wartezeiten einzelner Ameisen, die uns kurz erscheinen, für sie sehr lang, deshalb sehe ich das als eine große Geduldsleistung, so lange in Wartestellung zu bleiben, bis auch wirklich 4 Ameisen die Information über den Weg begriffen haben. Könnten wir das auch? Ich habe bisher erst eine Person getroffen, die Anastasias Botschaft von mir erstmalig gehört und geglaubt hat. Alle anderen haben es bisher als Märchen abgetan, sie haben den Weg nicht erkannt, viele wollten ihn auch nicht erkennen, weil sie ihre bisherigen Lebensannehmlichkeiten nicht aufgeben wollen. Ich wollte schon aufgeben, andere davon zu begeistern und einfach alleine anfangen. Die Möglichkeit zu warten, bis 4 Leute diesen Weg in die Freiheit begreifen, ermutigt mich ausharrend nach diesen 4 Leuten Ausschau zu halten. Vielleicht kommt ja dann erst die Zeit für mich, diesen Weg selbst zu gehen.
Diese Logistik macht Sinn für mich.

Vielen Dank, liebe Christa, dass Du uns an dieser Beobachtung teilhaben lässt, egal ob meine Deutung nun stimmt oder nicht, ich werde jetzt auch von dieser Ehrfurcht vor den Ameisen erfüllt.

Liebe Grüße
von Kraeutergnom


11.05.2009, 23:37
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..


Zuletzt geändert von Lilian am 10.10.2009, 20:16, insgesamt 2-mal geändert.



28.08.2009, 20:26
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Hallo Lilian,

ich vermute, dass die meisten in ihren Gärten zu tun haben. Richtige hektargroße Landsitze haben ja noch nicht so viele. Ich selbst habe jedenfalls täglich einige Stunden mit Äpfel sammeln, sortieren und frischen Saft pressen zu tun, außerdem gießen, gießen und wieder gießen: Die Tomaten und Gurken im Gewächshaus und die ganzen Aussaaten und frisch getopften Jungpflanzen für Beet und Balkon für 2010.
Eigentlich hatte ich mir jetzt eine PC-freie zeit verordnet, um mich besser auf meine autistische Tochter konzentrieren zu können. Allerdings hat das Mädel heute offenbar wieder eine schlaffreie Nacht, so dass ich die Zeit nun doch wieder hier nutze.
Normalerweise komme ich in der Frühjahrs- und Obstsaison hier nur zum Lesen und zum Beantworten von dringenden Anfragen. Im Juli und im Winter habe ich etwas mehr Zeit für Forenaktivitäten.

Übrigens lese ich Deine Beiträge sehr gern, auch wenn ich sonst es nicht geschrieben habe.

Liebe Grüße
von Kraeutergnom

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www.sonnengaertnerei.de


28.08.2009, 23:44
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Danke


28.08.2009, 23:57
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Beitrag 
Vor einigen Tagen habe ich eine Frau getroffen, die ebenfalls schon von Anastasia gehört hatte - allerdings
mußte ich im Gespräch mit ihr sehr schnell feststellen, daß sie voller Einwände gegen die Realisierung steckt
- und das obwohl sie schon sehr naturnah lebt, ein Pferd zum Ausreiten besitzt...

Nun, es ist sehr schwer irgendetwas überhaupt zu tun, wenn man
ständig an die Einwände denkt... Mein Leben scheint derzeit
in einer Sackgasse zu stecken; ich suche nach einem Weg für mich,
doch es ist noch "etwas" da, was mich in dieser Sackgasse
festhält... es stammt aus dem Denken der Vergangenheit;
machen wir uns klar, daß wir eine über Jahrzehnte eingelernte
Denkungsart nicht "von heute auf morgen" ändern werden...

Die allermeisten von uns, werden unter wesentlich schwierigeren Bedingungen
"Laufen lernen", als diejenigen in der sibirischen Taiga...

Seit Mai diesen Jahres bin ich nun Pächter eines recht ansehnlichen großen
Gartens mit einem Obstbaumbestand
von ca 2 Dutzend Bäumen, Kirschen, Zwetschgen, Äpfeln...
Das Grundstück umfaßt 1750 m2 - ferner habe ich die Möglichkeit,
einen direkt angrenzenden Acker zusätzlich
zu pachten - dies ist mir zugesagt worden: Die Gesamtfläche
betrüge dann 7.161 m2 - das wäre zwar noch kein Hektar,
aber doch schon "etwas mehr als nichts"...

Leider paßt etwas Gravierendes momentan noch nicht dazu:
...die Konstellation meiner derzeitigen Verpflichtungen...
Ist das ein Einwand? -Nun, eine "Wand" ist da sicherlich noch,
aber deren Auflösung wird sich sicherlich bald zeigen;
Sackgassen erfüllen auch nur temporäre Zwecke.

HGT.

NS: Speziell für Dich, Lilian - dieser Beitrag steht sicherlich nur
deshalb hier, weil Du mich neulich darum gebeten hast... ;-)

_________________
Nun feiern wir, vereinten Siegs gewiß,
Das Fest der Feste:
Freund Zarathustra kam, der Gast der Gäste!
Nun lacht die Welt, der grause Vorhang riß,
Die Hochzeit kam für Licht und Finsternis...
F.W. Nietzsche, Aus hohen Bergen


29.08.2009, 12:55
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Beiträge: 76
Beitrag 
Lilian hat geschrieben:
Kann es sein, daß wir nicht wagen
zu glauben,
wir dürften
auf einem eigenen Stück Erde leben?



Ja, liebe Lilian, so ist es wohl! "Grundstücke" werden ja von
den meisten Menschen hierzulande immer noch als
"Renditeobjekt" betrachtet. Ein "Bauer" verkauft hier wohl
erst, wenn aus "Bauerwartungsland" endlich "Bauland" geworden
ist - denn dann schnellen die Preise in die Höhe...

So ist er, der verkorkste Mensch...

HGT.

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29.08.2009, 14:59
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Beiträge: 466
Wohnort: Thannhausen
Beitrag 
Lilian hat geschrieben:


Ich sehe Filmen von Russen, die bereits ihre Lehmhäuser fertig haben.
Ich bin genervt, die Zeit vergeht, j´en ai ras le bol, man bekommt von jedem Bauern ein Nein: "Ich verkaufe kein Land!"



Liebe Lilian,
Russland hat völlig andere Bedingungen als Deutschland. Dort ist in der Beziehung alles leichter - es gibt riesige freie Landflächen, die wir hier nicht haben. Auch die offizielle Politik ist dort anders in Bezug auf Landvergaben.
Ich weiß wovon ich spreche, mein Sohn und meine Schwiegertochter haben einen Landsitz in einer russischen Ansatasia-Siedlung und sind jetzt übergesiedelt.
Das heißt nicht, dass wir hier nichts tun können - es heißt nur, dass es hier erheblich schwerer ist. Mein Mann und ich haben uns deshalb zuerst einmal ein kleines Häuschen mit einem Garten gemietet, aus dem wir fast alles Gemüse, das wir verbrauchen, ernten können und wir haben auch noch ein Stück Garten einfach zum Genießen.

Außerdem sehe ich es wie Kräutergnom. Wer einen Garten hat mit Selbstversorgung, der verbringt halt viel Zeit draußen statt vor dem Computer. Nicht wegen der Arbeit - die haben wir inzwischen kaum noch, weil wir mit Permakultur arbeiten und nicht noch Gemüse zum Verkauf anbauen, wie Kräutergnom es macht - sondern, weil wir uns einfach draußen aufhalten wollen. Und Einmachen usw. kommt natürlich auch noch hinzu.

Allerdings hast Du insofern Recht, dass hier seit einiger Zeit wirklich Stillstand ist. Es geht wohl da Jedem so wie mir: ich schaue täglich einmal in das Forum rein und es hat kaum Jemand etwas geschrieben - dann gehe ich wieder.

Herzliche Grüße
Christa

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30.08.2009, 08:43
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