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Dogmatismus 
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Registriert: 25.04.2008, 23:50
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Wenn mir Menschen von Leser -Treffen der Anastasia-Bücher erzählen, oder auch von Überlegungen um Siedlungen, die aufgebaut werden sollen, dann bin ich manchmal sehr erstaunt, um den Dogmatismus, der darum häufig aufgebaut wird. Ich denke, dass das mit Unsicherheit zu tun hat - man will nur ja keinen Fehler machen.
Wenn ich mir die Bücher Anastasias durchlese, so finde ich ihn dort nicht. Anastasia lobt zum Beispiel die Kleingärtner in höchsten Tönen, weil sie sehr viel für die Erde tun - die Erde lieben - und die Erde sogar einmal gerettet haben. Aber keiner von diesen Kleingärtnern hatte jemals ein Anastasia-Buch gelesen, weil es sie damals noch nicht einmal gab. Diese Menschen machten einfach nur das, was sie aus ihrem Herzen heraus machen wollten und sie tun es immer noch. Es gibt sehr viele Menschen, die einfach etwas tun, weil ihr Herz es ihnen sagt und das ist immer richtig - egal, ob es so in einem Anastasia-Buch geschrieben steht, oder nicht. Die Anbindung an die Natur weckt diese Kräfte in jedem Menschen - auch ohne zu wissen, ob Anastasia das geschrieben hat, oder nicht. Ich persönlich kenne viele Menschen, die einfach tun, ohne ein Anastasia-Buch jemals in der Hand gehalten zu haben.
Wenn ich dann mitbekomme, dass man in einer Siedlung nur Menschen zulassen will, die alle Anastasia-Bücher mindestens zweimal gelesen haben, oder dass man grundsätzlich nur Paare zulassen will, dann frage ich mich, wo führt solch ein dogmatisches Verhalten hin? Der Mensch lernt am Besten über das Tun. Und ein alleinstehender Mensch kann ja jederzeit seine "Lebensbeigabe" finden.

Das Gleiche gilt, wenn es um Diskussionen geht, ob Milchprodukte oder nicht, ob Alkoholische Getränke oder nicht. Ich denke, das muss jeder Mensch mit sich selber abmachen und darf niemals ein Dogma werden.

Das Herz sollte die einzige "Stelle" sein, die entscheidet, was ich tue und was nicht und sonst niemand.

Herzliche Grüße
Christa

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Der wedische Weg ist der Weg der Mitte


30.05.2009, 10:09
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Hallo liebe Christa,

das ist mir sehr aus dem Herzen gesprochen. Wenn man etwas zu perfekt machen will, wird es letztendlich nicht gelingen. Diesen Unternehmungen fehlt die Leichtigkeit. Ich schaffe mir daher meinen eigenen kleinen Einpersonen-Familienlandsitz und werd mal sehen, wer oder was da noch dazu kommt :wink:
Ich habe so meinen Erfahrungen gesammelt in größeren Gruppen, die sicher alle nur das Beste wollten, aber eben an diesem Dogmatismus und auch Perfektionismus gescheitert sind. Seidem bin ich weitestgehend ein "Einfrau-Betrieb" und treffe so auf wunderbare Menschen.
Ich hab mich viel engagiert, hab viel Zeit und Energie in verschiedene Projekte gegeben, weil es mir Spaß gemacht hat, aber es ist immer an den gleichen Dingen gescheitert - Machtspiele und Dogmatismus! Seit ich MEIN Ding mache, läuft es besser; für mich jedenfalls. Viele Menschen sind noch garnicht so weit wirklich in solchen Gruppen -wie einige geplant sind - leben zu können. Dazu muss man sehr mit sich im Reinen sein. Dann gibts auch keine Machtspielchen mehr und keine Dogmen.
Aber es wird kommen :D
Fangen wir mal klein an :wink:

Herzliche Grüße
Ursula


30.05.2009, 14:57
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Liebe Christa,

danke, daß Du dies hier ansprichst.
Im besonderen sehe ich in der Geschichte mit den Kleingärtnern eine besondere Rolle: Es ist angeblich so, daß Kleingärtner weit mehr Chemiegifte und Kunstdünger pro Fläche kaufen und verwenden. Landwirte rechnen viel genauer und bringen die künstlichen Stoffe so gering wie (angeblich) nötig aus denn es kostet viel Geld.

Und trotzdem sagt Anastasia, daß die Kleingärtner die Erde gerettet haben. Es geht nämlich darum, daß sie die lebenden Pflanzen und die Erde mit ihren Händen liebevoll berühren. Dies ist weit wertvoller als der Schaden durch die künstlichen Stoffe.

Natürlich ist es besser wenn Landwirte und Kleingärtner gar kein Gift verwenden. Aber im ersten Schritt brauchen wir diesen Dogmatismus gar nicht. (im zweiten Schritt auch nicht...)
Was zählt ist die Liebe.

Herzliche Grüße
Konstantin


30.05.2009, 20:00
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Beitrag 
Lieber Konstantin,

meine persönliche Erfahrung sagt etwas anderes. Wer sehr viel Chemiegifte und Dünger verwendet, das sind die verstädterten Gartenbesitzer in den Vorstädten und stadtnahen Dörfern mit ihren Ziergärten.
In den Dorfkernen, dort wo wirklich noch viele Menschen ihr Gemüse selber ziehen, wird meiner Ansicht nach garnicht so viel gebraucht und auch in den Kleingartenanlagen nicht, die zur Zeit übrigens einen neuen Aufschwung erleben - und das vor Allem bei jungen Menschen.
Mein Mann schreibt für eine kleine Lokalzeitung und muss immer wieder auch mal über eine Veranstaltung in einer der vielen Kleingartenanlagen der Umgebung schreiben. Und die sind häufig stolz darauf, dass sie mit sehr wenig Chemie arbeiten - sie betonen das sogar bei den Interwievs. Einige Fotos für den GartenWEden habe ich aus solchen Kleingartenanlagen. Hier finde ich Kräuterspiralen, selbstgebaute "Insektenhotels" und vieles mehr. Die meisten Menschen, die Gemüse anbauen, denken heute schon darüber nach, was sie sich selber mit der Chemie antun.

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30.05.2009, 20:14
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Hallo Christa,

mir geht es nicht darum ob und wieviel Chemie von Kleingärtnern verwendet wird / verwendet wurde. Es geht mir darum, daß die Liebe zählt. :)

Im Lauf der Zeit werden die Kleingärtner auch mit dem Chemiekram wieder aufhören. Wenn jetzt schon viele so weit sind, um so besser.

Liebe Grüße
Konstantin


30.05.2009, 20:19
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Beiträge: 145
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Beitrag 
Hallo

Ich glaube bei der Arbeit im Garten ist noch eines ganz wichtig. Unsere Gedanken sind bei den Pflanzen. Ich habe selbst erlebt, wenn ich mit schweren Gedanken in den Garten bin, dass das Tun im Garten meine Gedanken verändert.

Liebe Grüße ChristaK


02.06.2009, 13:10
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Ja, liebe Christa,
das geht mir auch immer so. Beim Umgang mit den Pflanzen im Garten kommen mir keine anderen Gedanken und meine Gedanken sind dann immer fast zärtlicher Natur. Auch wenn ich einfach nur so da sitze und mir die wunderschöne Umgebung ansehe, dann wird das Herz weit.

Liebe Grüße
Christa

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02.06.2009, 15:32
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Beiträge: 22
Wohnort: Raum-Attergau/Oberösterreich
Beitrag 
Liebe Anastasia Freunde!

Euer Erfahrungs-Austausch hier regt mich an, etwas von meinem Erleben mit Pflanzen beizutragen.
Ich habe lediglich ein paar Tomaten- Paprika- und Pflücksalat- Pflanzen, sowie Kräuter in Töpfen. Aus dem wissen, dass alles aus dem All Einen kommt, habe ich mir einen neuen Umgang beim Gießen und auch zwischendurch mit den Pflanzen erobert.
Ich stelle mir vor, wie ich gerne selbst behandelt werden möchte - so behandle ich dann diese wunderbaren Pflanzen. Sei es, wie ich sie ansehe, was ich denke und auch wie ich sie berühre. Ich bemühe mich, so gut ich kann, es mit Liebe zu tun.
Je besser es mir gelingt mit meiner absoluten Aufmerksamkeit dabei zu sein, umso eher verändert sich meine Wahrnehmung in Kontakt mit den Pflanzen und ich erlebe, dass sie auf ihre Weise antworten. Das kann nur selber wahrgenommen werden. Worte gibt es dafür keine. Es ist einfach so wunderbar, sodass ich mich jedesmal bemühe, nicht eher wieder zu gehen, bevor ich diese Wahrnehmung erlebe. Dennoch ist es wesentlich ohne Erwartung dabei zu sein. Denn Liebe erwartet nichts, sondern verschenkt sich nur. Ich habe dabei begonnen zu verstehen, dass Alles in der Schwingungsform antwortet, wie ich selbst sie gebe.
Und das Schöne daran ist, dass es immer schneller geht.

Herzlichst
Yena

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Ich Bin, so wie Du - einfach Bist,- wie wir alle Ein(fach) Sind und alles Eins IST.


10.06.2009, 21:46
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