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Ernährung 
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Liebe Mitleser hier im Forum,

ich möchte Euch gern einmal nach Eurer Ernährung und den Erfahrungen dazu fragen auch hinsichtlich der jetzigen Winterzeit, wo es kaum Frisches gibt?

Gruß

Elke

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Im Herzen der Menschen lebt das Schauspiel der Natur, um es zu sehen, müssen wir es fühlen.


09.01.2010, 12:42
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Oh, liebe Elke, es gibt noch reichlich Frisches!

Ich habe im Garten noch:
Grünkohl, Rosenkohl, Schwarzen Rettich (abgedeckt), Feldsalat (abgedeckt) und Lauch.
Schwarzwurzeln und Topinambur sind zwar auch noch im Garten, die kann ich jedoch solange der Boden so stark gefroren ist, nicht ernten - die warten jetzt bis zum Auftauen.
Eingelagert im Sand habe ich Karotten, Rote Bete, Sellerie, Topinambur und Patinaken. Dort bleiben sie wunderbar frisch. Ich lasse auch immer einige der Wurzelgemüse im Garten, so dass ich nach dem Auftauen des Bodens darauf zurück greifen kann, doch ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Qualität der Wurzelgemüse im Sand nicht schlechter ist.
Im Keller gelagert warten Weißkohl, Rotkohl, Kürbisse und Zucchinis.
Dann habe ich Sauerkraut gemacht - ein wunderbares Wintergemüse.

Im Keller sind Äpfel - ich hatte zwar nicht genügend eigene zum Einkellern, aber ich bekam da welche geschenkt.

An Wildkräutern gibt es kaum etwas, solange der Schnee so hoch liegt. Allerdings habe ich mir eine Stelle gemerkt, an der es relativ viel Vogelmiere gibt. Da brauche ich nur den Schnee beiseite schieben und finde kleine Mengen. Und sobald der Schnee wieder weg ist, kommen auch die ersten Wildkräuter wieder: zum Beispiel Gänseblümchen und Wegerich.

Wer keinen Garten hat, kann all diese oben genannten Gemüse normalerweise auf dem Markt bekommen.

Ich mache Frischkost - also Salate aus allen Wintergemüsen!

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09.01.2010, 13:13
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Liebe Christa,
phantastisch! Da läuft mir das Wasser im Munde zusammen!

Liebe Elke,
die Oma meiner Kinder hat jetzt noch im Garten Zuckerhut-Salat, unter zwei dicken Folien. Die Salate sind seit November reif, können aber den ganzen Januar noch geerntet werden.

Herzliche Grüße

Matthias


09.01.2010, 19:33
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Lieben Dank für Eure Antworten.
Hintergrund meiner Frage ist, wie haltet ihr es mit Gekochtem oder nur Rohkost also bezogen auf die (bisher) herkömmliche Ernährung. Ich möchte mich gar nicht so auf die Aussagen von Anastasia beziehen, obwohl ich schon sehr ihren "Strahl" spürte, nachdem ich schon jahrelang an meiner Ernährung einiges ausprobierte, auch immer wieder fastete.

Also, nachdem ich gelesen hatte, habe ich es mal wieder ausprobiert, fastete 3 statt einem Tag bei Wasser und Gemüsesaft ( Rote Bete) und begann danach nach dem Gefühl zu essen, was mir auch nicht neu war.
Das war Mitte November, sicher nicht gerade die günstigste Jahreszeit aber für mich stimmte es.
Für mich war erstaunlich, was nach meinen bisherigen Erfahrungen nun passierte. Die 3 Tage zu fasten waren sehr leicht, die letzten Male vorher fiel es mir immer schwerer zu fasten.
Ich begann dann mit Rohkost und fühlte so nach und nach, dass ich nun weder Brot, noch Schokolade und Eier, gar keinen Alkohol ( das war eh schon ganz wenig) und absolut keine Fleisch und dessen Produktezu mir nehmen wollte. Aber auch keine Nüsse und Rote Bete. Obstsäfte und Kaffe standen schon lange nicht mehr auf meinem Plan.
Doch ich begann richtig zu frieren, was ich auch vom Fasten in dieser Jahreszeit kenne, und begann von der Rohkost zu einer warmen Suppe mittags überzugehen. Das tut mir nach wie vor gut.
Doch gibt es Phasen, wo ich einfach kein Sättigungsgefühl habe, besonders wenn ich einen vollen Arbeitstag hatte, dann zieht es mich zu Getreideprodukten hin, doch nicht zum Brot.
Ich weiß um wärmende und kühlende Lebensmittel, die sich in dieser Zeit richtig bemerkbar machen.
Das Zedernöl habe ich probiert und finde keine große Resonanz in mir, wobei ich es pur nicht probieren mochte, habe es in Salate genommen.

Zu der Frische des Obst und Gemüse möchte ich sagen, dass ich, derzeit in der Stadt ohne Garten lebend ausschließlich im Bioladen einkaufen gehe oder wenn ich weiß wie die Sachen angebaut worden sind, auch woanders. Ich habe Unmengen Äpfel einer wunderbaren älteren Sorte
bei meinen Eltern gepflückt und bin damit versorgt. Die gabs schon in meiner Kindheit von diesem Baum und er fühlt sich toll an, ich meine der Baum...schmunzel.

Da fällt mir ein, vielleicht hier einmal zu fragen,ob jemand die Sorte kennt, denn ich würde mir diesen Apfel gern für meinen Familiensitz besorgen, und könnte mir weiterhelfen?
Mein Vater nennt ihn -Nelkenapfel-. Es ist ein kleinerer fester Apfel, klares grün und auch mit richtig roten Stellen. Er schmeckt schon beim Ernten süß und wird beim Aufschneiden nicht braun, behält auch gerieben die gleiche Farbe und ist bei kühler Lagerung bis zum Februar März gut essbar.

Inzwischen faste ich jede Woche 2 Tage also alle 3 - 4 Tage einen Tag nur Trinken. Das Wasser hole ich von einer Quelle.
Dann mit Essen zu beginnen, fällt mir schwer, da ich nach meinem Gefühl, nichts von dem Essen mag, was mir zur Verfügung steht also wie Möhren, Äpfel, Rettich, Kürbis, Weißkohl, Rote Bete etc.
Ich muß mich überwinden zu essen, dann geht es auch wieder und kippt fast in das andere Extrem kein Sättigungsgefühl zu bekommen.
Ich würde auch gern weiter nur trinken, merke aber, dass mein Kreislauf das gerade nicht mitmacht und ich ohne Ende friere, was sehr unangenehm ist.
Ich habe gerade keine Lösung dafür, weiß dass es sich um eine Übergangssituation handelt und nehme es jetzt einfach so, wenns mich auch nicht unbedingt glücklich macht.

Nun habe ich den Hintergrund meiner Frage näher beschrieben.

Herzlichen Gruß

Elke

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09.01.2010, 21:29
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Hallo Elke,

danke für den Hintergrund Deiner Frage. Mir kommt beim Lesen spontan der Gedanke, dass jetzt die Zeit der Nüsse da ist. Ich habe auch angefangen, mir wieder Sprossen im Keimgerät heran zu ziehen. Den Anfang habe ich mit Kresse gemacht, dann kommen Mungobohnen und Braunhirse dazu.

Auch wenn Du Alternativen zu Äpfeln usw. suchst, gebe ich hier mal einen Erfahrungsbericht aus meinen letzten Rauhnächten weiter.
Unmittelbar nach den Weihnachtstagen wurden zuerst meine Tochter und dann ich so richtig krank: Zuerst husten, dann Fieber und das Ganze hielt etwa 5 Tage an. Und auch danach brachten wir noch 2 Tage freiwillig im Bett zu. Es war vor allem für mich eine Geduldsprobe, so lange flach zu liegen, meine Tochter war dagegen eine vorbildliche Patientin. Und ich habe bis Mitte dieser Woche mich noch schwach gefühlt. Aber diese Zwangsentschleunigung war gut für uns beide und mir ist in dieser Zeit einiges Wichtige für mich bewusst geworden.
In diesen Tagen hatten wir 5 Tage lang nur von Äpfeln, Fencheltee und Zwiebelsaft gelebt. Und das hat uns beide gut getan. Obwohl ich meiner Tochter auch anderes angeboten hatte, wollte sie nur die Äpfel essen.

Bis eben hatte ich Besucher bei mir. Ich hatte aus Rosenkohlblätter einen Salat gezaubert, eine experimentelle Premiere. Der Salat war voll angekommen und für uns alle eine neue Erfahrung.

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09.01.2010, 21:55
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Gekeimtes gehört im Winter auch zu meinem Programm. Vor Allem liebe ich Alfalfa, Bockshornklee (würzt wunderbar die Salate) und Kresse.

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09.01.2010, 22:59
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Elke Sylvia hat geschrieben:

Ich muß mich überwinden zu essen, dann geht es auch wieder und kippt fast in das andere Extrem kein Sättigungsgefühl zu bekommen.
Ich würde auch gern weiter nur trinken, merke aber, dass mein Kreislauf das gerade nicht mitmacht und ich ohne Ende friere, was sehr unangenehm ist.
Ich habe gerade keine Lösung dafür, weiß dass es sich um eine Übergangssituation handelt und nehme es jetzt einfach so, wenns mich auch nicht unbedingt glücklich macht.



Liebe Sylvia,

bei Deiner Beschreibung bekomme ich das Gefühl, dass Du Dir vielleicht viel zu viel Gedanken über das Essen machst. Kann das sein? Gerade dieses Hin und Her zwischen kein Sättigungsgefühl oder Überwindung überhaupt zu essen ist sehr ungewöhnlich.
Essen wie das Atmen bedeutet eigentlich, dass man garnicht groß darüber nachdenkt, sondern seinem Instinkt folgt. Könnte es sein, dass Du alles perfekt machen willst?

Ich bin ausgebildete Ernährungs- und Gesundheitsberaterin und habe in dem Bereich viele Seminare durchgeführt.
Ein wenig erinnert mich Deine Beschreibung an bulämische Menschen. Die haben auch solch überschießende Reaktionen zwischen zu viel oder garnicht essen, oder es sogar raus haben wollen. Sie beschäftigen sich auch ständig mit dem Essen.
Damit möchte ich auf keinen Fall sagen, dass Du bulämisch bist, mir sind nur die gleichen Muster aufgefallen.

Vielleicht solltest Du einfach mehr auf Deine "Gelüste" hören? Denke einfach einmal darüber nach, ob was dran sein könnte.

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09.01.2010, 23:18
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Lieber Matthias, lieber Kräutergnom,

lieben Dank für Eure Antworten. Ich habe früher viel gekeimt im Winter und es dann eher aus den Augen verloren, ist ein Impuls durch euch für mich, es wieder mit reinzunehmen. Danke.

Liebe Christa,
lieben Dank für deine Antwort und Anregung.
Ja ich kann gut nachvollziehen, dass der erste Impuls beim Lesen meiner Zeilen zu bulämischen Gedanken ist.
Ich kenne diese Energie gut aus der eigenen Familie durch meine Nichte.
Doch fühlt es sich in mir anders an.
Ich schrieb, dass ich das Gefühl habe, dass es eine Üergangssituation ist und habe nun durch deine Zeilen angeregt, in mir nach einer Antwort geforscht: Es reinigen sich meine Zellen von alter Energie, alten Prägungen.
Das kann ich gut annehmen und mich auch dementsprechend verhalten.
Meine Eltern gehören zur Kriegsgeneration und das ging natürlich tief in unsere Erziehung ein und prägt noch heute meine Mutter...

Lieben Gruß

Elke

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10.01.2010, 22:12
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Hallo,

ich möchte euch nach euren Erfahrungen nach Rohkost zum Abendessen fragen.
Immer wieder lese und höre ich, dass diese ungünstig Abends gegessen ungünstig für die
Verdauung und die Leber sein soll.

Ich mag sehr gern nur Salat zum Abend essen oder auch Obst und meine, dass wichtig ist, dass der Salat nicht auf Unverdautes im Magen trifft und damit Gährung verursacht wird, was sicher nicht nur der Leber Probleme macht...halte ich mich an diese Regel, ist er mir sehr bekömmlich.
Desweiteren bereite ich den Salat ohne Dressing aus Joghurt etc. zu, nur ein wenig Öl und Salz, wenn überhaupt. Derzeit nehme ich gern in Öl eingelegten Bärlauch als "Dressing" für einen Salat mit Brennnesseln, Löwenzahn, Gundelrebe, Giersch und Feldsalat mit einigen Sonnenblumenkernen und vielleicht noch einer Tomate dazu.

Herzlichen Gruß

Elke

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30.04.2010, 08:56
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Liebe Elke Sylvia,

die Ernährungwissenschaftler erzählen vieles und das Meiste von dem, was sie "untersucht" oder "entdeckt" haben ist von der Ernährungindustrie gesponsert. Aus diesem Grunde lese ich schon lange nichts mehr in dieser Hinsicht.
Ich persönlich esse Abends Rohkost ohne jemals irgendwelche Probleme damit gehabt zu haben. Wenn es im Darm übermäßig gärt ist in erster Linie Zucker die Ursache! Jeder, der Süßes ist und nach dem Essen von Rohkost Probleme bekommt, bekommt die, weil Rohkost in Kombination mit Zucker beginnt zu gären. Das ist übrigens auch der Grund, warum viele Menschen mit Vollkornprodukten Probleme bekommen. Es sind nicht die Vollkornprodukte, sondern der Zucker, der sie schlecht verträglich macht. Das sagen die Ernährungsexperten jedoch nicht, weil die Ernährungsindustrie mit den Zuckerproduckten gigantische Umsätze macht.
Dressings aus Joghurt mache ich sowieso nicht, deshalb weiß ich nicht, ob die ungünstig sind - ich mache meine Salate alle ausschließlich mit guten kaltgepressten Ölen und Zitrone oder einem hochwertigen Obst- bzw. Weinessig und natürlich mit ganz viel Kräutern.

Sei herzlich gegrüßt von
Christa

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30.04.2010, 10:33
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