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Borreliose 
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Hallo.
Ich brauche mal eure Meinungen.
Bei mir in der Familie ist nun Borreliose bei jemandem aufgetaucht.
Nach einem Zeckstich vor ein paar Monaten jetzt nun den berüchtigte Rote Kreis um die Bisstelle.
Wir sind nun am überlegen welchen Behandlungsweg wir einschlagen, oder ob wir überhaupt einen einschlagen.
Der Arzt verschreibt ganz klar Antibiotika, aber diese Haudrauf Methode macht denke ich mehr kaputt als sie heilt.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen das die Natur so eine Borreliose Krankheit beherbergt die dem Menschen nur Schmerz und Krankheiten bringt.
Das ist doch sinnlos.

Wir wissen nun nicht wie wir damit umgehen sollen, was wir glauben sollen.

Schenkt uns eure Meinungen!

Alles Liebe!
tjulin


28.09.2008, 18:44
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Lieber Tjulin,

Nachdem mein Mann und ich im Sommer auch die Borreliose hatten und wir uns damit beschäftigten, gebe ich dir gerne ein paar Informationen weiter. Wir haben das Buch „Borreliose natürlich heilen“ von Wolf-Dieter Storl gelesen. Storl schrieb dieses Buch, weil er von einem Arzt, der eine wissenschaftliche Arbeit über die Borreliose geschrieben hat, das gesamte Skriptum seiner Arbeit erhielt. Dieser Arzt hat sich vor allem mit den Borrelien beschäftigt und ist draufgekommen, dass die Antibiotikakur eine völlig unsinnige Behandlung gegen die Borreliose ist. Die Borrelien sind Bakterien, echte Guerillakämpfer, die sehr gefinkelt sind. Je nach den Bedingungen ihrer Umwelt können Borrelien verschiedene Formen annehmen. Neben der normalen spiralförmigen Spirochätenform können sie, wenn ihre Umwelt mit Antibiotika verseucht ist, ihre Zellwand auch abwerfen und zur Kugel werden. In ihrer Kugelform werden sie nicht von Immunzellen erkannt, sie haben dann keine Gesichtsmerkmale, keine Antigene, an denen sie erkannt werden können. Sie können sich auch innerhalb einer Minute verkapseln. In dieser Kapsel- oder auch Sporenform können sie wie in einem Dornröschenschlaf verharren, bis sich das Milieu für sie verbessert. In der Verkapselung sind sie, ohne Stoffwechsel und Teilung, mindestens 10 Monate lebensfähig. Dieter Störl ist dann auf die Karde gestoßen. Die Kardenwurzel hat die Eigenschaft den Nierenfunktionskreis zu stärken, wodurch Knochen und Gelenke gekräftigt werden. Wir haben uns getrocknete Kardenwurzeln aus der Apotheke geholt und mit Alkohol 3-4 Wochen angesetzt. In Ungarn haben wir dann die wildwachsende Karde entdeckt und angesetzt. Sie schmeckt bitterer, als die chinesische aus der Apotheke. Der Autor hat die zerkleinerte Kardenwurzel einfach mit Korn oder Wodka übergossen und in einem Schraubglas 3 Wochen mazeriert an einem warmen Ort. Er empfiehlt 3x 3 Tropfen pro Tag 3 – 4 Wochen. Ich habe je nach Bedarf auch zwischendurch einen Esslöffel davon genommen. Er empfiehlt eine Fortsetzung der Einnahme in den folgenden 12 Monaten, wobei die Tinktur einmal im Monat für die Dauer von 3 Tagen eingenommen wird ( dies soll dem möglichen monatlichen Vermehrungsschub der Borrelien vorbeugen). Mir hat die Anwendung der Karde sehr gut getan, ich konnte sie förmlich im Körper wirken spüren. Auch mein Mann war begeistert von der Karde.
Wir haben uns noch zusätzlich aus Deutschland zwei Kräuterpräparate besorgt : Multiplasan Mineralstoffkomplex 17 und Multiplasan Mineralstoffkomlex 33. Das sind Kräutertabletten (2x tgl 5 Tabletten). In Deutschland kriegt man die Präparate in der Apotheke. Weiters tranken wir sehr viel Goldrutentee und Mariendiesteltee.
Uns hat auf alle Fälle diese Behandlung bestens geholfen.
Zwischendurch litt ich unter einer Nackenstarre und suchte dann doch einen homöopathischen Arzt auf. Als ich ihm sagte, dass ich die Borreliose habe, lachte er und sagte zu mir, dass es die Borreliose gar nicht gibt. Er meinte, das sei nur heiße Luft produziert von der Pharmaindustrie. Zum roten Kreis meinte er, dass da was aus dem Körper rauskommt, was nicht hineingehört und das ist doch gut, sonst würde es nicht Ausschlag heißen, sondern Einschlag. Ich verließ auf alle Fälle die Arztpraxis frei von der Borrelioseangst und meine Nackenstarre war wie weggeblasen.

Alles Liebe
ASA


Zuletzt geändert von ASA am 29.09.2008, 09:35, insgesamt 1-mal geändert.



28.09.2008, 20:17
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Lieber tjulin,

auch ich hatte vor 3 Jahren mit Borreliose zu tun. Ich hatte mich gegen schulmedizinische Antibiotika entschieden und bin heute sehr froh darüber. Denn in meinem Garten ist offenbar jede 2. Zecke infiziert, das merke ich seit voriges Jahr an den Abwehrreaktionen, die ich mit Antibiotika nicht hätte, dann müsste ich mich nämlich jedes Jahr neu mit Antibiotika behandeln lassen, so aber findet dank der Zecken eine ständig neue Immunisierung statt.

Ich stimme ASA zu, dass die Krankheit sehr von der Angst vor ihr lebt. Die Borrelien gehen gern an die Nerven, insofern spielt die Psyche eine große Rolle.

Borreliose muss nicht bei jedem ausbrechen. Meist verläuft sie still, ohne dass derjenige überhaupt etwas merkt. Ich habe mal von einer Untersuchung bei Grundschulkindern in einer Schule gelesen, dass dort 6 von 10 Jungen und 4 von 10 Mädchen jede Menge Antikörper im Blut hatten, ohne dass sie je etwas von der Krankheit gemerkt hatten oder mit Antibiotika behandelt wurden. In der Untersuchung wurde vermutet, dass diese Kinder viel in der Natur waren und sich so frühzeitig mit den Erregern auseinandersetzen konnten.
In Eurem Fall kommt mir der Verlauf besonders langsam vor. Bei mir kam der rote Ring 3 Wochen nach dem Zeckenstich.

Ich hatte mich für Borrelia-Nosode entschieden, leider weiß ich die Potenz nicht mehr. Ich weiß nur noch, dass es Globuli waren und eine C-Potenz. Ich hatte je nach Gefühl zwischen 3 und 7 Gobuli 1 bis 3mal täglich genommen, meistens 5 Globuli. Aber das ist sowieso individuell verschieden. Außerdem hatte ich natürliche Antibiotika verwendet: Den roten Ring hatte ich mit Silberkolloidlösung eingestrichen, einmal täglich. Außerdem hatte ich ebenfalls Silberkolloidlösung unter die Zunge geträufelt, ein- bis zweimal täglich.
Und ich habe jede Menge Meerrettich gegessen, in Scheibchen auf's Brot.

Ich denke, dass Ihr die Borreliose gut behandeln werdet. Wenn neue Fragen auftauchen, auch später könnt Ihr gern fragen, auch über pm, wenn Ihr wollt.

Neben Gesundheit wünsche ich demjenigen in Deiner Familie, dass er herausfindet, welche Aufgabe die Borreliose bei ihm übernehmen will.

Herzliche Grüße
Kraeutergnom

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28.09.2008, 21:24
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Vielen Lieben Dank für eure Erfahrungen, das macht die Sache viel leichter.
Wir wollen nun auch den natürlichen Weg einschlagen, und haben uns das Buch von Wolf dieter Storl besorgt.
Ich denke Borreliose ist ein klassischer Fall von einem Lerneffekt durch Krankheit. Bei der Borreliose kommt es überhaupt erst zu Symptomen wenn das Milieu für sie geeignet ist. Und wenn man das Körpermilieu durch entsprechende Lebensweise ändert, finden die Erreger auch in ihm keinen Aktionsrahmen mehr und müssen wohl oder übel einstecken.
Das heißt durch Borreliose wird man dazu gezwungen umzudenken und eine natürliche und gesunde Lebensführung zu suchen.

Was passiert denn mit dem Ring? Wie lange bleibt der?


29.09.2008, 08:33
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Der rote Ring war bei mir 2 Monate sichtbar und hat sich in dieser
Zeit auf 30cm Durchmesser ausgebreitet. Dann ist er verschwunden
und nach zwei Wochen nach einem Wespenstich war er auf der gleichen
Stelle wieder da, wo er vorher verschwunden war. Das fand ich sehr interessant.

Bakterien und Viren haben ihren Sinn und Platz, die sind nicht gefährlich. Ängste und Bewertungen machen sie erst zu kleinen Monstern.

Alles Liebe
ASA


29.09.2008, 09:44
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Ich habe nun erfahren das der einzige sinnvolle Zeitpunkt Antibiotika einzusetzen der ist, wenn der rote Ring zu sehen ist.
Danach verschwinden die Erreger in Zonen wo sie nur schwer erkannt werden können.

Ob man das Risiko einer EINMALIGEN Antibiotikatherapie doch in Kauf nehmen sollte?

aaaaargh es ist ein Zweischneidiger Weg, zwischen Angst und Vertrauen,...


29.09.2008, 18:29
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Hast Du schon mal den Begriff Antibiotika genau gelesen?

Anti-Bio

also: Gegen das Leben.

Wenn Du das nehmen willst - bitte

Viele Grüße
Konstantin


29.09.2008, 19:06
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Ich werde es schon garnicht nehmen.
Ich sorge mich nur um jemanden, und versuche ihm die Entscheidung zu erleichtern, wobei es mir bis jetzt ehrlich gesagt auch noch nicht gelungen ist.


29.09.2008, 20:33
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Gib demjenigen Bücher wie:
"wie Sie Ihren Arzt davon abhalten sie umzubringen"
usw.

Jemandem eine Entscheidung "leichter" zu machen kannst Du (glaub ich) vergessen. Hilf NUR wenn Du um Hilfe gebeten wirst, (außer ein Verletzter kann nicht mehr reden).

Oft hilft es den Gegenüber zu provozieren damit er/sie selber zu denken anfängt. Dies geht zB: Los geh schon zum Arzt, der gibt Dir gerne Gifte, der lebt von kranken Leuten, loss geh schon, der Arzt will was verdienen ...

Entscheidungen folgen den inneren Wertemustern. Diese formen sich (unter anderem) durch Erfahrung. Komm Du in Frieden mit der Möglichkeit, dass die betreffende Person Anti-Bio nehmen könnte. Kämpfe nicht dagegen. Dann kann diese Person sich frei von Deinen Wünschen selber entscheiden.

Was immer hilft: Fragen stellen:
Was willst Du WIRKLICH??
Willst Du nur das Symptom wegdrücken oder willst Du an die Ursache??
Entscheide: Was willst Du?

Sobald eine "Entscheidung" kommt:
Warum hast Du Dich so entschieden? Erkläre mir bitte genau Deine Gedanken, Deine Gefühle, Deine Absicht.

Dann wiederholen: Was willst Du wirklich??

Liebe Grüße
Konstantin


29.09.2008, 20:47
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Hallo Konstantin,

ich weiß nicht, ob tjulin diese Art des Ratgebens hilft. Uns hatte es geholfen, als unsere Heilpraktikerin sagte: Wenn Ihr Antibiotika nehmt, dann wird sie uns trotzdem alternativ weiterbehandeln. Eines widerspricht nicht dem anderen. Gleichzeitig sagte sie uns, dass sie es uns zutraut, dass wir ohne Antibiotika mit dieser Krankheit fertig werden. Damit hatte sie uns den Druck herausgenommen und uns Vertrauen ausgeprochen, die richtige Entscheidung zu treffen. Bei meiner damaligen Freundin hatte der Arzt bei der 2. Blutuntersuchung einen extrem hohen Antikörperwert gefunden, wie er ihn noch nie in seinem Leben gesehen hatte. Er riet ihr dringends zu Antibiotika. Meine Freundin bekam darauf hin die nächsten 2 Tage heftige Schmerzen im Fuß (Einstichstelle). Im Laufe einer Woche wurde ihr klar, dass die Informationen vom Arzt die Krankheitszeichen hervorgerufen hatten. Sie entschied sich dann gegen Antibiotika.

Ich selbst hatte mich ebenfalls gegen Antibiotika entschieden, traue es aber jedem zu, diese Entscheidung selbst zu treffen.

Nebenbei gesagt: Ich weiß bis heute nicht, welche Antibiotika gegen Borreliose verwendet werden. Penezillin z. B. soll ja ein reines Naturprodukt sein...

Ich will damit nur sagen: Schwarz-Weiß-Malerei halte ich hier nicht für hilfreich bei einer solchen Entscheidung. Besser das Aufzählen der Vor- und Nachteile der einen und auch der anderen Entscheidung und das Vertrauen, dass der Patient herausfindet, wozu er diese Krankheit bekommen hat.
Bei Borreliose machen vor allem die Anhänger der Schulmedizin Druck, das musste und muss ich noch immer selbst erfahren.

Wir die wir gute Erfahrungen mit alternativer Heilung gemacht haben, sollten da keinen Gegendruck machen. Bei dieser Krankheit sollten wir das schon gar nicht. Bei uns jedenfalls ist die Borreliose ausschließlich in den Zeiten ohne Druck geheilt.

Liebe Grüße
Kraeutergnom

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29.09.2008, 21:45
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