Borreliose

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Konstantin
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Beitrag von Konstantin » 30.09.2008, 06:36

Hallo Kräutergnom,

danke für Deine Antwort.
Ob meine Vorschläge tjulin helfen weiß ich auch nicht. Ich hab ein paar Gedanken geschrieben, die ich für möglich halte.
Was für mich in dieser Sache unangenehm ist, ist dass die getroffene Person mir nicht gegenüber steht. Ich sehe, spüre, fühle den Menschen nicht in direkter Begegnung. Noch nicht mal schreibt diese Person selber im Forum und sie hat auch keine Zeilen abschreiben lassen weil sie selber einen Computer nicht bedienen kann.

Dies macht es für mich sehr schwierig passende Vorschläge zu wählen.
Woher soll ich spüren, was die Wertemuster dieser Person sind? Will sie wirklich Hilfe? Was will sie lernen?

Ich hab mal gehört man solle nicht über Personen reden die nicht anwesend sind.

Ist es der Person überhaupt recht, dass tjulin hier im Forum öffentllich um Rat sucht?

Diese um-die-Ecke-Gespräche sind für mich schwieriger als direkte Begegnung.

Viele Grüße
Konstantin

ASA
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Beitrag von ASA » 30.09.2008, 07:30

Tjulin hat geschrieben:
Ich habe nun erfahren das der einzige sinnvolle Zeitpunkt Antibiotika einzusetzen der ist, wenn der rote Ring zu sehen ist.
Danach verschwinden die Erreger in Zonen wo sie nur schwer erkannt werden können.
Ob man das Risiko einer EINMALIGEN Antibiotikatherapie doch in Kauf nehmen sollte?
aaaaargh es ist ein Zweischneidiger Weg, zwischen Angst und Vertrauen,...

Da war noch nicht ersichtlich, dass du für jemanden anderen fragst.
Auf alle Fälle ist vor mir das Bild von Kapitän Jack Sparrow aufgetaucht,
wie er gerade eine Entscheidung treffen muss und links und rechts an
seinen Dreadkocks hängen die kleinen Jacks,seine zwei Ichs und versuchen
ihn zu überzeugen. Die stärkere Kraft der Überzeugung wird siegen, manchmal
sind beide Ichs gleich stark in der Überzeugungskraft
und es siegt der Weg des Kompromisses. Egal wer siegt, die Erfahrungen
sind immer gleich wertvoll und bereichernd für jede weitere Entscheidung.

Alles Liebe
ASA

tjulin
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Beitrag von tjulin » 06.10.2008, 13:35

Ich danke euch für die Antworten.
Und ich verstehe natürlich das man selbst gern mit dem Betroffenen reden möchte. Aber ich werde hier weiter berichten, was geschieht.
Im Moment scheint das Buch von Wolf Dieter Storl gute alternative Ansätze zu bieten. Die Umstände in denen wir uns gerade befinden machen eine Antibiotikatherapie zurZeit nicht möglich, tja.

tjulin
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Beitrag von tjulin » 16.10.2008, 13:01

Es wurde nun ein Bluttest gemacht.
Ergebnis: NEGATIV.
Kann man darauf vertrauen? Ich glaube nicht.
Trotz eines deutliches Ringes um die Bißstelle.

Das Vertrauen in die natürlichen Vorgänge und in die eigenen Abwehrkräfte hat nicht ausgereicht. Wir sind bei Antibiotika gelandet. Aber nur in der Anfangsphase und danach wird das Imunsystem mittels natürlichen Mittelchen wieder aufgepeppelt.

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Konstantin
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Beitrag von Konstantin » 16.10.2008, 14:05

Hallo tjulin,

schön, dass Du Dich wieder meldest.
(Info von mir als Admin: Ich habe den letzten Satz Deines Beitrages gelöscht.)

Es ist völlig in Ordnung, wenn Ihr Euch für Antibiotika entschieden habt.
Jeder hat die freie Wahl und die Verantwortung für sich selbst. Verschiedene Meinungen, Ideen, Anregungen dienen dem Erkennen der Möglichkeiten. Entscheiden darf jede/r selber.

Eine inhaltliche Frage: Was bedeutet "Ergebnis NEGATIV"
Was wurde damit festgestellt?

Viele Grüße
Konstantin

tjulin
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Beitrag von tjulin » 21.10.2008, 12:20

Ich hab nachgefragt. Mit einem Bluttest werden Antikörper nachgewiesen oder eben nicht.
Negativ heißt also: es wurden keine antikörper, kein erhöhter antikörperspiegel im Blut nachgewiesen.

Das muss aber auch nichts heißen denn es gibt Phasen indenen diese tatsächlich garnicht nachgewiesen werden.
Jetzt wird weiterhin Antibiotika geschluckt für 11 Tage.

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Andreas Hinz
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Re: Borreliose

Beitrag von Andreas Hinz » 17.06.2010, 20:10

Hallo Ihr Lieben,

ich greife das Thema wieder auf, weil ich selbst seit einer Woche unter einem Borrelioseschub leide. Ich war heute einigermaßen verzweifelt, weil ich seit 4 Tagen mein linkes Bein kaum bewegen kann, die Schmerzen so stark sind, wie bisher bei keinem Schub und weil ich ab morgen wieder für meine Tochter sorgen muss. Ich wollte hier ursprünglich um Rat fragen, habe mich aber selbst noch mal schlau gemacht und merke, dass der Umgang mit der chronischen Borreliose Aufmerksamkeit verdient. Das betrifft u. a. alle, die sich gegen Antibiotika entschieden haben, und die wie ich jetzt gerade unter Beschwerden leiden.
Ich muss dazu sagen, dass ich fast täglich von verschiedenen Leuten von Antibiotika-Ratschlägen versorgt werde, die mich verunsichert haben. Inzwischen habe ich woanders gelesen, dass die Behandlung anderer Krankheiten mit Antibiotika oft zum Wiederausbruch von versteckter Borreliose führt. Das hat mich wieder darin bestärkt, dass ich mit der Ablehnung von Antibiotika auf dem richtigen Weg bin. Ebenso das Lesen Eurer und vor allem ASAs Hinweise hier.
Neu entdeckt habe ich heute, dass ein Zusammenhang zwischen Borreliose und Fibromyalgie vermutet wird. Und ebenfalls neu war für mich, dass die Borrelien gern die kollagenen Fasern, also z. B. die Sehnen rings um die Gelenke befallen. Dadurch verstehe ich jetzt besser den Grund der Schmerzen: Die Sehen sind durch den Befall angegriffen, ähnlich wie die Mandeln bei einer Angina. Deshalb kommen sie bei Bewegungen auch schneller an ihre grenzen als sonst. Diese Erkenntnis hat mich schon mal ruhiger gemacht.
Die gefürchteten Spätschäden wurden z. B. bei Hunden nie beobachtet. Offenbar gehen sie mit den Schmerzen einfach richtiger um, als viele Menschen.
Ich habe mich vorgestern entschieden, vorerst keinen Kaffee mehr zu trinken, sonst aber viel Flüssigkeit. Dies scheint anzuschlagen, es bleibt aber trotzdem eine Geduldsprobe für mich. Einige Tage lang hatte ich Fieber und schwitzte die Krankheit regelrecht aus. Ich konnte heute nicht in die Gärtnerei und vertraute, dass die Pflanzen den einen Tag ohne Wassergabe überstehen, mir tat dieser Ruhetag gut.
Momentan erstrecken sich die Schmerzen auf der Innenseite des Kniegelenks, mit der Tendenz, nach unten zu wandern.
Vielleicht hat ja jemand eine Idee oder Erfahrung mit ähnlichen Symptomen.
www.sonnengaertnerei.de

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Himmelswanderer
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Re: Borreliose

Beitrag von Himmelswanderer » 18.06.2010, 14:36

Empfehlenswert:

Borreliose natürlich heilen: Ethnomedizinisches Wissen, ganzheitliche Behandlung und praktische Anwendungen
von Wolf Dieter Storl

Eine Bekannte von mir bekam die Diagnose "Borreliose", hält sich aber, was Behandlungen betrifft grundsätzlich fern von der Schulmedizin und hat sich dieses Buch vom guten alten "Dr. Storl"
(dem "Allgäu Schamanen") gekauft. Meines Wissens hatte sie nie Probleme!
WIR müssen die Änderung sein, die wir in der Welt sehen wollen ! (Mahatma Ghandi)

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Re: Borreliose

Beitrag von Shana-Neela » 20.06.2010, 12:57

Lieber Andreas,

vor einiger Zeit habe ich gelesen, dass die wilde Karde ein gutes Heilmittel für Borreliose sein soll, so wie es Herr Storl empfiehlt. Die Firma Nuhrovia aus Österreich stellt so ein Heilmittel aus der Kardenwurzel her. Im Internet findest du sie unter www. nuhrovia.com Wenn du es mit Blütenessenzen unterstützen magst, kann ich dir meine Vindelica Blütenessenz der Karde anbieten. Wenn es dich interessiert schau einfach mal auf meiner Website: www.vindelica-bluetenessenzen.de
Ich selbst habe es noch nicht versucht, da ich wenig akute Probleme mit der Borrelieninfektion habe, seit ich regelmäßig konstitutionelle homöopathische Behandlungen mache und meine Ernährung nach der Empfehlung von Dr. Bruker gestalte. Hilfreich sind auch regelmäßige Lymphtrainagen des ganzen Körpers, da diese Behandlung hilft die Gifte im Körper schneller loszuwerden und das Immunsystem entlastet wird. Die Erfahrung mit dem Kaffee weglassen habe ich vor ein paar Jahren auch gemacht. Meine ständigen Kopfschmerzen sind seither nicht mehr aufgetreten und die Beschwerden an den Gelenken und der Wirbelsäule haben sich gebessert.
Ich hoffe du kannst etwas mit meinem Beitrag anfangen.
Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung und dass du das findest , was dich jetzt am besten unterstützt.

Liebe Grüße
Shana

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Re: Borreliose

Beitrag von tjulin » 20.06.2010, 19:42

Hallo Andreas,
Bakterien verschiedenster Arten befinden sich in unserem Organismus. In der Regel werden sie vom Imunsystem in Schach gehalten und machen sich gerade dann bemerkbar wenn es gerade schwächer wird. Das wäre bei allen arten von Belastungen. Ob nun durch sonstige Infektionen, Entgiftungen, oder alle möglichen Situationen die dein Körper nicht gewohnt ist.
zb. starke körperliche Belastung, neue Belastungen emotionaler Art, psychischer Streß oder so.
Die Tuberkulose Bakterien verhalten sich ähnlich wie die Borreliose Bakterien.
Von meinem jetzigen Verständnis her, sind solche Bakterien fast wie eine Art Imunsystem-Stabilisator, der aber nur funktioniert wenn der Mensch selbst ihn wahrnimmt.
In dem Moment wo Borreliosebakterien "aktiv" werden und schmerzen verursachen ist das der Hinweiß darauf etwas zu ändern.
Ich an deiner Stelle, würde experimentieren. zb. bei der Ernährung, oder beim Sport.
Oder auch bei deinem Lebensalltag selbst. Untersuche auch deine Gedanken und Gefühle, vielleicht du den Bezug über diese Ebene.

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