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Die Lösung des Fehlers 
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Registriert: 06.03.2008, 14:47
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Warum wurde der Mensch böse?

Der Mensch wurde nicht böse, er wurde nur dem göttlichen Gedankensystem untreu. Er entwickelte andere, eigene Systeme die dem göttlichen langsam wiedesprachen. Der Mensch ist ab einer gewissen Gedankenkraft dazu im Stande den Wunsch in sich zu fühlen selbst ein System aufzubauen, der Kraft seiner Gedanken quasi Ausdruck zu verleihen.
Da der Schöpfer unseres Systems hier den Menschen die Möglichkeit gegeben hat sein Ebenbild zu verkörpern, hat der Mensch mit zunehmender Gedankenkraft (die sich immer mehr den 100% annähert) immer mehr die Möglichkeit eigene Welten (Systeme) zu erschaffen.
Das Paradoxon liegt darin: Wenn der Mensch sich den angedachten 100% nähert, (also Gottgleich) werden ihn ihm die Gedanken ein dringendes Bedürfnis auslösen in Form verwandelt zu werden. Gedanken sind Taktgeber, umso stärker sie werden, desto komplexer wird der Takt in dem sie schlagen. Wenn der Mensch nun Anfangs noch das göttliche System akzeptiert hat, so wird er es im Verlauf seiner Verkörperung auf Erden zwar noch akzeptieren, er wird aber in sich selbst Züge entwickeln ein eigenes System aufzubauen, weil seine Gedanken mit zunehmender körperlicher Erfahrung eine eigene Identität und einen eigenen Charakter entwickeln. Sobald man ein Individuum „spielt“, eine Rolle in einem Gedankensystem übernimmt, beginnt der Rahmen persönlicher Erfahrungen, diese bestimmen den Charakter seiner Gedanken. Da der Mensch als Ebenbild Gottes auf Erden verkörpert wurde, werden sich die Gedanken des Menschen aufgrund der gemachten Erfahrung verändern, sie werden sich nicht zwingend dem Göttlichen Gedanken wiedersprechen, sie werden aber den Drang entwickeln EIGENES zu schaffen.
Da Gott außerhalb jeder Verkörperung existiert sind seine Gedanken beständiger als die des Menschen. In feinstofflichen Ebenen sind die Erfahrungen die man mitnimmt längst nicht so schnell und verdichtet wie die im materiellen Bereich. In diesem verändern sich Gedanken schneller. Wenn die Kraft gleich bleibt hat der Gedanke nur das Bedürfnis eine eigene Form zu finden und keine schon erdachte Form zu dirigieren.
Als der Mensch früher seiner charakteristischen Gedankenkraft Ausdruck verleihen wollte kam ein Aspekt hinzu der die Form seines Gedankens gegen die göttliche Ordnung lenkte. Es war die Stellung eines höheren Wesens unter vielen. Der Mensch wurde als einziges mit solch starken Fähigkeiten erschaffen das in ihm seine Gedanken den Charakter eines Machtwesens annahmen. Seine Gedanken bildeten die Persönlichkeit aus, die nach den gemachten Erfahrungen am wahrscheinlichsten ist.
Die Form ist Ausdruck der Gedankenstärke und des Gedankencharakters.
Der Fehler taucht immer dann wieder auf, wenn die Menschen eine gewisse Gedankenstärke (also Natürlichkeit) entwickeln, da dann die Gedanken die Züge eines göttlichen Wesens annehmen, mit dem Charakter eines Machtwesens. Wäre der Mensch nur eines von vielen Ebenbildern Gottes, würde er andere Erfahrungen machen, die seine Gedanken bodenständiger und animistischer werden würden lassen.
Gedanken wollen in eine Formation gebracht werden. Die Formation ist abhängig von der Reinheit der Gedanken. Der Mensch früher wurde zu schnell über-mütig und gab eine Formation an die naiv war. Die Formation beruhte auf der Machtsucht. Die Menschen sahen keinen anderen Konkurrenten als sich selbst. Sie bekriegten sich selbst um über noch mehr Macht zu verfügen.
Warum wollen Menschen über immer mehr Macht verfügen?
Es ist der dringende Ausdruck ihres charakteristischen Gedankens. Eine Welt zu erschaffen heißt sie als Herrscher zu regieren. Gott wusste das, und erschaffte deswegen den Menschen als gleichwürdigen Vertreter, um selbst nicht als „Oberhaupt“ zu gelten gab er dem Menschen alles was er auch an Fähigkeiten hatte. Der Mensch steht ab einer gewisse Stufe (Gedankenkraft = Natürlichkeit) vor der Aufgabe eine Welt zu erschaffen ohne sie zu beherrschen. Die Lösung ist in Wirklichkeit keine.
Der Mensch muss wenn er den Charakter seiner Gedanken erkannt hat, eine Welt außerhalb der Erde erschaffen die auf dem gleichen oder einem ähnlichen Prinzip aufbaut wie das hier auf der Erde.
Er kann seine immer stärker werdenden Gedanken nur in einen passenden Takt formieren.
Die Krönung der menschlichen Entwicklung ist das Erschaffen eines zweiten Göttlichen Wesens mit denselben Fähigkeiten wie er selbst. Dieses neue göttliche Wesen würde die Gedankencharakteristika des göttlichen Menschen zu einem Vater machen, und ein Vater ist, anders als ein Herrscher, ein Schöpfer und kein Zerstörer. Sobald dieses neue Wesen erschaffen ist, wird der Mensch als Vaterfigur vielleicht sogar hinter den stärkeren Fähigkeiten dieses Wesens zurücktreten um Platz zu machen.
Ausbeutung (Herrschaft) ist nicht natürlich. Austausch ist natürlich. Austausch wird in der Vaterrolle erreicht über die Liebe.
Sobald der Mensch dieses neue Wesen erschaffen hat, und auf einem anderen Planeten ein gleichwertiges System existiert, werden die Kriege hier verschwinden. Sie werden auf dem neuen Planeten erneut beginnen, aber sie gehören dazu. Kriege sind nur Fehler in der Formation vieler charakteristischer Gedanken zu einem Ganzen. Egal welches Wesen erschaffen wird, das Erkennen der ganzen Weisheit des Universums ist ein Prozess der dazugehört.
In dem Moment wo aus der Einheit, Vielfalt erschaffen wurde, wurde dieser Weg vorgezeichnet. Die Vielfalt zurück zur Einheit zu bewegen ist ein Prozess der, würd ich zumindest sagen, viel Spaß und Spannung bringen kann.


06.03.2008, 14:49
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Die Ahnen umschweifen dich
begreifen dich
Wach auf mein Kind
und führ uns fort
im Raum der Liebe dein
dort ist der Ort
Die Stille ist da
und du begreifst
es ist wahr
Das Herzlein in der Brust
es hüpft vor Freude und vor Lebenslust

liebevoll geborgen voll Liebe

ASA


09.03.2008, 01:14
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Ich denke die oben getroffene Aussage:"Da Gott außerhalb jeder Verkörperung existiert" ist insofern lückenhaft, als das "Göttliche" alles durchdringende, erschaffende Energie ist --- diese Energie ist nicht wie angenommen nur äußerlich, sondern auch innerlich --- egal wie "abgetrennt individuell" sich ein "Jeder" auch fühlen mag.
herzlichen Gruß, Hajü


07.01.2016, 14:57
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Meine Lieben Schwestern und Brüder!
Die Anastasia Bücher haben meinen Leben verändert und diejenigen Aussagen, die ich anhand meines eigenen Leben überprüfen konnte, haben gezeigt, dass alles Realität ist, was Anastasia sagt.
Für mich liegt der Fehler der elementaren Gestaltung im Brauch der wedischen Trauung. Es gibt eine Stelle, bei der sich bei mir alle Haare sträuben:
"Zum Zeichen des Gehorsams vor ihrem Mann senkte Ljubomila ihren Kopf leicht nach unten und ging vom Hügel herunter."
Wenn man das Kapitel "Anastasia Trauung liest, vermied Anastasia diesen Fehler und setzte sich den Kranz selber auf und traute sich selber. Ihr Großvater und Urgroßvater haben es akzeptiert, etwas widerwillig.
In der katholische Kirche findet sich der gleiche Fehler die "Überlegenheit der Männer über die Frauen":
Eva war die Sünderin, Maria Magdalena wird nicht als die Gefährtin Jesu anerkannt, Jesus hat aber nur sie in die tiefsten Geheimnisse der Lehre eingeweiht. Warum kann nur ein Mann Papst werden usw. Die Rolle der Frauen in Religion und Gesellschaft ist heute auch immer noch nicht ausgewogen.
Wenn nicht in der kleinsten aber auch heiligen Einheit, in der Familie, ein Gleichgewicht herrscht zwischen Mann und Frau, wie soll dann in größeren Einheiten wie z.B. im Dorf usw ein Gleichgewicht und Frieden herrschen. Dies ist meine persönliche Perspektive.
In Liebe
Türken-Tommy


27.04.2016, 14:29
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"Da Gott außerhalb jeder Verkörperung existiert", widerspricht sich schon in sich !
Der Gott ist männlich, sonst hieße es die Göttin ! Damit spricht Frau/Mann direkt einen definierten jemand an,
in dem Fall Gott ! Und dann wird beschrieben, daß Er soz. nur außerhalb von diesem männlichen Gott existiert und
versucht damit Ihn im Winde zu verwehen ? Was für ein kolossaler Blödsinn ist denn das !? Das zeigt mal wieder, wie
stark geistig verwirrt manche unter uns sind, daß sie schon ihre einfachste Gesetzmäßigkeit und Bedeutung ihrer eigenen
Muttersprache nicht verstehen ! Also ein wirklich komischer, verdrehter Satz ! Wenn das hier im Forum die gängige Form
des Dialoges ist, hat Anastasia durch ihre Informationen aber nicht viel Zielführendes erreicht !

Rhythmus, nicht Takt !

Maria Magdalena wird nicht als die Gefährtin Jesu anerkannt, Jesus hat aber nur sie in die tiefsten Geheimnisse der Lehre eingeweiht.

Solche Aussagen sind spaltend und diskreditieren Maria die Gebärerin von IEOUA, (I)Jeho(u)va, Y`shua, Jesus ! Solche Aussagen sind manipulativ, da eine Fortlaufende Bildung stattfindet, auch nach dem Ablegen des Körpers, jetzt und in Zukunft ! Sowas zielt immer unterbewußt darauf ab Jesus schlecht zu machen ! Wenn das die Wirkung und Botschaft Anastasias ist, warne ich hier nur jede/jeden eindringlichst davor ! Wenn ich mich irren sollte und hier nur Forentrolle ihr Unwesen treiben, bitte ich die admins bzw. die, welche die Bücher wirklich studiert haben, mir klarzulegen, was Anastasia in Bezug auf Jesus sagt, und ob sie wirklich Ihn als Gotteszentrum erkannt und anerkennt ! Ist das nicht der Fall, spielt sie nur wieder das selbe alte Lied. Das Lied des Teile und herrsche, das Lied des Feminismus, das Lied der beleidigten Frau, welche sich benachteiligt fühlt weil Gott männlich ist und nicht weiblich (Göttin), weil sie nicht versteht wie das göttlich m/w miteinander geordnet sind, weil sie sich auflehnen und versuchen, manipulativ die ewige Geschichte und Überlieferung aller Religionen und des gesunden Verstandes einschließlich der Verankerung in der Sprache zu unterwandern, das sog. weibl. Prinzip dem männl. gleich zu machen, obwohl es sich dann beides auflösen müßte, also zerstören, auflösend tätig sind ! Nur weil Gott männl. ist, muß die Bewertung doch nicht gleich sein, weibl = schlechter ! Durch das Erkennen wie das weibl. zum männl. Gott geordnet ist, entsteht die freiwillige Einheit ! Den alten Gott, wo dieses noch nicht aus Ihm herausgestellt war, gibt es so nicht mehr, denn sonst könnten wir in dieser alten Einheit ja gar nicht zwischen w/m unterscheiden ! Logisch ! Da es aber in der neuen Einheit diesen Unterschied gibt, muß es zu einem Erkennen kommen, wie dieser entstanden ist. Manche hätten es wohl lieber, daß es Göttin hieße und dann aus ihrem Schoß das männl. Prinzip geboren wäre, dies ist aber nicht so, sondern aus Gott wurde das weibl. Prinzip heraus gestellt wie bei Adam die Eva aus der sog. Außenlebensphäre des Gottes, des Adams ! Das sind ganz andere geistige Schöpfungsprozesse, die so erstmal nichts mit dem Schoß u. Gebärakt der Frau zu tun haben. Solches subtil zu vermischen, zeugt von einer schleichenden Genderisierung, einer stillen Eifersucht, einem Aufbegehren gegen Gott. Damit schadet Frau/Mann sich nur selbst.


02.05.2016, 06:51
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Türken-Tommy hat geschrieben:
Die Anastasia Bücher haben meinen Leben verändert und diejenigen Aussagen, die ich anhand meines eigenen Leben überprüfen konnte, haben gezeigt, dass alles Realität ist, was Anastasia sagt.
Für mich liegt der Fehler der elementaren Gestaltung im Brauch der wedischen Trauung. Es gibt eine Stelle, bei der sich bei mir alle Haare sträuben:
"Zum Zeichen des Gehorsams vor ihrem Mann senkte Ljubomila ihren Kopf leicht nach unten und ging vom Hügel herunter."


In der Tat, das ist ein gravierender Fehler.
Der Brauch der wedischen Trauung ist genial und bis ins kleinste Detail durchdacht. Da war
das Wissen noch lebendig. Mich hat dein Zitat, vor allem der Gehorsam vor ihrem Mann,
völlig überrascht. In meinem Band VI, 1. Auflage 2003,S.125, steht das anders formuliert.
Zitat: ..." Dann gibt sie ein Zeichen, und der junge Mann erhebt sich. Das Mädchen läuft vom
Hügel herunter und senkt leicht den Kopf als Zeichen des Gehorsams."
Dieser letzte Satz hat mich sehr berührt. Diese Geste als Zeichen für den Gehorsam dem
weiblichen Gewissen gegenüber ist wunderbar. Das zeigt das Wissen über die große Aufgabe,
die die junge Frau als angetraute Frau übernimmt.

Ist dein Buch die überarbeitete, neue Version?
Vielleicht ist da ein Übersetzungsfehler passiert oder es wird absichtlich vom Wesentlichen
abgelenkt ???

Danke für diesen Hinweis


02.05.2016, 15:00
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